Schwimmen-Übersicht

Die Sektion Schwimmen stellt sich vor !

Abteilungsleitung

Schwimmen Bärbel Hennig Körgraben 1, 14712 Rathenow 03385-503636 (priv.)

Pfeil-R Bericht aus dem Jahr 1951

Pfeil-R Bericht vom 17.Mai 1951

Pfeil-RDr.Andreas Schulz(Übersicht DSV)

Im Februar 1949 wurde die Betriebsportgemeinschaft des Kunstseidenwerkes Premnitz aus den Sportgruppen Handball, Tischtennis, Schwimmen und Fußball gegründet. Die Gründer-Persönlichkeiten waren Heinz Grade, Werner Porep, Siegfried Conrad und Ernst Gutschmidt.

Die Sektion Schwimmen unter der Leitung der Sportfreunde Siegfried Conrad, Fritz Kaiser und Heinz Grade entwickelte sich trotz unzureichender Übungs und Wettkampfbedingen prächtig (bis zu 180 Mitglieder). 1950 wurde mit dem Bau der Wettkampfanlage am Premnitzer See (Sprungturm, Wettkampfbahnen 50m mittels Steganlage und ein Funktionsgebäude) begonnen und 1954 fertiggestellt. Die Anlage war ein großer Fortschritt und hatte zu enormen Leistungssteigerungen der jungen Schwimmsportler geführt. Doris Wiese und Jürgen Stieler waren Teilnehmer an der zentralen Pionierspartakiade in Dresden. Hildegard Köpke wurde Bezirksmeister 1954— 1960 in100m und 200m Brust. Die Frauenstaffel mit Hildegard Köpke, Rita Kaiser, Heike Stieler und Doris Wiese gewann Gold beim Turn- und Sportfest 1959 in Leipzig.

Die Sektion Schwimmen war zu Beginn der 60erJahre auf einem hohem Leistungsniveau. Sie zählte zum damaligen Zeitpunkt über 150 Mitglieder. Viele Sportfreunde haben sich in dieser Zeit in der Sektion verdient gemacht.Doris Strehle, Horst Kresse, Heinz Liebner, Wolfgang Wichmann, Heide Ruge waren damals die Leistungsträger.

Die Sektion verlor 1966 ihre Sommer-Übungs- und Wettkampfstätte am Premnitzer See. Nach 10 Jahren Nutzung wurde die Steganlage im Herbst 1965 gesperrt und abgebaut. Die Schwimmer konnten fortan nur noch in Brandenburg im Hallenbad ihre Übungen und Wettkämpfe mit viel Zeit- und Kostenaufwand durchführen. Der Wunsch nach einem neuen, beheizbaren Bad entstand schon zu diesem Zeitpunkt.

Noch zu DDR-Zeiten hatte die Regierung Mittel für die Fertigstellung des Premnitzer Schwimmbades mit dem 50-m- Schwimm- und einem Nichtschwimmerbecken bereitgestellt. Unter der Regie der Stadt wurde es noch im Sommer 1990 unter dem Namen „Fit — Point“ feierlich eingeweiht. Wohl hatten nun die wenigen verbliebenen Mitglieder der Abteilung Schwimmen um Doris Strehle nun auch im Sommer gute Übungs- und Wettkampfbedingungen, aber für die Nutzung der Schwimmhalle im Winter mussten die Schwimmer nun Nutzungsentgelte entrichten. Deshalb wurde 1990 in eine Schwimmge meinschaft mit dem Schwimmverein Einheit Rathenow eingewilligt, um die Winternutzung kostenlos zu umgehen. Zur Entlastung von Doris Strehle übernahm Bärbel Hennig die Abteilungsaufgabe bei den Schwimmern, die nun an vielen Altersschwimmfesten und Meisterschaften auf Bundesebene teilnahmen.

 

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