Handball-Übersicht

HSG Logo RN-Pre Kopie

Seit Beginn der Saison 2013 starten die Handballer des HSV Rathenow und des TSV Chemie Premnitz als gemeinsame Spielgemeinschaft.

Die Heimspiele werden in der Rathenower Havellandhalle sowie in der Sporthalle Fabrikenstraße in Premnitz ausgetragen.

 

 

 

zur Homepage der SG Westhavelland

 


Glanzloser Sieg

Am Samstag trafen die Handballer der SG Westhavelland in Rathenow auf den Tabellenzehnten aus Grünheide. Gegen die dritte Vertretung des GSV war die Ausgangssituation klar. Nach dem schwachen Spiel in Brandenburg musste die SG gewinnen, um nicht in Richtung Tabellenende zu rutschen, mit einem Sieg könnte man sich im Mittelfeld etablieren. Mit einem ordentlichem Kader ging man ins Spiel, während die Gäste mit nur sieben Akteuren anreisten. Gegen eine bessere A-Jugend standen die Chancen auf einen Sieg somit gut.

Nach einer ausgeglichenen Abtastphase übernahm die SG das Spiel. Nach sieben Minuten stand es 2:2. In der ersten Halbzeit sollte den Gästen dann kein Tor mehr gelingen, sodass es mit 12:2 in die Kabine ging.
Was war denn das? Das fragte sich auch Melzer, denn er war zwar zufrieden mit dem Ergebnis, doch mit dem Auftreten seiner Mannschaft nicht. Bei solch einem Spiel hätte er Euphorie, überschwängliche Freude und Motivation erwartet, denn man hatte schließlich etwas gut zu machen. Doch seine Spieler spielten diesen Selbstläufer mit wenigen Emotionen runter. Trotzdem forderte er seine Mannschaft auf, nicht nachzulassen, um diese zwei wichtigen Punkte einzufahren.
Darauf konnte er sich verlassen. Das Spiel lief wie in der ersten Halbzeit. Seine Mannschaft spielte das Spiel herunter und erhöhte den Vorsprung. Am Ende stand ein hoch verdientes, aber glanzloses 29:10 auf der Anzeigetafel.
Ja, gewonnen! Doch auch nach dem Spiel agierte die SG nicht so, wie es eine Mannschaft machen würde, die gerade einen Gegner abgefettet hatte. Ohne Stimmung wurde in der Kabine ein Bier getrunken, geduscht und nach Hause gegangen. Melzer war zufrieden mit dem Ergebnis, das Drumherum bereitet ihm Sorgen. Er wird alles daransetzen müssen, die mannschaftliche Geschlossenheit, die Stimmung und die interne Motivation wieder aufzubauen. Mit dem Sieg nimmt sich die Mannschaft jedenfalls erstmal den Druck des Tabellenendes, vielleicht ist das ja schon das erste Rädchen.

Für die SG spielten: Parey und Nicpon im Tor; Puhl (4), Dohrn (2), Franz (3), Zarbock (4), Witt (2), Riedel (10), Pitsch (4).


 

Ein Sieg muss her:

Da sich die SG Westhavelland am vergangenen Sonntag von ihrer ganz schwachen Seite gezeigt hat und zu Recht deutlich in Brandenburg verloren hat, muss die Mannschaft am Samstag Wiedergutmachung betreiben. Im Heimspiel in Rathenow gegen die dritte Vertretung des Grünheider SV muss sich die Melzer-Truppe strecken, um gegen den Tabellenzehnten etwas zu holen. Gewinnt man nämlich nicht, hängt man wieder im unteren Tabellendrittel. Melzer wird alles daran setzen, seine Spieler entsprechend einzustellen. Anwurf in Rathenow ist um 16:00 Uhr.

Auch die männliche Jugend A wird am Samstag das erste Saisonspiel machen, sofern nicht wieder etwas dazwischen kommt. Gegner wird der PHC Wittenberge seinDa sich die SG Westhavelland am vergangenen Sonntag von ihrer ganz schwachen Seite gezeigt hat und zu Recht deutlich in Brandenburg verloren hat, muss die Mannschaft am Samstag Wiedergutmachung betreiben. Im Heimspiel in Rathenow gegen die dritte Vertretung des Grünheider SV muss sich die Melzer-Truppe strecken, um gegen den Tabellenzehnten etwas zu holen. Gewinnt man nämlich nicht, hängt man wieder im unteren Tabellendrittel. Melzer wird alles daran setzen, seine Spieler entsprechend einzustellen. Anwurf in Rathenow ist um 16:00 Uhr.

Auch die männliche Jugend A wird am Samstag das erste Saisonspiel machen, sofern nicht wieder etwas dazwischen kommt. Gegner wird der PHC Wittenberge sein. Anwurf ist um 14:00 Uhr.. Anwurf ist um 14:00 Uhr.

 

 


Unser nächstes Heimspiel:

Nachdem die Handballer der SG Westhavelland in der Vorwoche nur knapp beim Spitzenreiter Ahrensdorf/Schenkenhorst II verloren haben, sollen nun unbedingt die nächsten Punkte in der Landesliga eingefahren werden. Dazu empfängt das Melzer-Team mit der HSG Teltow/Ruhlsdorf II einen durchaus schlagbaren Gegner.

Gespielt wird um 16:00 Uhr in Premnitz.

 

 

 

 


 

Bei der zweiten Vertretung des SV Lok Rangsdorf wollte die erste Männermannschaft der SG Westhavelland die ersten Punkte der Saison einfahren. Mit zehn Mann ging Melzer in das Spiel und forderte von seinen Spielern eine Reaktion auf die Niederlage vergangene Woche. Mannschaftlich geschlossen sollte sich die SG präsentieren, um vielleicht etwas mitnehmen zu können.


Nach ausgeglichenen zehn Minuten übernahm die SG das Spiel. Mit einfachen Aktionen war man Angriff für Angriff erfolgreich und setzte sich nach und nach ab (2:6; 15.). Allerdings beendete die Auszeit der Hausherren diese Phase und ließ den Vorsprung wieder schrumpfen (6:6; 18.). Dass die SG an diesem Tag Vorteile hatte, zeigte sie bis zur Halbzeit. Wieder konnte man sich absetzen und führte beim Gang in die Kabine mit 13:16.

Melzer war durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Man hatte das Spiel über weite Strecken im Griff und führte verdient. So musste es weitergehen, dann sollte man erfolgreich sein.

Das Spiel verlief nun ausgeglichen. die SG verwaltete den Vorsprung, versäumte es aber, ihn auszubauen. Lange Zeit deutete alles auf einen Erfolg der Westhavelländer hin. Doch die Mannschaft schädigte sich mit überflüssigen und unnötigen Aktionen selbst. Das konnten die Gastgeber nutzen, um das Spiel wieder an sich zu reißen. Tor um Tor kamen sie wieder heran und glichen in der 56. Minute aus (24:24). Weitere Undiszipliniertheiten der Westhavelländer brachten die SG wieder in Unterzahl. Rangsdorf spielte nun seine Erfahrung aus und drehte das Spiel, ohne dass die SG noch einmal reagieren konnte. Am Ende stand ein enttäuschendes 27:24 auf der Anzeigetafel.

Melzer war stinksauer. Ein ordentlich geführtes Spiel wurde durch undisziplinierte Aktionen seiner Spieler in letzter Sekunde aus der Hand gegeben. Diese Einstellung seiner Mannschaft ist nicht akzeptabel. Gelingt es nicht, solche Aktionen zu vermeiden, wird es die SG in dieser Saison schwer haben. Jeder Spieler muss nun noch einmal in sich gehen und darüber nachdenken, worum es geht. Mit dieser Niederlage findet man sich nun am Tabellenende wieder und muss kommende Woche gegen Babelsberg aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren.

Für die SG spielten: Parey, Nicpon im Tor; Riedel (2), Puhl (1), Dohrn (4), Franz (2), Herrmann (6), Zarbock (2), Witt (3), Pitsch (4).    

 

Fehlstart in die neue Saison

Durch eine Spielverschiebung vergangene Woche startete die erste Männermannschaft der SG Westhavelland erst an diesem Wochenende in die neue Saison 2017/2018. In Rathenow traf man dabei auf die zweite Vertretung des Ludwigsfelder HC. Mit zehn Akteuren stand Kevin Melzer ein ordentlicher Kader zur Verfügung. Also wollte man die Grundlagen aus der Vorbereitung nutzen, um gut in die Saison zu starten. Auch die Gäste kamen mit einer ordentlichen Truppe in die Havellandhalle und wollten nach dem Sieg im ersten Spiel gegen Grünheide nachlegen.
Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Die SG legte immer vor, Ludwigsfelde glich aus. Auf Seiten der Westhavelländer war allerdings zu erkennen, dass der Spielfluss immer wieder stockte. Häufig waren es Einzelaktionen, die zum Erfolg führen mussten. In der Deckung gelang es nicht oft, die körperlich starken Gäste zu stoppen. So stand es nach 25 Minuten 10:9 für die SG. Leider kassierte Erik Dohrn zu diesem Zeitpunkt seine zweite 2-Minutenstrafe, was Melzer zur Reaktion zwang. Bis zur Halbzeit verteidigte die SG den knappen Vorsprung und führte mit 11:10. 
Man führte, trotzdem gab es in der Halbzeit einiges zu besprechen. Mannschaftlich sah das SG-Spiel nicht sehr gut aus. Das war der Hauptkritikpunkt des SG-Trainers. Er forderte mehr Zusammenspiel in kleinen Spielergruppen. Auch in der Deckung sollte besser ausgeholfen werden, um die Angreifer gemeinschaftlich zu stellen.
Die SG startete richtig gut in die zweite Halbzeit. Nach fünf Minuten führte man mit 14:11. Doch das war nur eine kurze gute Phase der SG. Schnell kamen die Gäste wieder ran und glichen in der 43. Minute wieder aus (15:15). Nun verlief das Spiel wieder komplett offen. Keine Mannschaft konnte sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Die Westhavelländer hatten zwar viele Möglichkeiten, allerdings war die Wurfausbeute an diesem Tag mangelhaft. So kam es, wie es kommen musste. In der 57. Minute gingen die Gäste mit 21:22 in Führung. Statt den Ausgleich zu erzielen kassierte die SG eine 2-Minutenstrafe und musste zusehen, wie Ludwigsfelde erneut traf und so die Entscheidung herbeiführte. Am Ende verlor die SG mit 21:23 und war damit mehr als unzufrieden. 
„Dieses Spiel haben wir selbst verloren“ so Melzer nach dem Spiel. „Wir haben nicht als Mannschaft gespielt, sondern versucht, über Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Es gab nur wenige Lichtblicke in diesem Spiel.“ Fakt ist, so wie die ersten Saisonspiele gelaufen sind, kann man sich auf eine sehr ausgeglichene Liga freuen, in der der es viele spannende, knappe Spiele geben wird. Die SG muss sich nun auf die eigenen Stärken konzentrieren und kommende Woche in Rangsdorf ein anderes Gesicht zeigen. 
Für die SG spielten: Parey, Nicpon im Tor; Hupka, Dohrn (2), Franz (1), Herrmann (8), Zarbock (8), Witt (1), Riedel, Pitsch (1).

 

 

Köpke „Man of the match“

(Spieltag: 06.05.2017)

Zum letzten Mal in dieser Saison spielte die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag in Premnitz. Zum Abschluss einer erfolgreichen Saison, in der die SG bereits vor dem Spiel als Tabellenzweiter feststand, wollte sich Kevin Melzer mit seiner Mannschaft ordentlich vom Westhavelländer Publikum verabschieden. Mit der zweiten Mannschaft des HSV Wildau 1950 stand ein Team auf dem Parkett, für das es in diesem Spiel noch um alles ging. Wildau konnte mit einem Sieg noch den Abstieg vermeiden und trat bereits in der Erwärmung entsprechend motiviert auf. Mit voller Truppe starteten die Gäste gegen neun Mann auf Seiten der SG in diese Partie.
Vor dem Spiel übernahm SG-Vorstand Heiko Timme das Wort und verabschiedete zwei langjährige Spieler der SG. Mit Fabian Wilke und Stefan Köpke verliert die erste Männermannschaft nicht nur zwei erfahrene Spieler, sondern auch zwei Leistungsträger, die immer wieder Spiele mitentschieden haben. Die SG Westhavelland bedankt sich bei beiden und hofft, dass sie dem Westhavelländer Handballsport, in welcher Form auch immer, erhalten bleiben.
Von Beginn an wurde deutlich, wie die Rollen verteilt waren. Wildau brachte die Motivation auf die Platte und übernahm das Zepter. Die SG spielte mit ohne dabei über sich hinauszuwachsen. Die frühe Auszeit von Kevin Melzer sollte daran nicht viel ändern. Allerdings darf man den neun SG-Akteuren nicht unterstellen, nicht alles gegeben zu haben. Sie kämpften, blieben im Spiel, spielten aber verständlicherweise nur mit 95, während Wildau mit 110 Prozent aufspielte. Bis zur Halbzeit blieb alles offen, Wildau führte mit 14:16. 
Die Forderungen von Kevin Melzer in der Kabine waren klar. Seine Spieler sollten noch einmal alles geben, um die Saison versöhnlich abzuschließen.
Doch das Spiel lief weiter, wie in der ersten Halbzeit. Eine gute Wildauer Truppe übernahm die Verantwortung und verteidigte die Zwei-Tore-Führung. Doch um die 40. Minute herum schwächelten die Gäste etwas, was die SG zu einem 4:0-Lauf brachte. Plötzlich führte die SG mit zwei Toren und verteidigte diese bis zur 52. Minute (24:22). Doch dann spielte man etwas überstürzt und nahm sich schlechte Würfe. Fakt ist, in den letzten acht Minuten gelang kein Tor mehr, Wildau erzielte drei und gewann so dieses Spiel mit 24:25.
Sicher könnte man der SG nun Vorwürfe machen, ein schlechtes Spiel abgeliefert zu haben. Doch Kevin Melzer nahm ein wenig den Druck raus. „Wir haben heute verdient verloren, bereits in der Erwärmung war zu sehen, dass wir nicht genug Spannung aufbauen konnten. Wildau war hochmotiviert. Im Gegensatz zu uns ging es für die Gäste noch um sehr viel.“ Er kürte Stefan Köpke, der mit elf Toren bester Torschütze war zum „Man oft he match“. Mit der Niederlage kann er leben, denn insgesamt hat die Mannschaft eine sehr gute Saison gespielt und ist verdient Vizemeister geworden. Nun freut sich die Mannschaft auf eine tolle Abschlussfahrt nach Rheinsberg. 

Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Dohrn (4), Franz, Zarbock (5), Witt (1), Riedel, Pitsch (3), Köpke (11). 
 

 

Vorschau:

Die letzten Auswärtsspiele

 

Zum letzten Auswärtsspiel in der Saison reisen die Handballer der SG Westhavelland am Samstag zum BSRK 1883.e.V. nach Brandenburg. Dort geht es für die Mannschaft um Kevin Melzer nur noch darum, sie ordentlich zu präsentieren, denn den zweiten Platz hat die SG bereits sicher. Trotzdem will man natürlich noch einmal gewinnen. Sicher geht die SG als Favorit in die Partie, doch auswärts ist immer alles möglich. Auch das Hinspiel gewann die SG deutlich. Anwurf in Brandenburg ist um 18:00 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die B-Jugend spielt auswärts. Für sie ist es bereits das letzte Spiel der Saison. Nach etlichen Spielabsagen in den letzten Wochen will die Truppe um Peter Awe noch einmal zeigen, dass sie zurecht Meister in dieser Saison geworden sind. Dazu reist man zur SGH Elektronik Kyritz, sofern diese nicht wieder kurzfristig absagen. Anwurf ist am Samstag um 14:00 Uhr.

 

Vizemeisterschaft einfahren

 Am Samstag bestreitet die erste Männermannschaft der SG Westhavelland das vorletzte Heimspiel in dieser Saison. In der Rathenower Havellandhalle trifft sie dabei auf den HSV Müncheberg/Buckow. Drei Spieltage vor dem Ende der Saison steht die Melzer-Truppe auf einem sehr guten zweiten Tabellenplatz. Lediglich Fredersdorf muss man den Vortritt lassen. Mit vier Punkten Vorsprung auf Schenkenhorst ist also der Vizemeistertitel zum Greifen nah. Einen Sieg muss die SG allerdings noch einfahren, um diesen Platz zu sichern. Warum nicht also schon an diesem Wochenende? Im Hinspiel konnte die SG klar gewinnen, sodass man als Favorit für diese Party gilt. Also muss die Mannschaft noch einmal alles in dieses Spiel legen, um am Ende vorzeitig als Tabellenzweiter feststeht. Anwurf ist um 16:00 Uhr.
 

 

 

 

 

 

Starke Abwehr bringt Sieg
(Spieltag: 02.04.2017)

von Christoph Laak

Sicher gewonnen und Platz zwei behauptet. Die SG Westhavelland hatte in der Handball-Landesliga wenig Mühe mit dem SV Motor Babelsberg. Dafür hatte die Mannschaft von Trainer Kevin Melzer mit anderen Problemen zu kämpfen.

Die Landesliga-Handballer der SG Westhavelland haben beim SV Motor Babelsberg einen souveränen 28:20-Auswärtssieg eingefahren und damit den 2. Platz weiter gefestigt.

Die Landeshauptstädter konnten lediglich in den ersten zehn Minuten Paroli bieten (5:5), danach übernahm die SG zusehends die Kontrolle. „Wir haben sehr konsequent gedeckt und konnten aus den Ballgewinnen viele einfache Tore erzielen“, zeigte sich SG-Trainer Kevin Melzer mit dem Ende der ersten Halbzeit äußerst zufrieden. Vor allem Hermann zeigte sich als Aktivposten. Über die Zwischenstände 8:6 und 13:8 konnten die Gäste mit einer 16:9-Führung in die Pause gehen. Mehr Probleme als der Gegner machten den Westhavelländern die Schiedsrichter. „Sie haben sehr kleinlich gepfiffen, viele Zwei-Minuten-Strafen verteilt. Aber das passierte auf beiden Seiten“, schätzte Melzer ein. Nach der Pause verflachte die Partie zusehends. Die Potsdamer versuchten es mit einer Manndeckung, dadurch wurde das Spiel unansehnlicher. Letztlich konnte die SG, diese Partie aber sicher nach Hause bringen.

„Ich hatte mit einer stärkeren Gegenwehr von Babelsberg gerechnet. Von uns war das aber auch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem starken Fabian Wilke im Tor“, fasste SG-Trainer Kevin Melzer die Partie zusammen.

 

Bestes Saisonspiel gegen den Tabellenführer

Am Samstag trafen die Handballer der SG Westhavelland in Premnitz auf den Tabellenführer der Landesliga Mitte, die TSG Rot-Weiß Fredersdorf. Für die SG als Tabellenzweiten gab es allerdings keine Möglichkeiten mehr, um den Meistertitel mitzuspielen, zu groß ist der Rückstand. Doch es ging darum, den zweiten Tabellenplatz zu sichern und sich für die deutliche Hinspielniederlage zu revanchieren. Kevin Melzer hatte einen ordentlichen Kader zur Verfügung, musste allerdings das verletzungsbedingte Fehlen von Daniel Zarbock verkraften. Von Anfang an wurde deutlich, dass die SG um jedes Tor kämpfen musste. Die Gäste standen gut in der Deckung. Doch auch die SG-Defensive fand schnell ins Spiel und nahm der TSG den ein oder anderen Angriff ab. Nach einer guten Anfangsphase führte die SG mit 5:3 in der zehnten Minute. Es war ein gutes Spiel, das beide Mannschaften auf das Parkett brachten. Klar war auch, dass sich die SG keine Schwächephase erlauben durfte, auch wenn das in den vergangenen Spielen immer wieder vorkam.

 

Fabian Wilke im Tor kam immer besser ins Spiel und war seiner Mannschaft ein sicherer Rückhalt. In der Schlussphase der ersten Halbzeit parierte er einige gute Bälle der Fredersdorfer, sodass die Westhavelländer den Vorsprung auf vier Tore ausbauen konnten. Zur Halbzeit stand es 14:10. Damit konnte man zufrieden sein. In einem guten Spitzenspiel agierte die SG souverän und erkämpfte sich eine verdiente Führung. Melzer warnte seine Spieler, dass sie nicht nachlassen dürften, um Fredersdorf einfache Tore zu gewähren. Mit einem guten Start in die zweite Hälfte legte die SG direkt nach und baute den Vorsprung auf fünf Tore auf (18:13; 35.). Wilke im Tor wurde immer besser und nahm den Gästen Siebenmeter und freie Tormöglichkeiten ab. Seine Vorderleute nutzten dies und setzten sich immer weiter ab. Mitte der zweiten Halbzeit fand die TSG keine Mittel gegen eine ganz stark aufspielende Melzer-Truppe. Selbst die Auszeit des Gästetrainers brachte nichts und die SG führte in der 50. Minute mit 24:15. Der Fredersdorfer Trainer setzte noch einmal alles auf eine Karte und beorderte seine Mannschaft in die Manndeckung. Beide Rückraumspieler der SG wurden aus dem Spiel genommen. Doch auch das verpuffte, denn die übrigen Spieler, allen voran Anthony Witt nutzen den Platz und trafen, wie sie wollten. In der Deckung stand man weiterhin richtig gut und verteidigte so den Vorsprung. Souverän, überzeugend und völlig verdient brachte die SG einen 29:21 Heimsieg gegen den Tabellenführer nach Hause. Begeistert waren Spieler, Verantwortliche und Zuschauer auf der Tribüne. Die SG hat das beste Spiel der Saison absolviert und verteidigt so den zweiten Tabellenplatz. „Es war einfach der Hammer“, so Melzer nach dem Spiel. „Wir haben ein super Spiel gemacht und dem Gegner wenig angeboten. Alle Spieler haben gekämpft und das abgeliefert, was gefordert war. Anthony macht sein bestes Spiel und belohnt sich mit sieben Toren.“ Die SG hat die Brandenburg-Niederlage gut verarbeitet und ist nun wieder sehr gut unterwegs. Mit diesem Sieg sichert man den zweiten Tabellenplatz und will diesen am kommenden Sonntag in Babelsberg wieder verteidigen. Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Mieth (2), Puhl (1), Dohrn (6), Franz (1), Herrmann (2), Nicpon, Witt (7), Riedel (3), Pitsch (1), Köpke (6).

 

Handball: Wieder ein Heimspiel

Posted on  by  Leave a comment Edit Post

Im dritten Heimspiel in Folge trifft die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag in Premnitz auf den aktuellen Tabellenführer TSG Rot-Weiß Fredersdorf. Während die SG nach wechselhaften Phasen auf Platz 2 der Tabelle stehen, spielen die Gäste konstant und führen das Feld ungefährdet an. Es wird für die SG also nicht darum gehen, die Tabellenspitze anzugreifen, sondern den zweiten Platz zu festigen. In Fredersdorf verlor die Melzertruppe sehr deutlich und will nun alles daran setzen, sich zu revanchieren. Dabei wird sicher eine Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Grünheide nötig sein, doch das kann die SG, das hat sie in dieser Saison bereits gezeigt.

 

Man kann also ein ordentliches und möglicherweise spannendes Handballspiel erwarten. Anwurf ist um 16:00 Uhr. Auch die männliche Jugend B spielt in Premnitz. Dabei heißt der Gegner zum vierten Mal in dieser Saison TSV Germania Milow. Die Mannschaft um Peter Awe kann nur ein Ziel haben. Gewinnen und damit die Meisterschaft in der Kreisliga zu erkämpfen. Milow wird sicher alles versuchen, um das zu verhindern. Anwurf ist um 14:00 Uhr

 

 

 

Spielbericht vom 18.03.2017:

SG-Handballern ist die Wiedergutmachung gelungen

Nach der ersten Heimniederlage gegen Brandenburg-West II hat die SG Westhavelland wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden. Die Mannschaft von SG-Trainer Kevin Melzer zeigte dabei über weite Strecken kein überragendes Spiel, bot den Zuschauern aber eine disziplinierte Leistung. 

Den Handballern der SG Westhavelland ist die erhoffte Reaktion auf die unnötige Heimniederlage gegen Brandenburg-West II geglückt. Nach einer soliden Leistung setzte sich die Mannschaft von Trainer Kevin Melzer gegen den Grünheider SV III mit 28:21 durch.


Dabei hatten die Gäste den besseren Start erwischt und schnell mit 2:0 geführt. Danach fing sich die SG aber und konnte meist vorlegen. Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber erstmals mit vier Toren absetzen. Gäste-Akteur Rene Lowack brachte seine Mannschaft aber wieder in Schlagdistanz. Überhaupt war es der Grünheider Rückraum-Akteur, der immer wieder mit kleineren Nickligkeiten auf sich aufmerksam machte. „Die Jungs haben das ordentlich gemacht und sich auf keine Scharmützel eingelassen. Wir waren da sehr diszipliniert“, lobte Melzer sein Team. Mit einem 14:10-Vorsprung ging seine Mannschaft in die Pause. Dort forderte er von seiner Mannschaft das Tempo weiter hochzuhalten und sich von den Gästen nicht einlullen zu lassen. Würde man weiter auf schnelle Konter setzen, wäre ein sicherer Sieg möglich.

Doch die Worte des Trainers schienen schnell verhallt zu sein. Die Randberliner konnten innerhalb kürzester Zeit auf zwei Tore verkürzen (13:15, 32.). Da sich dieser Vorsprung nun einpegelte und die Westhavelländer einige 100 prozentige Torchancen liegen ließen, nahm Melzer bereits früh in der zweiten Hälfte eine Auszeit, um seine Truppe noch einmal einzuschwören. Offensichtlich hatte seine Mannschaft diesmal besser zugehört. Schnell konnte sich die Mannschaft auf sieben Tore (21:14) absetzen und sich einen entscheidenden Vorteil erarbeiten.Den Gästen ging jetzt merklich die Kraft aus, so dass Kevin Melzer den beruhigenden Vorsprung nutzte, um allen Spielern genügend Einsatzzeiten zu geben. Dadurch gab es diesmal auch keinen Bruch im Spiel der SG und über die Zwischenstände 23:16 sowie 26:18 brachte man den 28:21-Heimsieg sicher nach Hause. Dementsprechend zufrieden zeigte sich SG-Trainer Melzer. „Wir haben es genau anders gemacht als gegen Brandenburg vor zwei Wochen. Diesmal waren die ersten 40 Minuten nicht so gut und wir haben nur mitgespielt. Danach hat die Mannschaft aber schönen Handball gespielt, das Tempo angezogen und am Ende auch in der Höhe vollkommen verdient gewonnen.“

CL

 

Handball: Alles Gute zum Achzigsten, Günter

 

Die Handballer des Westhavellandes gratulieren dem Ehrenmitglied des TSV Chemie Premnitz recht herzlich zum 80, Geburtstag und wünschen Ihm viel Gesundheit und viel Glück im weiteren Lebensabschnitt,

Wer kennt Ihn nicht, den Günter Beckmann von Premnitz – den freundlichen, agilen, handballfanatischen – „handballverrückten” Sportfreund – der trotz Hüft- und Schultergelenksoperationen mehrfach wöchentlich und stetig zu den Heimspielen der Männermannschaft aktiv in der Sporthalle ist.

 

Geboren wurde Günter am 8.03.1937. Bereits früh entwickelte er ein Interesse für den Handballsport. 1950 wurde er Mitglied bei den Handballern von Traktor Wusterwitz. Durch seinen Wehrdienst wechselte er mit 18 Jahren zu Dynamo Halle und wurde hier DDR-Vize-Jugendmeister. Bis 1966 spielte er aktiv in verschiedenen Ligen auf dem Großfeld und in der Halle. In dieser Zeit trainierte er bereits Jugendliche, darunter auch den 174-fachen Nationalspieler Jürgen Hildebrandt. Nach Abschluss seines DHfK-Studiums führte sein sportlicher Weg zum TSV Chemie Premnitz als Trainer im Jugend- und Männerbereich. Die größten Erfolge waren sicher die beiden Aufstiege in die DDR-Liga. Als er 1992 in den Ruhestand aus dem Arbeitsleben ging, ging es für ihn beim Handball weiter. Bis heute ist er wesentlicher Bestandteil der Abteilung Handball. Ob als Trainer oder Betreuer oder als Mitglied der Abteilungsleitung, auf Günter war und ist immer Verlass. 1994 rief er zum ersten Mal das traditionelle Westhavellandturnier ins Leben und organisierte dieses Turnier Jahr für Jahr. Nach einer Sportverletzung im Jahr 1994 beendete er seine Trainerkariere, war aber weiterhin mit aller Kraft im organisatorischen Bereich tätig. Egal, wie gut oder schlecht es dem Handballsport im Westhavelland ging, Günter hat mit seinem ehrenamtlichen Einsatz wesentlich dazu beigetragen, diesen zu erhalten. Über die Grenzen des Westhavellandes hinaus ist Günter als Sportler, Trainer, Mannschaftsbetreuer, Presseverantwortlicher, Sponsorenbetreuer und Turnierorganisator bekannt. Die SG Westhavelland bedankt sich bei Günter und seiner Familie für den unermüdlichen Einsatz und freut sich auf viele weiter gemeinsame Jahre.

 

Spielbericht:

Aufgehört Handball zu spielen!

Mit den besten Voraussetzungen ging die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag in das Derby mit der zweiten Mannschaft des SV 63 Brandenburg/West. 14 Mann konnte Kevin Melzer auf den Spielberichtsbogen eintragen, während Peter Reckzeh mit neun Brandenburgern auskommen musste. Nach dem knappen Sieg letzte Woche in Fürstenwalde wollte die SG auf jeden Fall nachlegen und in der Rathenower Havellandhalle die nächsten Punkte einfahren. Melzer forderte von Anfang an volle Konzentration und eine hohe Laufbereitschaft gegen die zahlenmäßig unterlegenen Gäste.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (2:2; 5.) übernahmen die Gäste kurzzeitig das Ruder und gingen mit 3:4 in Führung. Doch die SG fand mehr und mehr ins Spiel und bot den Zuschauern immer wieder schöne Spielzüge an. In der Deckung stand man stabil und wehrte viele Brandenburger Angriffe ab. Das machte sich auch auf der Anzeigetafel bemerkbar. Die SG führte in der 15. Minute mit 10:5. Melzer wechselte munter durch, was dem Spiel der SG nicht schadete. Doch die Gäste gaben nicht auf und hielten sich im Spiel. Beim Stand von 14:11 ging es in die Halbzeit. Melzer war recht zufrieden, doch seine Mannschaft musste noch mehr das Tempo forcieren. Ansonsten verlief alles nach Plan und die Chancen standen gut, die nächsten Punkte einzufahren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war das Spiel wieder ausgeglichen, doch die Westhavelländer konnten den Drei-Tore-Vorsprung verteidigen (16:13; 35.). Eine gute Phase der SG nutzte man, um den Vorsprung auf 20:13 in der 41. Minute zu erhöhen. Es machte sich Zufriedenheit breit. Doch Brandenburg gab sich nicht geschlagen. Tor um Tor wurde der Vorsprung wieder reduziert. Melzer forderte in seiner fälligen Auszeit noch einmal volle Konzentration. Doch die Mannschaft begann zu wackeln. Nichts gelang mehr, sodass das Spiel komplett kippte. Brandenburg war plötzlich wieder dran (21:20; 47.). Überhastet, unkonzentriert und fehlerbehaftet spielte die SG in dieser Phase. Die Gäste nutzten die vielen Fehler, um einfache Tore zu erzielen. Nach dem Ausgleich zum 24:24 in der 53. ging die Reckzeh-Truppe in der 56. Minute sogar mit 25:26 in Führung. Anstatt ruhig zu spielen versuchte die SG mit der Brechstange, die sich anbahnende Niederlage abzuwenden. Doch das klappte nicht. Völlig unnötige Fehler nutzten die Brandenburger und erhöhten den Vorsprung mit einfachen Kontertoren auf 25:28 in der letzten Minute. Ein Tor erzielte die SG noch und das Spiel endete mit 26:28. Fassungslos schlichen Spieler und Verantwortliche in die Kabine. Kaum einer konnte verstehen, was hier gerade passiert war. Man hat ein Spiel noch aus der Hand gegeben, was eigentlich schon gewonnen war. Melzer konnte dazu nicht viel sagen, zu groß war die Enttäuschung. Klar war für ihn, dass man nach 40 guten Minuten komplett aufgehört hat, Handball zu spielen. Die Brandenburger feierten zu Recht, denn sie haben sich mit ihrer engagierten Spielweise diesen Sieg verdient. Nun hat man zwei Wochen Zeit, dieses Spiel abzuhaken, ehe man am 18.03. gegen den Tabellennachbarn aus Grünheide spielt. Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Söchting, Puhl, Dohrn (3), Nicpon, Franz (2), Herrmann (2), Zarbock (3), Witt (1), S. Riedel, Pitsch, J. Riedel (4), Köpke (11).

Vorschau:

 

Spielbericht:

 

Unerwartet schweres Spiel beim Tabellenletzten

Gut besetzt ging die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag in das Spiel beim Tabellenletzten BSG Pneumant Fürstenwalde. Klar war, dass man die Favoritenrolle annahm und mit dem Ziel angereist war, dieses Spiel zu gewinnen. Doch bereits bei der Erwärmung erkannte Melzer, dass sich Fürstenwalde im Vergleich zum Hinspiel deutlich verjüngt hat. Er warnte seine Spieler, die Sache nicht zu leicht zu nehmen.

Bereits in der Anfangsphase präsentierten sich die Hausherren bei Weitem nicht als abgeschlagener Tabellenletzter. Mehr als das Spiel offen zu halten war für die Westhavelländer erstmal nicht drin. Das Spiel plätscherte ohne größere Höhepunkte dahin. Nach 15 Minuten stand es 9:9. Zum Ende der ersten Halbzeit erarbeitete sich Fürstenwalde ein paar Vorteile und ging mit 14:12 in die Halbzeit.

Melzer wusste, dass man dieses Spiel nicht im Vorbeigehen gewinnen würde. Er ermahnte seine Spieler, noch eine Schippe drauf zu legen. Klare Aktionen, keine Fehler und eine optimale Chancenverwertung waren seine Vorgaben für die zweite Halbzeit.

 

Doch es gelang nicht, den Gastgebern das eigene Spiel aufzuzwingen. Vielmehr spielte man nur mit und musste alles geben, um den Anschluss zu halten. Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 22:20 für Fürstenwalde verlor Melzer mehr und mehr den Optimismus. Doch seine Spieler warfen nun noch einmal alles in die Waagschale. Mit einer vorbildlichen kämpferischen Einstellung gelang es vor allem in der Deckung, das Spiel unter Kontrolle zu bringen. In der 53. Minute stand es so 23:23 und die Schlussphase begann. Mit einer sehr guten Deckungsarbeit gelang es den Westhavelländern, Fürstenwalde in schwierige Wurfpositionen zu bringen. Dann stand Fabian Wilke im SG-Tor bereit und vereitelte drei Chancen in Folge. Damit brachte er die SG auf die Siegerstraße und seine Vorderleute nutzten diese Chance. Nach dem 24:25 durch Erik Dohrn und dem Abpfiff nach 60 Minuten war die Freude riesengroß. Fabian Wilke wurde als Matchwinner gefeiert und alle waren überglücklich über diesen schwer erkämpften Auswärtssieg.

Auch Melzer konnte es kaum fassen, denn schließlich sah es lange Zeit nicht danach aus. Er war sehr zufrieden mit dem Kampfgeist seiner Spieler in den letzten Minuten des Spiels. Damit verteidigt die SG den zweiten Tabellenplatz und geht nun selbstbewusst in das Derby mit Brandenburg/West in der kommenden Woche.

 

Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Mieth (2), Puhl (1), Dohrn (8), Pitsch (1), Franz (2), Zarbock (3), Witt, Riedel (4), Nicpon, Köpke (4).

 

 

Spielbericht:

Spitzenspiel ohne Probleme

Zum Spitzenspiel in der Landesliga Mitte trafen sich am Samstag der Tabellenzweite und –dritte in der Premnitzer Sporthalle. Es standen sich die Handballer der SG Westhavelland und der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst 2 gegenüber. Da die Westhavelländer das Hinspiel klar verloren haben, wollten sie sich dafür revanchieren, wussten aber auch, dass man sich im Vergleich zum letzten Spiel deutlich steigern mussten. Jens Riedel erklärte sich bereit, die Mannschaft zu unterstützen. Sicher wollte er nach langer Zeit mal wieder mit seinem Bruder Sven gemeinsam um Punkte kämpfen. Die Mannschaft war gut besetzt. Bis auf Herrmann waren alle Spieler dabei, sodass Kevin Melzer 11 Spieler und zwei Torhüter zur Verfügung hatte. Im Vergleich zum Hinspiel reiste eine komplett andere Mannschaft an, die Gäste starteten mit vielen jungen Spielern in dieses Spiel.

Die Partie begann offen. Die Gäste spielten mit einer offensiven Deckung und nahmen die Rückraumspieler der SG früh aus dem Spiel. Somit war viel Platz für die anderen Spieler. Beide Mannschaften nutzten ihre Chancen, so stand es nach fünf Minuten 3:3. Mittlerweile hatte sich die SG auf die Deckungsvariante eingestellt und hatte häufig keine Probleme, diese auszuspielen. Da man in der Abwehr selbst sehr gut stand, setzte man sich nach und nach ab. Mitte der ersten Halbzeit führte die Westhavelländer mit 9:4 und hatten alles im Griff. Die Gäste hielten an ihrer fragwürdigen und nicht funktionierenden Deckungsvariante fest, was die SG nutzte. Dass die Gäste als Tabellendritter ins Spiel gingen, war so nicht zu erkennen. Bereits zur Halbzeit deutete sich die Entscheidung an, denn die SG führte mit 18:11.

Zufriedenheit machte sich während der Halbzeitansprache breit. Das Spiel lief optimal zugunsten der SG und die Gäste machten nicht den Eindruck, dagegen wirken zu können. Melzer forderte noch einmal Konzentration und Einsatz, um schnell die endgültige Entscheidung zu erzwingen.

Die Gäste starteten defensiver in die zweite Hälfte. Die SG-Deckung stand weiterhin sehr gut und die Torhüter überzeugten. Ein 5:0-Lauf der SG führte zur endgültigen Entscheidung nach 38 Minuten (23:11). Diese komfortable Situation nutzte Melzer, um verschiedene Sachen zu testen und allen Spielern größere Spielanteile zu geben. Auch die rote Karte nach der dritten Zeitstrafe gegen Erik Dohrn änderte am Spiel nichts. Souverän brachte die SG das Spiel nach Hause und gewann das Spitzenspiel auch in der Höhe verdient mit 35:17.

Damit setzte sich die Mannschaft auf dem zweiten Tabellenplatz fest. „Wir sind sehr zufrieden mit diesem Spiel, ich wünschte, ich könnte immer mit diesem Kader antreten.“ freute sich Melzer nach Abpfiff. Es war ein rundum gelungener Auftritt der Westhavelländer, der sicher auch ein Stück weit durch die Spielweise der Gäste begründet war. Mit breiter Brust kann man nun in das nächste Spiel kommende Woche beim Tabellenletzten Fürstenwalde gehen. Dort ist ein Sieg Pflicht, um den zweiten Tabellenplatz weiter zu verteidigen.

 

Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Mieth (5), Puhl (3), Dohrn (5), Franz (4), Zarbock (5), Witt (3), S. Riedel (1), Pitsch (3), Nicpon, Köpke (4), J. Riedel (2).

 

Erneutes Heimspiel

Nachdem die erste Männermannschaft der SG Westhavelland im letzten Spiel auf die Erfolgsspur zurückgekehrt und mit dem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz gerutscht ist, erwartet die Mannschaft am Samstag ein schweres Spiel. Zu Gast in Premnitz wird die zweite Mannschaft der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst sein. Diese belegt aktuell den dritten Tabellenplatz, somit kann man vom Spitzenspiel in der Landesliga sprechen. Die SG muss sich im Vergleich zum letzten Spiel sicher steigern, denn gegen Rangsdorf erlaubte man sich eindeutig zu viele Fehler. Das Hinspiel verlor die SG deutlich mit 33:25. Somit ist klar, dass man hochkonzentriert in dieses Spiel gehen muss. Anwurf in Premnitz ist um 16:00 Uhr.

Nachdem zur Enttäuschung aller das letzte Spiel ausgefallen ist, spielt die männliche Jugend B am Samstag in Premnitz gegen den FK Hansa Wittstock. Verlustpunktfrei geht die SG als klarer Favorit in dieses Spiel und will natürlich auch gewinnen. Anwurf in Premnitz ist um 14:00 Uhr.

 

 

Spielbericht

10 ordentliche Minuten reichten

Nach zwei sieglosen Spielen im Jahr 2017 ging es für die Handballer der SG Westhavelland am Samstag darum, wieder auf den richtigen Weg zu finden und den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu halten. In Rathenow traf die Melzer-Truppe auf die zweite Vertretung des SV Lok Rangsdorf. Während die Hausherren mit 12 Mann gut besetzt waren reisten die Gäste ohne Wechselspieler an. Auf Seiten der SG meldete sich ein alter Bekannter wieder zurück im Spielbetrieb. Sven Riedel hat sich entschieden, noch einmal die Handballschuhe zu schnüren und wird ab sofort Bestandteil der Mannschaft sein.

Das Spiel begann nervös und war geprägt von technischen Fehlern und vergebenen Torchancen. Vor allem im Angriffsspiel wirkte die SG unaufmerksam und teilweise fahrlässig. Zum Glück lief es bei den Gästen ebenfalls nicht optimal, sodass sich das Spiel offen gestaltete. Nach zehn Minuten stand es 5:5. Die zahlreichen Zuschauer in der Rathenower Havellandhalle sahen ein Spiel, das arm war an Höhepunkten. Beide Mannschaften bewegten sich auf einem schwachen Niveau. So war es fast logisch, dass es keiner Mannschaft gelang, sich irgendwie abzusetzen. Man schleppte sich also durch die Halbzeit, in die es beim Stand von 11:11 ging.

Zufrieden konnte man damit nicht sein. Melzer hatte einiges zu kritisieren. Viele gute Worte wird er nicht gefunden haben.

Offensichtlich war die Halbzeitansprache bei den SG-Spielern angekommen. Sie starteten ordentlich in die zweite Halbzeit. Aus einer guten Deckung heraus gelang ihnen ein 7:2 Lauf bis zur 40. Minute. Damit führten die Westhavelländer mit 18:13. Doch Rangsdorf gab nicht auf und stemmte sich gegen die Niederlage. Dabei nutzten sie wieder einige SG-Fehler. Doch nach und nach ließ bei den Gästen merklich die Kraft nach, während die SG durchwechseln konnte. Das sollte dann schließlich der entscheidende Vorteil auf Seiten der SG sein. Tor um Tor erhöhte man wieder den Vorsprung und gewann am Ende recht deutlich mit 28:20.

Deutlich gewonnen, ohne zu überzeugen am Ende der Saison fragt sicher niemand mehr danach, wie ein Sieg zustande gekommen ist. Doch aktuell ist klar, die SG muss sich wieder steigern, um den Anspruch auf einen oberen Tabellenplatz zu unterstreichen. Gerade mit der Leistung der ersten Halbzeit war Melzer alles andere zufrieden, die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit waren gut und am Ende entscheidend für den Sieg. Bereits kommende Woche muss die SG wieder ran und trifft im nächsten Heimspiel in Premnitz auf die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst.

 

Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Mieth, Puhl (3), Dohrn (5), Franz (1), Zarbock (8), Witt (1), Riedel (2), Pitsch (1), Nicpon, Köpke (7).

 


Nach zwei nicht gewonnenen Spielen im neuen Jahr muss die SG nun einmal wieder etwas anbieten. Gegen die zweite Vertretung des SV Lok Rangsdorf will die Mannschaft um Kevin Melzer in Rathenow einen Sieg einfahren, um den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu halten. Das Hinspiel in Rangsdorf konnte die SG gewinnen, sodass man sicher favorisiert in dieses Spiel geht. Auf beim Blick auf die Tabelle hat die SG leichte Vorteile. Während die Westhavelländer auf Platz vier stehen, belegen die Gäste den siebenten Tabellenplatz. Doch das alles ist nur die Theorie. Die SG muss dieses Spiel erst spielen und vor allem eine ordentliche Leistung abliefern. Das Spiel in Rathenow beginnt um 16:00 Uhr. Das Vorspiel bestreiten die B-Jugendlichen der SG. Gegen Kyritz geht es darum weiterhin die weiße Weste zu behalten. Nach dem deutlichen Hinspielerfolg geht auch die Mannschaft um Peter Awe als Favorit in dieses Spiel. Anwurf ist um 14:00 Uhr.

 
 

 

 

Spielbericht:

Gegen spielstarke Truppe unterlegen
(Spieltag: 21.01.2017)

Zum ersten Spiel der Rückrunde reiste die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag nach Stahnsdorf, um gegen die zweite Vertretung der HSG Teltow/Ruhlsdorf zu spielen. Mit nur acht Spielern und zwei Torhütern ging Kevin Melzer in diese Partie, was sich am Ende als entscheidend erwies. Aus dem Hinspiel kannte man die Gastgeber als eine spielstarke Mannschaft, die bisher eine ordentliche Saison spielte. Es war also ein offenes Spiel zu erwarten.
Die SG startete stark in dieses Spiel. Von Beginn an stand man gut in der Deckung und nutzte im Angriff die sich bietenden Möglichkeiten. Mitte der ersten Halbzeit führte man verdient mit 2:6. Doch nach und nach konnten die Gastgeber aus ihrer guten und schnellen Spielanlage Kapital schlagen. Dazu kam, dass sie mit einer vollen Bank spielten und so den Druck permanent hochhalten konnten. Bei der SG ließ die Kraft etwas nach, sodass Teltow/Ruhlsdorf bis zur Halbzeit wieder ausgleichen konnte. Beim Stand von 9:9 wurden die Seiten gewechselt. 
Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel. Melzer war jedoch mit der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden. Er wusste allerdings auch, dass die SG schon sehr viel Glück brauchte, um dieses Spiel gewinnen zu können.
Komplett offen verlief die Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. In der 45. Minute stand es 16:16. Bis zum 20:19 blieb die SG in Schlagdistanz, ehe sich der Kräfteverschleiß spürbar auswirken sollte. Teltow/Ruhlsdorf setzte sich nach und nach ab. Die SG konnte nicht mehr nachlegen, gab sich aber nicht geschlagen. Trotzdem musste man am Ende akzeptieren, dass die Gastgeber aufgrund ihrer besseren Bank stärker waren. Das Spiel endete 25:22.
Sicher war Kevin Melzer enttäuscht, denn schließlich gibt man mit dieser Niederlage den zweiten Tabellenplatz an Teltow/Ruhlsdorf her. Aber aufgrund der Umstände geht das Ergebnis absolut in Ordnung. Trotzdem war er mit dem Auftritt seiner Mannschaft einverstanden und blickt zuversichtlich auf die nächsten Spiele. Nun hat die SG erstmal Pause und spielt am 11.02. in Rathenow gegen Rangsdorf.

Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Puhl (2), Dohrn (1), Franz, Herrmann (8), Zarbock (8), Witt (1), Nicpon, Köpke (2).

Vorschau:

Offenes Spiel erwartet

Zum ersten Spiel der Rückrunde spielt die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag wieder auswärts. Bei der zweiten Vertretung der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf trifft man dabei auf eine spielstarke Truppe. Das Hinspiel gewann man nach einem ausgeglichenen Spiel am Ende. Es muss also alles passen, um am Samstag die nächsten Punkte einzufahren und den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Die Gastgeber stehen aktuell auf Platz vier der Tabelle und werden ebenfalls alles daran setzen, erfolgreich zu sein. Das Spiel beginnt am Samstag um 18:00 Uhr in Stahnsdorf.
Nach ihrem Kantersieg letzte Woche in Kyritz spielt auch die männliche Jugend B am Wochenende wieder. Im Spiel gegen den TSV Germania Milow ist man zwar Gast, das Spiel findet allerdings in Premnitz statt. Die ersten beiden Spiele gegen Milow konnte die SG gewinnen. Das wird auch in diesem Spiel das Ziel sein, denn damit würde man die weiße Weste verteidigen. Anwurf in Premnitz ist am Sonntag um 11:00 Uhr. 

 

 Die erste Männermannschaft der SG bedankt sich beim Ford-Autohaus H&H in Premnitz für die Ausstattung mit neuen Präsentationsshirts
Spielbericht:

Mit Unentschieden ins neue Jahr

Zum letzten Spiel der Hinrunde reiste die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag nach Wildau, zur zweiten Vertretung des HSV 1950. Gegen den Tabellenzehnten wollte die Melzertruppe den positiven Trend der Vorweihnachtszeit fortsetzen und sich mit einem Erfolg auf dem zweiten Tabellenplatz festsetzen. Mit acht Spielern und zwei Torhütern ging man in dieses Spiel.
Die erste Halbzeit verlief recht ausgeglichen. Die SG hatte zwar spielerische Vorteile, machte aber zu viele technische Fehler. Die Gastgeber versuchten immer wieder mit ihrem großgewachsenen Rückraum zum Erfolg zu kommen. Bei der SG wechselten sich Zarbock und Köpke mit dem Torewerfen ab. Beim Stand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt.
Melzer war nicht zufrieden. Er sah seine Mannschaft als die bessere an, die allerdings viel zu viele Fehler machte. Er forderte noch einmal Konzentration, um die beiden Auswärtspunkte einzufahren.
Doch die Gastgeber kamen besser ins Spiel und gingen in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit mit 17:15 in Führung. Weiterhin war die Fehlerquote der Westhavelländer zu hoch. Man glich zwar wieder aus (17:17, 50.), aber dann setzte sich Wildau nach und nach und führte zehn Minuten vor Schluss mit 24:20. Alles deutete auf einen Fehlstart ins neue Jahr hin, doch die SG zeigte Moral. In der Schlussphase warf die Mannschaft noch einmal alles ins Spiel und kämpfte sich nach und nach zurück ins Spiel. Es dauerte bis zum Schluss, ehe die SG wieder ausgleichen konnte und so beim Stand von 26:26 wenigstens einen Punkt sicherte.
Die Meinungen nach dem Spiel waren geteilt. Während Melzer nach der zweiten Halbzeit mit dem Punkt zufrieden war, war er nach dem Verlauf der ersten Halbzeit enttäuscht. Einverstanden war er mit der Leistung der letzten zehn Minuten, als die Mannschaft ein verlorengeglaubtes Spiel nie aufgab und sich wenigstens mit einem Punkt belohnte. Es war sicher kein schönes Spiel, aber ein typisches Spiel nach der Winterpause. Kommende Woche spielt die SG wieder auswärts und tritt zum Rückrundenstart bei der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf 2 an. Trotz dieses Unentschiedens stehen die Westhavelländer weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz und wollen dieses weiterhin verteidigen.

Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Mieth (1), Dohrn (3), Franz, Herrmann (4), Zarbock (6), Witt (1), Nicpon, Köpke (11).

 

Vorschau: 
Auf ins neue Jahr

Am Samstag hofft die erste Männermannschaft der SG Westhavelland auf einen guten Start ins neue Jahr 2017. Zum letzten Spiel der Hinrunde reist die Melzer-Truppe dazu zur zweiten Vertretung des HSV 1950 Wildau. Als Tabellenzweiter geht die SG sicher als Favorit in diese Partie gegen den Zehnten, doch beim Blick in die Vergangenheit wird klar, auswärts ist alles möglich. Nach der Weihnachtspause ist die Mannschaft wieder im Training und möchte den Trend der letzten Spiele fortsetzen und so den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Das Spiel beginnt am Samstag um 16:00 Uhr.

Auch die Ü40 beginnt am Wochenende mit dem Spielbetrieb. In Dahlewitz trifft man bei einem Turnier auf den SV Blau-Weiß Dahlewitz sowie den SV Motor Babelsberg. Das Turnier beginnt um 14:00 Uhr. Die SG spielt das erste Mal um 14:50 Uhr gegen die Gastgeber.

 
Handball: Sieg zum Jahresabschluss

Zum Ende des Jahres 2016 siegte die SG Westhavelland gegen BSRK Brandenburg mit 26:19!

Zum letzten Spiel in diesem Jahr empfing die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag den BSRK 1883 e.V. aus Brandenburg zum Derby in der Premnitzer Sporthalle. Im Spitzenspiel der Landesliga Mitte standen sich der Tabellenzweite und –dritte gegenüber. Für die SG war klar, mit einem Sieg könnte man auf dem zweiten Tabellenplatz überwintern. Kevin Melzer, der urlaubsbedingt nicht dabei war, wurde durch Peter Stolle auf der Bank vertreten. Für ihn zählte nur ein Sieg, denn schließlich hatte er eine gute Truppe zur Verfügung. Lediglich Herrmann fehlte. Gegen die körperlich überlegenen Brandenburger war für ihn ein temporeiches und klar strukturiertes Spiel wichtig. Seine Spieler sollten konsequent in der Deckung stehen, unnötige Strafen aber vermeiden. Er forderte von jedem Spieler die entsprechende Einstellung, damit man das Jahr mit einem Sieg abschließen konnte.
Die SG begann gut und setzte in den ersten Angriffen die Vorgaben gut um (3:1;3). Doch von Beginn an hatte man Probleme mit der unkonventionellen Spielweise der Gäste, sodass diese schnell wieder ausgleichen konnten. In der Deckung gewährte man dem BSRK viele freie Wurfmöglichkeiten, bei denen Wilke im SG-Tor meist chancenlos war. Die Zuschauer bekamen ein schwaches Spiel zu sehen. Phasenweise fiel minutenlang kein Tor. Um die 15. Minute herum hatte die SG sehr viel Glück. Im Angriff gelang nichts aber Parey, der mittlerweile eingewechselt wurde, ließ erstmal keinen Gegentreffer zu (8:8). Als die Westhavelländer im Angriff wieder trafen, konnten sie sich direkt absetzen (11:9, 25.). Bis zur Halbzeit hielt der Vorsprung, sodass beim Spielstand 13:10 die Seiten gewechselt wurden.
Für Stolle war klar, dass man dieses Spiel gewinnen musste. Allerdings war noch mehr Konzentration in den SG-Angriffen notwendig.
Auch in der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel ohne viele Höhepunkte dahin. Es lebte von Einzelaktionen auf beiden Seiten. Doch die Westhavelländer blieben im Vorteil (15:12, 36.). Als Enrico Puhl in der 38. Minute nach einer unglücklichen Situation die rote Karte sah und sich Norman Söchting wenig später verletzte, gingen Peter Stolle die Wechselmöglichkeiten aus. Doch die Gäste konnten das nicht nutzen, sodass die SG weiterhin führte (19:14, 47.). Dass es der SG nicht gelang, in einer Zwei-Mann-Überzahl zu treffen, war bezeichnend für dieses Spiel. Doch da die Brandenburger nicht zulegen konnten, konnte die SG den Vorsprung durch einige Konter noch ausbauen und gewann am Ende eines schwachen Spiels mit 26:19.
Nach dem Spiel zeigten sich alle Beteiligten zufrieden. „Wir haben gewonnen, das ist es, was zählt.“ so Peter Stolle. „Wie das Spiel gelaufen ist, interessiert am Ende niemanden.“ Damit überwintert die SG auf einem sehr guten zweiten Platz und ist auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Das erste Spiel im neuen Jahr bestreitet die Mannschaft am 14.01. in Wildau.

Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Mieth, Puhl (4), Dohrn (1), Franz (2), Zarbock (4), Witt (2), Pitsch (2), Nicpon, Köpke (11), Söchting.

 

Vorschau:

Mit einem Erfolg in die Weihnachtspause

handballplakat2016_landesliga_bsrk

Am Samstag hat die erste Männermannschaft der SG Westhavelland die Möglichkeit, den letzte Woche erkämpften zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Gegen den Tabellendritten vom BSRK 1883 e.V. aus Brandenburg wird das allerdings eine große Herausforderung. Insgesamt stehen gleich vier punktgleiche Mannschaften hinter der TSG Rot-Weiß Fredersdorf, wobei die SG das beste Torverhältnis hat. Im Derby muss man also alles zeigen, um auf dem zweiten Platz in die Weihnachtspause zu gehen, denn dieser Spieltag ist bereits der letzte des Jahres. Kevin Melzer wird seine Mannschaft sicher an die zweite Halbzeit gegen Müncheberg/Buckow erinnern, wo man einfach nur Handball gespielt hat. Solch eine Leistung wird man am Samstag in Premnitz brauchen. Anwurf ist um 16:00 Uhr.

Auch die männliche Jugend B spielt am Samstag. In Wittstock will die Mannschaft um Peter Awe die Tabellenführung verteidigen. Die Zeichen stehen nicht schlecht, denn in diesem Spiel trifft der Tabellenführer auf das Schlusslicht. Trotzdem muss auch dieses Spiel erst gespielt werden. Anwurf in Wittstock ist um 15:00 Uhr.

ms

 

Ergebnis vom Wochenende:

 

Sonntag – ohne Mittag – ohne Kleber
Das waren die Rahmenbedingungen für die erste Männermannschaft der SG Westhavelland, die am ersten Advent beim HSV Müncheberg/Buckow antreten musste. Das Ziel war ganz klar, die SG wollte mit einem Erfolg die Serie der verlorenen Sonntagsspiele brechen und sich damit weiter in der Tabelle nach vorn schieben. Mit acht Spielern ging Melzer in die Partie, sodass mit der richtigen Einstellung alles drin sein sollte.
Das Spiel begann schwach. Der SG-Trainer wechselte in den ersten Minuten hin und her, ehe seine Mannschaft spielfähig war. Es lief auf beiden Seiten nicht viel zusammen, sodass die erste Hälfte komplett als Abtastphase abgestempelt werden konnte. Gut war, dass die Westhavelländer leichte Vorteile hatten und mit 8:11 führten.
Zufrieden war Kevin Melzer damit erstmal nicht. Er erinnerte seine Spieler an einen Mannschaftsabend vor zwei Wochen, bei dem man Klartext gesprochen hatte. Da war man sich einig, wie man sich präsentieren muss, um Spaß und Erfolg am Sport haben kann.
Das waren offensichtlich die richtigen Worte. Wie ausgewechselt präsentierte sich die SG in der zweiten Halbzeit. Es entwickelte sich zwar kein Handballleckerbissen, aber das war auch nicht gefordert. Viele schöne Spielzüge führten dazu, dass sich die SG Tor um Tor absetzen konnte (13:18; 44.). Immer wieder war es Enrico Puhl am Kreis der SG, der Strafwürfe herausholen konnte, da er nur unfair am Torwurf gehindert wurde. In der Deckung stand die SG, die Torhüter dahinter gaben den notwendigen Rückhalt. Beim 14:22 in der 50. Minute war die Vorentscheidung gefallen. Die SG ließ sich das nicht mehr aus der Hand nehmen und brachte zwei wichtige und verdiente Punkte mit ins Havelland. Das Spiel endete 17:27.
Hoch zufrieden waren alle SG-Akteure nach dem Spiel. Der Sonntagsbann war gebrochen. Melzer hatte gerade in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung seiner Mannschaft gesehen. Das Auftreten seiner Spieler entsprach seinen Vorstellungen. Dass man so erfolgreich sein kann, wird sich die Mannschaft für die Zukunft merken. Mit diesem Sieg schieben sich die Westhavelländer auf den zweiten Tabellenplatz vor und steht drei Punkte hinter Fredersdorf.
Am kommenden Samstag spielt die SG in Premnitz im Derby gegen den Brandenburger SRK.

Für die SG spielten: Wilke im Tor; Mieth (3), Puhl (2), Dohrn (8), Franz (3), Zarbock (3), Pitsch (3), Nicpon (1), Köpke (4).

 

 

 

Ergebnis vom Wochenende

SG Westhavelland SV Motor Babelsberg 31:24

Wiedergutmachung gelungen

(Spieltag: 20.11.2016)

Unter dieser Überschrift bezeichnete Kevin Melzer den Sieg seiner Mannschaft am Samstag gegen den SV Motor Babelsberg. Nach zwei Niederlagen in Folge ist die SG Westhavelland damit wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim 31:24-Erfolg war dabei allerdings mehr Arbeit von Nöten, als es das Ergebnis aussagt.
Beide Mannschaften starteten hektisch in die Partie, so dass nach fünf Minuten lediglich ein 1:1 auf der Anzeigentafel stand. Doch die SG steigerte sich im Angriff, gerade Antony Witt zeigte eine beherzte Leistung. „Tony hat sich gerade in der Anfangsphase gute Wurfchancen erarbeitet und diese dann auch genutzt“, so Trainer Melzer. Mit fortlaufender Spielzeit bekam die SG-Abwehr die wuseligen Gäste immer besser in den Griff und konnte sich beim 11:7 erstmals etwas absetzen (17.). „In dieser Phase stand unsere Deckung richtig gut“, so der SG-Trainer. Doch die Landeshauptstädter ließen sich davon nur wenig beeindrucken und waren beim 12:11 wieder auf Tuchfühlung. Immer wieder konnten sie sich über die rechte Angriffsseite durchsetzen. Auf SG-Seite war es nun vermehrt Stefan Köpke, der Verantwortung übernahm und seine Mannschaft zur 17:14-Halbzeitführung warf.
In der Pause zeigte sich Kevin Melzer optimistisch, dass seine Mannschaft dieses Spiel gewinnen könne. Die Abwehr habe ihm bis dahin sehr gut gefallen, daraus müsse seine Mannschaft jedoch noch mehr Kapital schlagen.
Diese Worte verhallten jedoch. Zwar gelang es den Gastgebern zunächst den Vorsprung bei vier, fünf Toren zu halten, doch geriet die SG immer wieder in Unterzahl. Diese nutzten die Gäste aus. Beim 21:19 waren sie wieder dran (45.). Im SG-Tor steigerte sich Parey jedoch und auch Wilke konnte mit einem gehaltenen Strafwurf seinen Anteil dazu beitragen, dass die Partie nicht kippte. Als Herrmann frisch von einer Zwei-Minuten-Strafe zurückkehrte und den Konter zum 22:19 abschloss befanden sich die Westhavelländer wieder auf dem richtigen Weg. Bis zum 26:23 konnten die Gäste das Spiel noch offen gestalten (52.). Danach verfielen sie immer mehr in hektische Aktionen, verloren oft den Ball, was die SG zu nutzen wusste. Über schnelle Gegenstöße trieben die Gastgeber das Endresultat bis auf 31:24 nach oben.
„Nach der hohen Niederlage in Fredersdorf hatten wir uns mal als Mannschaft zusammengesetzt und uns ausgesprochen. Das hat gefruchtet. Meine Mannschaft hat heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Die zehn schwachen Minuten nach der Pause können immer mal passieren. Wichtig war aber, dass wir eine Antwort darauf parat hatten und wieder gekommen sind. Daher war das auch ein absolut verdienter Arbeitssieg“, so ein zufriedener SG-Trainer Kevin Melzer abschließend.

SG Westhavelland: Parey, Wilke – Mieth (1), Puhl, Dohrn (5/2), Franz (1), Herrmann (4), Zarbock (6), Witt (3), Pitsch (2), Nicpon, Köpke (9), Söchting

Christoph Laak

 

 

 

Vorschau:

Positives Signal erforderlich!

handballplakat2016_landesliga_babelsbergNach der schwachen Vorstellung beim Tabellenführer in Fredersdorf und einer weiteren Woche Spielpause hat die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag die Möglichkeit, mal wieder ein positives Signal abzugeben. Zu Gast in Premnitz wird der Tabellenzehnte vom SV Motor Babelsberg sein. Zu hoffen bleibt, dass Kevin Melzer mit einer schlagkräftigen Truppe antreten kann und jeder Spieler von Anfang an mit der richtigen Einstellung agiert. Mit einem Sieg könnte sich die Mannschaft in der oberen Tabellenhälfte festsetzen und würde den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten. Anwurf in Premnitz ist um 16:00 Uhr.
Auch die männliche Jugend B spielt das nächste Punktspiel. Dabei trifft man in der Kreisliga mit nur vier Mannschaften wieder auf den TSV Germania Milow. Nach einem tollen Saisonstart will man an die beiden Siege zum Auftakt anschließen und so die Tabelle weiterhin anführen.

Anwurf ist um 14:00 Uhr.

Spielbericht
Sonntags ohne Einstellung
(Spieltag: 06.11.2016)

Beim Tabellenführer der Landesliga Mitte, der TSG Rot-Weiß Fredersdorf wollte die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am ungewohnten Sonntag den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Nachdem die Mannschaft die Punkte aus dem ausgefallenen Grünheide-Spiel erhält, hätte man mit einem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken können. Doch die Vorzeichen standen nicht gut. Mit nur acht Mann ging man in das Spiel in Fredersdorf. Trotzdem forderte Melzer eine konzentrierte Vorstellung seiner Mannschaft mit dem richtigen Einsatz.
Doch ab der ersten Minute war zu erkennen, dass die SG an diesem Tag nicht gut drauf war. Nach der schnellen 3:0 Führung der Gäste verließ die Westhavelländer der Siegeswille. Man quälte sich durch ein Spiel, dass kaum Lichtblicke erahnen ließ. In der Deckung stand man schlecht, im Angriff spielte man mutlos. Dass die Gastgeber am sechs-Meter-Kreis angenagelt waren und nur zaghaft auf die Angreifer heraustraten, konnte nur selten genutzt werden. Zur Halbzeit lag man so schon mit 21:12 zurück, was einer Vorentscheidung glich.
Kevin Melzer war bedient und fand wenige gute Worte zu der gezeigten Leistung. Er appellierte an die Ehre seiner Spieler. Solch eine Leistung war nicht akzeptabel.
Doch am Auftreten der Mannschaft änderte sich nichts. Bis zur 43. Minute konnte man zwar auf 28:21 verkürzen, doch eine rote Karte nach der dritten Zeitstrafe gegen Erik Dohrn ließ selbst den kleinsten Hoffnungsschimmer verfliegen. Ohne Wechselmöglichkeiten musste die SG nun also auskommen, was die Gastgeber mit ihrer vollen Bank zu nutzen wussten. Sie hielten den Druck aufrecht und setzten sich Tor um Tor ab. Hochverdient gewann Fredersdorf dieses Spiel mit 41:28 deutlich.
Frustriert wirkte Kevin Melzer nach dem Spiel und suchte nach Erklärungen. Doch nach solch einem schwachen Auftritt wird man sich intensiv unterhalten müssen. Ja, es fehlten einige Spieler. Ja, man musst ohne Kleber auskommen. Aber kämpfen kann man trotzdem und das muss die Mannschaft wieder verinnerlichen. Nun hat die SG wieder eine Woche Pause, ehe man am 19.11. in Premnitz gegen Babelsberg spielt.

Für die SG spielten: Parey im Tor; Mieth (1), Dohrn (5), Zarbock (6), Witt (1), Pitsch (4), Nicpon (1), Köpke (10).

 

ms

 

 

Vorschau:

Nach verlängerter Pause zum Tabellenführer

Nach der Absage des Grünheider SV vergangene Woche wird die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Sonntag das nächste Spiel bestreiten. Bei der TSG Rot-Weiß Fredersdorf trifft man dabei auf den aktuellen Tabellenführer der Landesliga Mitte. Erst am letzten Spieltag wurden die Gastgeber zum ersten Mal bezwungen. Somit wird die SG eine Top-Leistung aufs Parkett bringen müssen, um etwas holen zu können. Da offen ist, ob man die Punkte gegen Grünheide ohne Spiel bekommen wird, muss man also alles daran setzen, etwas Zählbares mitzubringen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht aus den Augen zu verlieren. Kevin Melzer wird mit einer ordentlichen Truppe nach Fredersdorf fahren und diese entsprechend einstellen. Den Rest müssen die Spieler erledigen. Anwurf in Fredersdorf ist um 14:00 Uhr.

Auch die Ü40 tritt wieder zu einem Turnierspieltag an. Dazu reist man am Samstag nach Kleinmachnow, um am Turnier der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf teilzunehmen. Die SG um Peter Awe wird dort gegen Falkensee und Teltow/Ruhlsdorf spielen. Das Turnier beginnt um 13:00 Uhr. Die SG spielt das erste Spiel um 14:40 Uhr.

 

Spielbericht:

Schwache Vorstellung der SG

Am Sonntag reiste die erste Männermannschaft der SG Westhavelland nach Ahrensdorf, um gegen die zweite Vertretung der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst die Tabellenführung in der Landesliga Mitte zu verteidigen. Ohne Herrmann, Witt, Mieth und Peters musste Kevin Melzer in diesem Spiel auskommen.
Das Spiel begann ausgeglichen. Körperlich war die SG überlegen, gewährte den Gastgebern allerdings immer wieder einfache Tormöglichkeiten. So stand es nach 17 Minuten 7:7. Dann gab es einen Bruch im SG-Spiel. In der Deckung lief nichts mehr zusammen und im Angriff kam man mit der ungewohnten Deckung der HSG nicht zurecht. Immer wieder wurden Bälle im Aufbauspiel verloren. Bis zur Halbzeit setzten sich die Hausherren so auf 17:13 ab.
Das Spiel der SG war mit den letzten nicht zu vergleichen. Trotzdem war Melzer zuversichtlich, dass man hier noch einmal zurückkommen könnte. Er forderte von seinen Spielern noch einmal volle Konzentration.
Wieder startete man ordentlich in die zweite Halbzeit und verkürzte der Rückstand schnell auf 18:17 (35.). Doch dann riss wieder der Faden und die Gastgeber setzten sich ab. Es war die Deckung, die an diesem Tag gar nicht funktionierte. Die Gastgeber spielten einfach und effektiv und zogen der SG damit den Zahn. Beim 27:20 in der 51. Minute war die Partie entschieden. Zum Ende stand es 33:25.
Verdient verliert die SG dieses Spiel, weil sie nicht rein gefunden hat. Eine schwache Deckung war letztendlich der ausschlaggebende Punkt. Melzer zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht und suchte nach einer Erklärung. Ob er diese bis zum nächsten Spiel kommende Woche findet, bleibt abzuwarten. Nächsten Samstag spiet die SG in Rathenow gegen Fürstenwalde.
Für die SG spielten: Wilke und Parey im Tor; Puhl (5), Dohrn (4), Franz (2), Zarbock (5), Pitsch (2), Nicpon (2), Köpke (5).

ms

 

 

 

(Spieltag: 24.09.2016)

Auswärts mal wieder gewonnen!

 

Am Samstag spielte die erste Männermannschaft der SG Westhavelland im zweiten Saisonspiel gegen die zweite Vertretung des SV Lok Rangsdorf. Nach dem guten Auftakt ging man selbstbewusst in diese Partie. Kevin Melzer, der die Mannschaft wieder von der Seite aus leitete, wusste, dass sich in Rangsdorf immer schwierige Spiele entwickeln können. Trotzdem war er guter Dinge und hoffte, dass seine Mannschaft den Schwung aus dem ersten Spiel mitnehmen kann, um auch auswärts erfolgreich zu sein. Mit neun Mann ging man in dieses Spiel.
Rangsdorf bot gegen die SG einen von der Größe her beeindruckenden Rückraum auf. Einige bekannte Gesichter aus Brandenburgligazeiten standen im Kader der Hausherren, deren Spiel sich dementsprechend auf den Angriff aus dem Rückraum aufbaute. Doch mit guten Deckungsaktionen gelang es der SG, die Bälle abzufangen und im schnellen Umkehrspiel viele einfache Tore zu erzielen. Schnell führte man 1:4. Dieses Spiel konnte die SG bis Mitte erste Halbzeit durchziehen und setzte sich folgerichtig mit 3:10 ab. Mehr und mehr wurde das Spiel nun ruhiger und die Westhavelländer spielten immer öfter im Positionsangriff. Dass Daniel Zarbock in Manndeckung genommen wurde, bekam der SG gar nicht. Tor um Tor reduzierte Rangsdorf den Rückstand und war in der 25. Minute wieder dran (10:11). Bis zur Halbzeit konnte die SG einen knappen 12:13 Vorsprung verteidigen.
Melzer war hin und hergerissen. Die erste Halbzeit hatte zwei SG-Gesichter. Ein erfolgreiches mit vielen einfachen Toren und ein nicht so schönes mit einem statischen, wenig erfolgreichen Angriffsspiel.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang den Gastgebern der 13:13 Ausgleich. Das Spiel war nun offen. Als Stefan Köpke auch noch in Manndeckung genommen wurde, hätte man Schlimmes erwarten können. Doch in dieser Phase war es Fabian Wilke im SG-Tor, der der SG den nötigen Rückhalt bot. Immer wieder scheiterten die Rangsdorfer Spieler aus besten Positionen am SG-Schlussmann. Dieser stellte die Weichen damit wieder in Richtung SG-Erfolg. Von 15:17 in der 44. Minute setzte sich die SG auf 18:24 in der 54. Minute ab. Diesen Vorsprung gab man bis zum Ende des Spiels nicht mehr ab und gewann verdient mit 22:28.
Zufrieden zeigte sich Kevin Melzer nach dem Spiel. Entscheidend war für ihn die Anfangsphase der ersten und der Schlussphase der zweiten Halbzeit. Hier konnte man die Weichen auf Sieg stellen. An den Schwachstellen im SG-Spiel wird er weiterarbeiten lassen. Mit diesem Sieg setzt sich die SG an die Tabellenspitze, die man kommende Woche bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst 2 verteidigen will.

Für die SG spielten: Wilke im Tor; Mieth (1), Puhl (4), Dohrn (11), Franz (1), Zarbock (2), Witt (4), Pitsch (1), Köpke (4).

(ms)

 

(Spieltag: 17.09.2016)

Am Samstag starteten die Handballer der ersten Männermannschaft der SG Westhavelland in die neue Saison. Als Neuling in der Landesliga Mitte wird es die Mannschaft mit vielen unbekannten Mannschaften zu tun bekommen. Als erste Mannschaft stellte sich diesmal die zweite Vertretung der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf in der Premnitzer Sporthalle vor. Trainer Kevin Melzer, der urlaubsbedingt fehlte wurde von Peter Stolle vertreten. Ansonsten war die Mannschaft bis auf Enrico Puhl komplett. Die Vorbereitung der Westhavelländer verlief gut, nun musst man das nur noch in die Saison bringen.
Die Gäste begannen hoch motiviert. Ihr schnelles und kombinationssicheres Spiel wurde allerdings immer wieder durch die SG-Deckung mit Fabian Wilke im Tor dahinter entschärft. Die SG hingegen spielte ruhig konnte sich in Führung bringen. Wichtig war die sehr gute Chancenverwertung in der Anfangsphase. Nach zehn Minuten führte man 5:4. In der Folgezeit hatten die Gäste immer wieder Pech im Abschluss, was die SG nutzte, um sich mit 9:5 abzusetzen. Für gut zehn Minuten war das SG-Tor nahezu vernagelt. Sie trafen den Pfosten, die Latte oder scheiterten an Fabian Wilke. Nach 20 Minuten stand es 11:6 und die Hausherren schienen alles im Griff zu haben. Doch nun schwächelte auch die SG etwas, was die Gäste ausnutzten, um den Rückstand auf zwei Tore zu reduzieren (12:10; 25.). Doch mit etwas Glück in der Schlussphase konnte man mit 15:11 in die Halbzeit gehen.
Die zweite Halbzeit begann aus Sicht der SG ganz schwach. Teltow nutzte reihenweise Fehler und Fehlwürfe um wieder auf 17:15 heranzukommen. Dieser Abstand pendelte sich in den Folgeminuten erst einmal ein. Somit blieb das Spiel spannend. In der 45. Minute beim Stand von 21:19 entschied der Gästetrainer, Stefan Köpke in Manndeckung zu nehmen. Die Angriffsbemühungen der SG gerieten ins stocken, was allerdings nicht durch Teltow genutzt wurde. Beim Stand von 24:20 ging es in die letzten zehn Minuten. Die Deckung der Gäste wurde nun immer offensiver, doch nun lief Pascal Parey im Tor der SG zur Höchstform auf. Auch er gab der Mannschaft in kritischen Phasen Rückhalt. Die Schlussphase gehörte noch einmal der SG. Beim 27:23 in der 56. Minute gab sich Teltow geschlagen und ließ noch zwei einfache SG-Tore zu. Das Spiel endete 29:23.
Das war ein gelungener Start in die Saison. Verdient gewinnt die SG das erste Spiel, wenn auch mit ein paar Toren zu viel. Mit der Leistung waren alle im Großen und Ganzen zufrieden und schauen selbstbewusst auf das nächste Spiel in Rangsdorf. Das findet am kommenden Samstag um 19:00 Uhr statt.

Für die SG spielten: Wilke, Parey im Tor; Dohrn (3), Franz (1), Mieth (1), Zarbock (6), Witt (5), Hermann (6), Pitsch (1), Nicpon, Köpke (6).

ms

 

Es geht wieder los!

Am Samstag beginnt die Saison 2016/2017 mit dem Heimspiel in Premnitz:

handballplakat2015_landesliga_teltow

 

Turnierbericht:

Mission „Titelverteidigung“ scheitert im Finale
Es sollte das Event des Jahres für die SG Westhavelland werden und Uwe Philipp und sein Org-Team haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass es das wird. Am Samstag fand in Premnitz die 11. Ostdeutsche Meisterschaft der Ü40 Handballer statt. Als letztjähriger Gewinner war es der SG vorbehalten, dieses Turnier in diesem Jahr auszurichten. Seit Wochen wurden Pläne geschmiedet, Sponsoren akquiriert, Helfer gesucht und alle Vorbereitungen getroffen, dass der 18. Juni 2016 für alle Handballer und Zuschauer im Westhavelland ein toller Tag wird. Viele erfahrene Spieler, die zum Teil in der ersten und zweiten Bundesliga aktiv waren, trafen sich in der Premnitzer Sporthalle um die beste Ü40-Mannschaft Ostdeutschlands zu ermitteln. Die Mannschaft der SG hat sich in verschiedenen Turnieren und Testspielen akribisch auf die Mission „Titelverteidigung“ vorbereitet und war nun hoch motiviert, sich dafür zu belohnen.
Als Ü40-Landesmeister qualifizierten sie die Mannschaften des SV Fortuna ´50 Neubrandenburg für Mecklenburg/Vorpommern, der Erzgebirgische Handballclub Aue für Sachsen, der TSV Rudow 1888 für Berlin, die SG Motor Arnstadt für Thüringen, der MTV 1860 Altlandsberg für Brandenburg und die SG Westhavelland als Titelverteidiger. Gespielt wurde in zwei dreier Staffeln bei einer Spielzeit von zweimal 12 Minuten. In der ersten Staffel standen sich Arnstadt, Aue und Altlandsberg, in der zweiten die SG, Neubrandenburg und Rudow gegenüber.
Pünktlich um 09:30 Uhr pfiffen die Schiedsrichter das erste Spiel an. Nach einer kurzen Abtastphase kam Aue gegen Altlandsberg besser ins Spiel und setzte sich am Ende mit 13:9 durch. Hoch motiviert ging Rudow im zweiten Spiel gegen Neubrandenburg zu Werke und zeigte, dass man sicher eine Rolle um den Turniersieg mitspielen wollte. Am Ende hieß es 13:10 für die Berliner. Im zweiten Spiel der ersten Staffel konnte sich dann Altlandsberg deutlich mit 10:5 gegen Arnstadt durchsetzen. Im ersten SG-Spiel hieß der Gegner Neubrandenburg. Peter Awe forderte vor dem Spiel die nötige Aggressivität. Von Anfang an war es wichtig, die richtige Einstellung zu finden. Da Neubrandenburg das erste Spiel verlor, standen die Gäste also unter Druck. Somit war Vorsicht geboten. Doch die SG startete mit Schwierigkeiten in dieses Spiel. Lange Zeit konnte sich keine Mannschaft absetzen. Erst in der Schlussphase gelang es, sich aus einer guten Deckung heraus Vorteile zu erarbeiten. Die SG gewann mit 12:8. Mit einem souveränen 14:10 qualifizierte sich Aue im nächsten Spiel gegen Arnstadt als erste Mannschaft für das Halbfinale. Sicher war auch Aue eine Mannschaft, die um den Titel mitspielen konnte. Im letzten Gruppenspiel standen sich die SG und Rudow gegenüber. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem Rudow leichte Vorteile hatte. Hinzu kamen zwei frühe Zeitstrafen gegen den Abwehrchef der Westhavelländer Sven Schössler und eine rote Karte gegen Andreas Wendland. Zur Halbzeit stand es 3:3 unentschieden. In der zweiten Hälfte war es Dirk Juntke im SG-Tor, der seine Mannschaft mit tollen Paraden auf die Siegerstraße brachte. Immer wieder konnte er die gegnerischen Bälle abwehren, was seine Vorderleute häufig zu einfachen Toren nutzen konnten. Die SG gewann mit 9:4 und war auch als Gruppenerster für das Halbfinale qualifiziert.
Die Halbfinals lauteten also Aue gegen Rudow und die SG gegen Altlandsberg. Das erste Halbfinale war ein Duell auf Augenhöhe. Aue und Rudow schenkten sich nichts und gingen im Gleichschritt durch das Spiel. Bis zum Ende konnte sich keine Mannschaft absetzen. Erst kurz vor Schluss ging Rudow Führung und gab diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Die Sachsen aus Aue verließen enttäuscht das Spielfeld, während sich Rudow über den Finaleinzug freute. Das zweite Halbfinale gestaltete sich bei weitem nicht so spannend. Die SG war gegen Altlandsberg deutlich überlegen. Bereits zur Halbzeit war die Entscheidung gefallen, denn die Westhavelländer führten mit 7:1. Diese komfortable Situation nutzte Peter Awe, um durchzuwechseln. Altlandsberg konnte zwar den Rückstand verkürzen, ohne aber den SG-Sieg zu gefährden. Mit einem 10:5 zog auch die SG ins Finale ein.
Es folgten die Platzierungsspiele. Im Spiel um Platz fünf standen sich Arnstadt und Neubrandenburg gegenüber. In einem engen Spiel setzten sich die Thüringer am Ende knapp mit 12:11 durch. Auch das Spiel um Platz drei endete 12:11. Hier konnte sich Aue gegen Altlandsberg über den dritten Podestplatz freuen.
Im Finale standen sich nun die SG und Rudow gegenüber. Allen war klar, dass dieses Spiel sicher nicht noch einmal so laufen würde, wie in der Vorrunde. Und so kam es. Vor einer tollen Kulisse erwischte die Mannschaft um Peter Awe einen schlechten Start. Viele vergebene Torchancen nutzten die Gäste aus Berlin, um sich in Führung zu bringen. Beim Stand von 2:5 sah es für die Westhavelländer nicht gut aus. Doch man gab sich nicht auf und kämpfte sich auf beeindruckende Weise zurück ins Spiel. Beim Stand von 5:5 war wieder alles offen. Als man in der letzten Minute mit 7:6 in Führung ging, war die Stimmung in der Halle kaum zu übertreffen. Durch gute Abwehraktionen gelang es, die Angriffsversuche der Gäste immer wieder zu unterbrechen. Zwei Sekunden vor Schluss war man fast am Ziel. Doch Rudow bekam noch einen Freiwurf zugesprochen und versenkte diesen im Tor. 7:7 Unentschieden nach der regulären Spielzeit. So musste dieses Finale im Siebenmeter-Werfen entschieden werden. Jede Mannschaft benannte fünf Werfer. Dass hier Glück und Pech ganz nah beieinanderliegen, zeigten die nächsten Minuten. Rudow versenkte einen Ball nach dem anderen, die SG traf leider nicht. So waren das Spiel und auch das Turnier beim Stand von 7:10 aus SG-Sicht entschieden. Auf der Zielgeraden scheiterte die SG an der Mission „Titelverteidigung“ und musst sich der besten Mannschaft des Turniers unglücklich geschlagen geben. Die Gäste aus Rudow feierten den Gewinn der 11. Ostdeutschen Ü40-Meisterschaft und nehmen den Wanderpokal bis zum nächsten Jahr mit nach Berlin. Enttäuscht, aber mit dem Gefühl, alles gegeben zu haben, verließ die SG das Parkett. Peter Awe fand nach dem Spiel die richtigen Worte. „Dank der tollen Unterstützung der Zuschauer ist dieses Turnier ein grandioser Tag geworden, auch wenn am Ende die glücklichere Mannschaft gewonnen hat. Nach einem schwachen Start ins Finale, waren es unsere Fans, die uns zurück ins Spiel gepeitscht haben. Besonderer Dank der Mannschaft gilt Uwe Philipp und seinem Team für die tolle Organisation der 11. Ostdeutschen Meisterschaften.
Als bester Torhüter wurde Daniel Braun vom MTV Altlandsberg gewählt. Bester Torschütze wurde Holger Klatt, ebenfalls vom MTV Altlandsberg, mit 14 Treffern.

Die SG Westhavelland bedankt sich bei allen Mannschaften, Kampfrichtern, Schiedsrichtern, Zuschauern, Helfern, Sponsoren und Förderern, die dieses gelungene Event in Premnitz möglich gemacht haben. Es war etwas Großes, was sicher einen besonderen Platz in der SG-Geschichte erhalten wird.

Für die SG spielten: Peter Stolle, Dirk Juntke, Thomas Rahn im Tor; Jan-Peter Schwanz, Holger Ulbricht, Ralf Krücken, Sven Schössler, Dirk Konschak, Günter Krücken, Marco Herrmann, Matthias Haase, Christian Zerndt, Thorsten Müller, Ronny Pusch, Andreas Wendland.

 

Vorschau zur Ü40-Mission Titelverteidigung:

Hier nun der Link zum Spielplan der Ostdeutschen Meisterschaft:

Spielplan

 

Ü40-Mission Titelverteidigung

20160618Seit Wochen gibt es in den Reihen der SG Westhavelland kein anders Thema als die Ostdeutschen Meisterschaften der Ü-40 Handballer. Als Titelverteidiger ist die SG Westhavelland am Samstag, den 18.06.2016, Ausrichter dieses Turniers. Hier treffen sich also die Ü-40 Landesmeister der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Thüringen und Sachsen. Für Sachsen-Anhalt gibt es leider keinen Vertreter. Somit kämpfen in Premnitz die Mannschaften des SV Fortuna ´50 Neubrandenburg, des Erzgebirgischen Handballvereins Aue, des TSV Rudow 1988 Berlin, des MTV 1860 Altlandsberg, der SG Motor Arnstadt und der SG Westhavelland um den Titel des Ostdeutschen Ü-40-Meisters. Akribisch hat sich die Mannschaft um Peter Awe auf dieses Turnier vorbereitet. „Wir freuen uns auf die Ostdeutschen Meisterschaften und wir wollen die erste Mannschaft sein, die den Titel verteidigen kann. Alle Mannschaften begegnen sich auf Augenhöhe, was die Sache richtig spannend machen wird.“ so der SG-Trainer. Mit einem großen und gut besetzten Kader will er die Mission Titelverteidigung angehen. Wie im letzten Jahr sind auch alle anderen Mannschaften hoch motiviert und bieten alles auf, was in den jeweiligen Vereinen Rang und Namen hat. Einige Spieler, die bereits erste oder zweite Bundesliga gespielt haben, werden in Premnitz auf dem Parkett stehen. Viele Mannschaften spielen seit Jahren zusammen. Handballerisches Können und Erfahrung kann jede Truppe zu Hauf aufbieten.
Ein gut aufgestelltes Organisationsteam um Uwe Philipp hat mit Unterstützung vieler Sponsoren und Förderer der SG Westhavelland alles in Bewegung gesetzt, um die 11. Ostdeutschen Meisterschaften in Premnitz zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. „Für dieses Ereignis haben wir alles getan, was möglich war. Nun liegt es bei der Mannschaft, dieses Turnier unvergesslich machen.“ meint der SG-Vorsitzende im Vorfeld.
Es wird also spannend, wenn sich die besten Ü-40-Handballer Ostdeutschlands am 18.06. in Premnitz treffen, um den Besten der Besten zu küren. Die SG Westhavelland freut sich auf die zahlreiche Unterstützung der heimischen Fans. Das Turnier beginnt um 09:30 Uhr in der Premnitzer Sporthalle.

 

Bericht:

Der Pokal bleibt an der Havel

Die II. Ü40Männermannschaft der SG Westhavelland verteidigt den Pokal in der Premnitzer Sporthalle ungeschlagen.
Mit fast voller Kapelle konnte Coach Peter Awe in dieses Turnier einsteigen. Es fehlten einige, unter anderem die ebenfalls zurückgekehrten Sven Schößler und Ralf Krücken wegen Verletzung. Gemeldet für dieses Turnier des Spielbezirkes „A“ des HVB hatten 6 Mannschaften, erschienen waren leider nur 5 Mannschaften, sodass bei einer Spielzeit von 2 X 10 Minuten Jeder gegen Jeden spielen musste. Angetreten waren die Mannschaften der SG Westhavelland II, TSV Germania Milow, HC Wittenberge II, SG Schönwalde und Elektronik Kyritz. Die Ansetzungen wurden vor dem Turnier per Los entschieden. Damit stand fest, dass Spiel 1 die Mannschaften der SG Westhavelland II und des TSV Germania Milow I zu bestreiten hatten. In diesem spannenden Lokalderby wollte jeder zeigen was er kann und zu leisten in der Lage sei. Coach Awe war mit den Leistungen seiner Schützlinge in den ersten Minuten überhaupt nicht zufrieden. Überhastet vorgetragene Angriffe mit Fehlwürfen waren an der Tagesordnung. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich jedoch das Team und kehrte zur gewohnten Sicherheit in den Aktionen zurück. Aus einer stabilen Abwehr heraus brachten Matthias Haase(7 Tore) und Jens Riedel(5 Tore) den TSV Germania Milow immer wieder in Bedrängnis. Beim Stand von 11:5 wurden die Seiten gewechselt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung präsentierte man sich dem anwesenden Publikum und spielte das Spiel locker zu Ende. Zum Schluss war ein Spielstand von 17:8 für die SG Westhavelland II erreicht. Der Anfang war gemacht. Im zweiten Spiel gegen Kyritz ließ man es gleich von Beginn an etwas ruhiger angehen, obwohl hier der vermeintlich stärkste Kontrahent gegenüber stand. Doch die Kyritzer haderten mit sich selbst und fanden überhaupt nicht ins Spiel. Beim Stand von 6:1 für die SG II war der Halbzeitstand erreicht. Ohne zu überhasten und unnötige Kräfte zu vergeuden spulte das Team von Peter Awe die zweite Hälfte zu Ende und gewann auch dieses Spiel eindeutig mit 11:7 Toren. Dann trat der PHC Wittenberge II als Gegner an. Vorsichtig abtastend standen sich beide Teams gegenüber, denn Wittenberge hatte den TSV Germania Milow immerhin mit 10:6 bezwungen, jedoch im Spiel gegen Schönwalde bereits einen Punkt liegen gelassen (10:10). Aber je länger das Spiel lief, desto sicherer wurden die Aktionen. Zur Pause war ein 6:1 für die SG II erreicht. Zum Ende lautete das Ergebnis 15:6 für die SG II. Nun kam es darauf an, auch im 4. und letzten Spiel Nerven und Konzentration im Griff zu haben, um auch dieses Match erfolgreich zu gestalten. Der Gegner war die SG Schönwalde. Die doch noch sehr jungen Spieler dieser Mannschaft waren total überfordert und körperlich platt. Ein leichtes Spiel für die „alten Hasen“ der SG Westhavelland II. Sicher und ungefährdet wurde auch dieses Spiel mit 14:6 (7:2 HZ) gewonnen. Ungeschlagen mit 10:0 Punkten und 30:13 Toren verteidigten die Männer um Peter Awe diesen vom Spielbezirk „A“ des HVB ausgespielten Pokal für Männermannschaften erfolgreich. Mit insgesamt 19 Toren wurde Matthias Haase von der SG II Torschützenkönig, gefolgt von Günter Krücken, ebenfalls SG II, mit 17 Treffern.
Damit hat sich diese Mannschaft auch für das nächste Final Four (HVB Pokal) qualifiziert.
Für die SG spielten:
Jan-Peter Schwanz, Andreas Wendlandt(1), Dirk Konschak(1), Günter Krücken(17),
Marco Herrmann(3), Matthias Haase(19), Christian Zerndt(3), Holger Ulbricht(1),
Ronny Pusch(6), Jens Riedel((8/2), Martin Saul, Dirk Juntke, Thomas Rahn, Peter Stolle.

Dieter Lang

 

Bericht: 

Handball: 20. Kempa – SC Magdeburg – Junior Camp 2016

KEMPAEin zweiter Platz war der Lohn für fleißige Arbeit der vergangenen Wochen.
Ausrichter des 20. Turniers des Junior- Camp des SC Magdeburg am 22. Mai 2016 war die Spielgemeinschaft Westhavelland. Projektleiter war wie immer der Spieler der ehemaligen DDR- Nationalmannschaft und Olympiasieger Sportfreund Ingolf Wiegert vom SC Magdeburg, den wir an diesem Tag in Premnitz wieder einmal begrüßen konnten. Als Spieler des SCM war der Premnitzer Alexander Saul mit von der Partie. Seine Laufbahn begann vor 12 Jahren unter der Leitung von Horst Schubert in Premnitz in der damaligen Kempa Mannschaft. Alexander wurde bei diesem Turnier Torschützenkönig! Erschienen waren alle 5 Mannschaften, SV Langenweddingen, HSG Osterburg, SV Stahl Thale, USV Halle und SG Westhavelland, sodass das Turnier straff nach Plan für die kleinsten Handballer(Jahrgang 2005 und jünger) durch geführt werden konnte. Für die Spieler der SG Westhavelland ging es darum, Platz 2 aus dem Vorjahr in Thale zu verteidigen oder sogar den Sieger zu stellen. Dieses Vorhaben gelang leider nicht, aber der 2. Platz konnte hinter der äußerst spielstarken Mannschaft aus Langenweddingen erneut errungen werden. Unsere Kids mussten gleich zu Beginn gegen Osterburg spielen. Dieses Duell wurde eindeutig zu Gunsten der SG mit 7:0 Toren entschieden. Im 2. Spiel gegen Halle ging es etwas knapper aus, doch zum 10:7 Sieg reichte es dennoch. Somit sah eigentlich alles ganz gut aus. Aber auch Langenweddingen gab sich bis dahin keine Blöße und holte in zwei Spielen ebenfalls 4 Punkte. Alle anderen Mannschaften hatten bereits ein Spiel verloren und kamen somit als Sieger nicht mehr in Frage. Dann kam es zum entscheidenden Aufeinandertreffen der punktgleichen Kontrahenten, der SG Westhavelland gegen den SV Langenweddingen. Leider konnte die Mannschaft an die in vergangenen Spielen gezeigten Leistungen nicht anknüpfen, und man verlor dieses Spiel etwas unglücklich mit 5:9 Toren. Damit war eigentlich schon klar, wer hier als Sieger das Turnier verlässt, obwohl beide Mannschaften noch ein Spiel zu bestreiten hatten. Beide gewannen ihre Spiele, und Langenweddingen stand als ungeschlagener Turniersieger fest. Die weiteren Platzierungen lauteten: 3. Halle; 4. Thale; 5. Osterburg.
Zur Siegerehrung baten dann Ingolf Wiegert und Schirmherr Roy Wallenta, Bürgermeister der Stadt Premnitz, sowie Alexander Saul als Spieler vom SCM. Freudig nahmen die kleine Handballer die von den „Großen“ Ingolf Wiegert und Alexander Saul überreichten Pokale und Ehrengeschenke entgegen. Jeder bekam eine Kleinigkeit und die Sieger und Platzierten natürlich die Pokale und Medaillen.
Bester Torschütze mit 17 Treffern wurde ein Spieler aus Halle.
Im Jahr 2017 soll wieder ein KEMPA-Juniorcamp des SC Magdeburg in Halle stattfinden. So hat es Ingolf Wiegert zumindest geplant.
Für die SG spielten: Timm Laux, Pascal Brückmann, Arsan Khusikhamy(1), Navoi Begumurad; Mohamed Alturk, Amarildo Osmani, Hendrik Stieler(8), Ahmad Alturmanik(12), Willi Wittkowski(5), Matthias Schmidt, Duc Ank Nguyen(3), Maximilian Golombiewski.
Ein Hinweis noch an dieser Stelle: Am 18. Juni 2016 finden ebenfalls in der Sporthalle Premnitz die Ostdeutschen Meisterschaften im Handball(ODM) für Spieler der Ü 40 Mannschaften statt, wozu wir Sie schon heute recht herzlich einladen. Zugesagt haben bis heute 5 Bundesländer ihre Teilnahme. Unsere Mannschaft ist Titelverteidiger. Beginn soll um 9.30 sein.
Den genauen Ablauf geben wir noch rechtzeitig bekannt.

Dieter Lang
SG Westhavelland Montag, 23. Mai 2016

 

 

Ergebnisse vom KEMPA-Cup in Premnitz
Posted on 22. Mai 2016 by rtitze

Westhavelland – Osterburg 7 : 0
Halle – Langenweddingen 3 : 9
Thale – Osterburg 10 : 8
Westhavelland – Halle 10 : 7
Thale – Langenweddingen 3 : 12
Halle – Osterburg 15 : 9
Westhavelland – Langenweddingen 5 : 9
Thale – Halle 8 : 11
Langenweddingen – Osterburg 16 : 4
Thale – Westhavelland 3 : 7

Endstand:

1 Langenweddingen
2 Westhavelland
3 Halle
4 Thale
5 Osterburg

 

KEMPA-Cup am Sonntag, d. 22.05.2016 – Nachwuchsmannschaften

handballplakat2016-KEMPA-CupUnter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Stadt Premnitz und der Verantwortung des Kempa Junior-Camp Verantwortlichen, dem Olympiasieger und Welthandballer lngolf Wiegert vom SC Magdeburg, wird seit nunmehr 20 Jahren ein Turnier für Handball-Nachwuchsmannschaften ausgetragen.

Ziel war und ist es, bereits die jüngsten Handballspieler der Vereine bzw. Schulmannschaften der Handball-Regionen aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg über den Trainingsalltag hinaus in Turnierform für diese Sportart zu begeistern, die Teambildung zu fördern und sie so für diesen attraktiven Mannschaftssport längerfristig zu gewinnen.

Für uns ist es eine Auszeichnung, dieses 20. Kempa- Turnier an traditionsreicher Stätte in Premnitz ausrichten zu können.

Mehrfach konnten Kinder des Westhavellandes erfolgreich an diesem Turnier teilnehmen. Gegenwärtig ist ein Spieler des TSV Chemie Premnitz, unser Alexander Saul, aus dem ehemaligen Kempa Junior Camp aktueller Bundesligaspieler des SC Magdeburg und wurde 2015 Bronzemedaillengewinner mit der Juniorennationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien.

Wir möchten Sie zu diesem Handball-Event für den Nachwuchs unserer Region recht herzlich einladen.


Abschluss-TABELLE

  Rang Mannschaft Begegnungen S U N Tore   Punkte
  1 SV Jahn Bad Freienwalde 22 21 0 1 760:609   42:2
  2 SV Berolina Lychen 22 19 0 3 655:551   38:6
  3 HSG Schlaubetal-Odervorland 22 13 3 6 616:524   29:15
  4 1. VfL Potsdam II 22 12 2 8 619:582   26:18
  5 SV Blau-Weiß Wusterwitz 22 12 1 9 619:581   25:19
  6 Grünheider SV II 22 10 1 11 636:657   21:23
  7 HSC 2000 Frankfurt(Oder) 22 10 1 11 536:557   21:23
  8 SG Westhavelland 22 8 0 14 560:587   16:28
  9 SV Blau-Weiß Dahlewitz 22 7 2 13 571:631   16:28
  10 SV Motor Hennigsdorf 22 6 1 15 616:702   13:31
  11 SV Blau-Weiß Perleberg 22 5 1 16 623:720   11:33
  12 1.SV Eberswalde II 22 3 0 19 557:667   6:38

Spielbericht

Knapp an der Überraschung vorbei

(Spieltag: 23.04.2016)

Am Samstag trat die erste Männermannschaft der SG Westhavelland den langen Weg nach Lychen an, um gegen den SV Berolina Lychen zu spielen. Dieses Spiel war nicht nur das letzte Saisonspiel, sondern vorerst auch das letzte Spiel der SG in der Verbandsliga. Außerdem war es das letzte Spiel als Trainer für Peter Reckzeh. Für ihn war die Situation vor diesem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten wie gewohnt ausbaufähig. Mit nur acht Akteuren startet die SG in diese Partie. Dabei spielte René Nicpon wieder einmal als Feldspieler. Die Rollen waren also klar verteilt. Reckzeh forderte von seinen Spielern einfach, dass sie Spaß haben und sich vernünftig aus der Verbandsliga verabschieden sollten.
Mit einer ungewohnten Aufstellung starteten die Westhavelländer dieses Spiel. Meyer, der erst seit einigen Wochen zum Kader gehört, startete am Kreis, dafür wich Dohrn auf die linke Seite aus. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Aus dem Positionsangriff heraus waren die Gastgeber weniger erfolgreich. Die ersten Tore erzielten sie alle samt per Konter. Nach 15 Minuten stand es so 5:5. Das Dohrn früh seine zweite Zeitstrafe bekam, forderte Reckzeh zur Improvisation. Nun spielte Meyer auch im Deckungszentrum, um Dohrn zu schützen. Im Großen und Ganzen leistete sich die SG einige leichte Fehler, die bestraft wurden. Aber es waren bei Weitem nicht so viele wie sonst. Die Seiten wurden beim Stand von 11:11 gewechselt.
Es war also etwas drin im Spiel für die SG. Reckzeh motivierte seine Spieler, genauso weiter zu machen. Die Überraschung war auf jeden Fall im Rahmen des Möglichen.
Sehr gut startete man in die zweite Hälfte. Gerade in der Deckung agierte man gut und ließ neun Minuten lang keinen Gegentreffer zu (12:14; 39.). Leider gelang es nicht, an dieser Stelle nachzulegen, sodass der Vorsprung wieder schmolz (15:16; 43.). Das Spiel war also wieder eng und beide Mannschaften liefen im Gleichschritt in die Schlussphase. Diese begann etwa in Minute 53 beim Stand von 20:20. Leider leistete sich die SG in der Folge ein paar unkonzentrierte Aktionen, die die Gastgeber nutzen konnten, um das erste Mal in Führung zu gehen (22:21; 57.). Der SG gelang es leider nicht mehr, noch einmal zuzulegen, denn alle spielten am Limit. So musste man sich am Ende mit 23:24 geschlagen geben.
Peter Reckzeh zog seinen Hut und war stolz auf die Leistung seiner Männer. Für ihn war das ein gelungenes Abschiedsgeschenk, auch wenn die Sensation am Ende knapp ausblieb. Er freute sich, dass sich jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte.
Peter Reckzeh, der die Mannschaft nun zwei Jahre lang trainierte, bedankt sich bei seinem harten Kern und bei den Mannschaftsverantwortlichen Harald Brückner und Helmut Nieber für zwei schwere, aber schöne Jahre. Er wünscht der Mannschaft und der SG insgesamt für die Zukunft viel Erfolg und wird die Entwicklung mit Sicherheit beobachten.

Für die SG spielten: Wilke Im Tor; Meyer (1), Dohrn (3), Franz (3), Zarbock (4), Witt (5), Nicpon (1), Köpke (6).

 

Letztes Heimspiel verloren

(Spieltag: 16.04.2016)

von Christoph Laak

Die Enttäuschung war in der Halle deutlich zu vernehmen. Die Verbandsliga-Handballer haben ihr letztes Heimspiel der Saison mit 19:24 gegen den Grünheider SV II verloren und damit ihrem scheidenden Trainer Peter Reckzeh keinen schönen Abschluss vor eigenem Publikum beschert. Vor dem Spiel wurde Reckzeh vom Vorstand der SG verabschiedet und ihm für seine zweijährige Arbeit gedankt. Ein neuer Trainer stehe noch nicht zu 100 Prozent fest, hieß es aus Vereinskreisen.
Auch am Wochenende zeigte sich wieder das größte Manko der SG in dieser Saison. Während die Gäste mit 13 Spielern antraten, hatten die Westhavelländer gerade zwei Wechsler zur Verfügung, wobei Jens Riedel mal wieder aushalf. Schon früh zeigte sich, dass die Zuschauer kein schönes Handballspiel erwarten konnten. Auf beiden Seiten gab es zahlreiche technische Fehler zu sehen, so dass die SG erstmals nach fünf Minuten einen Treffer erzielte. Schleppend ging es im Gleichschritt durch die erste Halbzeit (5:5, 17.). Danach konnten sich die Randberliner, bedingt durch Zeitstrafen gegen die SG, erstmals auf drei Treffer absetzen (7:10). Doch die Gastgeber setzten viel Kampf dagegen und kamen nach Treffern von Riedel, Dohrn und Köpke zum Ausgleich (10:10, 27.). Nach weiteren technischen Fehlern ging die SG mit einem 11:13-Rückstand in die Pause.
In der Halbzeit forderte Peter Reckzeh die Fehler zu minimieren. Dann sei ein Sieg gegen einen sicherlich auch nicht starken Gegner möglich. Doch auch nach der Pause wurden fleißig weiter die Bälle weggeworfen. Bis zum 14:16 durch Daniel Zarbock blieb die Mannschaft aber immerhin auf Tuchfühlung (39.). Kurz danach fiel die Anzeigentafel an, so dass die Mannschaften nun ohne Uhr auskommen mussten. Ab diesem Zeitpunkt, fiel das Niveau einer ohnehin „schwachen Verbandsliga-Partie“, so Reckzeh, noch deutlicher ab. Erschwerend für die Westhavelländer kam hinzu, dass Köpke nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe zum Duschen geschickt wurde. Die SG stand nun permanent in Unterzahl auf der Platte. „Ich habe schon lange keinen Schiedsrichter mehr erlebt, der solch ein Selbstdarsteller ist“, rang Peter Reckzeh nach dem Spiel mit den Worten. Obendrein folgte Erik Dohrn, wenig später Stefan Köpke ebenfalls nach einer Roten Karte auf die Tribüne. Dementsprechend plätscherte die Partie über die Zwischenstände 15:20, 17:21 und 18:23 dem Ende entgegen. Letztlich musste sich die SG mit 19:24 geschlagen geben. „Ich hätte mir für mein letztes Heimspiel ein anderes Ergebnis gewünscht. Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren, weil wir zu viele Fehler gemacht haben. Die Rote Karte gegen Stefan Köpke hat dann das Spiel endgültig in die Grünheider Richtung kippen lassen. Wir haben sportlich den Klassenerhalt geschafft, das war am Ende das Wichtigste“, so Peter Reckzeh nach dem Spiel. Er werde sicher eine neue Aufgabe übernehmen, welche das sein wird, stehe noch nicht fest, verriet der scheidende Trainer.
Unterdessen wurde bekannt, dass die SG in der neuen Saison in der Landesliga spielen wird. Angesichts der angespannten personellen Situation haben sich die Verantwortlichen entschieden, das Spielrecht für die Verbandsliga nicht in Anspruch nehmen zu wollen und stattdessen eine Liga tiefer einen Neuanfang zu starten.
Bedanken möchte sich die SG beim Genuss-Catering Premnitz, welches die Ausstattung für den Hallenausschank unkompliziert zur Verfügung stellte.

 

 

Spielbericht (Spieltag: 02.04.2016)
Pflichtsieg eingefahren

Am Samstag stand für die erste Männermannschaft der SG Westhavelland das vielleicht wichtigste Saisonspiel auf dem Plan. Nach zuletzt mehr als schwachen Auftritten hat sich die Mannschaft um Peter Reckzeh in den Abstiegskampf manövriert. Gegen die zweite Vertretung des 1. SV Eberswalde, den abgeschlagenen Tabellenletzten, musste in der Rathenower Havellandhalle nun unbedingt ein Sieg her. Doch personell konnte Reckzeh diesmal nicht aus den Vollen schöpfen. Mit Woizick, Puhl, Fleischer und Herrmann fehlten einige Stammspieler zum Teil verletzungsbedingt. Dafür wurden Jens Riedel und René Nicpon als Feldspieler eingesetzt. Die Gäste reisten mit neun Mann an, sodass die SG hier schon einmal im Vorteil war.
Das Spiel begann sehr träge. Die Westhavelländer leisteten sich einen Fehler nach dem anderen und lagen nach fünf Minuten mit 1:2 hinten. Die wenigen Zuschauer, die den Weg bei herrlichem Frühlingswetter in die Havellandhalle gefunden hatten, sahen ein schwaches Verbandsligaspiel. In der 14. Minute konnten sie dann aber die erste SG-Führung bejubeln (6:5). Das Spiel wurde nicht besser, aber man hatte den Gegner jetzt besser im Griff. Bis zur Halbzeit hatte man noch etwas Glück in der Deckung und nutzte die einfachen Fehler der Gäste zu sicheren Toren. So führte man zur Halbzeit mit 13:9.
Überschwänglich war die Halbzeitansprache nicht, denn die SG hat einige Chancen liegen lassen. Die Forderung des Trainers war klar, man musste konzentriert weiterspielen, um den Vorsprung zu verteidigen und auszubauen. Gegen diese Eberswalder Mannschaft war der Sieg nun Pflicht.
Mit einem sehr guten Start, der vor allem auf guter Deckungsarbeit und einem gut aufgelegten Fabian Wilke im Tor, basierte, erzwang die SG die Entscheidung in den ersten Minuten von Durchgang zwei. Während die Gäste das erste Tor erst nach 11 Minuten erzielen konnten, gelangen der SG acht (21:10; 41.). Die Entscheidung war also zugunsten der SG gefallen. Den Gästen gelang es nicht mehr, zuzulegen und sich noch einmal ins Spiel zu bringen. Die Westhavelländer verteidigten ihren Vorsprung ohne über sich herauswachsen zu müssen. Es waren in diesem Tag die einfachen Sachen, die ausreichten, um dieses Spiel zu gewinnen. Zum Ende stand endlich einmal wieder ein Sieg der SG zu Buche. Die SG gewann dieses Spiel mit 31:19.
Überschwänglich war die Euphorie nach diesem Spiel allerdings nicht. Zum einen musste man diese Partie einfach gewinnen, zum anderen hatte man die Negativerlebnisse der letzten Wochen noch im Hinterkopf. Entscheidend ist, dass sich die SG mit diesem Sieg vorerst aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Mit nun 16 Punkten und Platz sieben der Tabelle, sollte man eigentlich nicht mehr in Gefahr geraten. Kommende Woche spielt die SG beim Tabellenführer in Bad Freienwalde und startet dort als Außenseiter.

Für die SG spielten: Pitsch und Wilke im Tor; Meyer, Dohrn (2), Zarbock (9), Peters (1), Franz (3), Witt (1), Nicpon (1), Riedel (9), Köpke (5).

(ms)

 

Spielbericht:

SG und auswärts passt nicht
(Spieltag: 19.03.2016)

Wie befürchtet sah der Kader der ersten Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag bei der Auswärtsfahrt nach Potsdam aus. Sechs Spieler und zwei Torhüter standen Peter Reckzeh beim Spiel gegen die zweite Vertretung des VFL zur Verfügung. Sebastian Pitsch wurde also wieder als Feldspieler aufgestellt. Potsdam startete mit einer vollen, gut gemischten und spielstarken Truppe in die Partie. Somit waren die Rollen in diesem Spiel klar verteilt. Für die SG ging es mal wieder um Schadensbegrenzung.
Die Landeshauptstädter erwischten den besseren Start. Bis zur zehnten Minute gelang es ihnen, einen komfortablen Vorsprung herauszuspielen (8:4). Doch die wenigen SG-Spieler zeigten Courage und konnten den Rückstand bis zur 18. Minute wieder reduzieren (9:8). Wahrscheinlich lag es aber eher daran, dass sich Potsdam einige Nachlässigkeiten im Angriff erlaubte. Doch als die Hausherren wieder einen Gang zulegten, verlief das Spiel erwartungsgemäß. Tor um Tor setzten sie sich ab und führten zur Halbzeit mit 18:11.
Mit Blick auf die Ausgangssituation beider Mannschaften, war das Spiel erledigt. Es sollte in der zweiten Halbzeit lediglich darum gehen, das Ergebnis in Grenzen zu halten. Reckzeh appellierte an seine Spieler, sich wenigstens nicht aufzugeben.
Es war nicht mehr viel drin in diesem Spiel. Potsdam machte das, was nötig war, denn das reichte an diesem Tag gegen eine SG, die auswärts einmal mehr nicht verbandsligareif war. Bis zur 45. Minute wuchs der SG-Rückstand auf 13 Tore (28:15). Dass der VFL nun etwas Erbarmen mit der SG hatte und den Druck herausnahm, führte dazu, dass die SG am Ende mit 35:21 verlor.
Es gibt nicht viel zu sagen. Auswärts hat das Auftreten der SG in dieser Saison nicht viel mit Verbandsligahandball zu tun. Mit dieser Niederlage gibt die SG einen weiteren Platz in der Tabelle ab und steht nun auf Platz acht. Die drei Punkte Vorsprung zum Tabellenvorletzten aus Perleberg haben weiterhin Bestand. Nach der Osterpause trifft die SG auf den Tabellenletzten aus Eberswalde. In diesem Spiel müssen die nächsten Punkte eingefahren werden, da führt kein Weg dran vorbei.
Für die SG spielten: Wilke im Tor; Dohrn (7), Peters (2), Franz (2), Zarbock (3), Witt (1), Pitsch (1), Köpke (4).

(ms)

 

Spielbericht
(Spieltag: 12.03.2016)

Dieses Spiel durfte man nicht verlieren

Zum Derby in der Verbandsliga trafen sich am Samstag die Handballer der SG Westhavelland und des SV Blau-Weiß Wusterwitz in der Premnitzer Sporthalle. Der Tabellensechste wollte dabei dem aktuellen Vierten wichtige Punkte abnehmen und sich so weiter in Richtung obere Hälfte schieben. Nach den schwachen Auswärtsauftritten in dieser Saison ist die SG mehr oder weniger dazu verdammt, zu Hause zu punkten. Die Ausgangssituation war gar nicht schlecht. Mit zwölf Mann hatte Reckzeh endlich einmal wieder eine volle Bank zur Verfügung. Alle waren hoch motiviert. Wusterwitz verlor wie die SG die letzten beiden Spiele und konnte nicht in Bestbesetzung antreten. Die Halle war gut besucht, es war also alles vorbereitet für ein gutes Derby.
Die SG kam sehr gut in das Spiel. Fabian Wilke konnte die ersten Gästeangriffe entschärfen und die SG war per Konter erfolgreich. So verlor auch die angeordnete Wusterwitzer Manndeckung gegen Stefan Köpke und Fabian Woizick ihre Wirkung. Nach fünf Minuten führte die SG mit 3:0. Doch von Beginn an ließen die Westhavelländer zu viel liegen. Einhundertprozentige Torchancen wurden im Verlauf des Spiels reihenweise vergeben. So gelang es Wusterwitz, wieder auszugleichen und in der 12. Minute, die Führung zu übernehmen (4:6). In dieser Phase agierte die SG unvorbereitet und überhastet. Doch nach gut fünf Minuten war man wieder auf Kurs. Aus einer guten Deckung heraus gelangen viele einfache Tore. Wusterwitz fiel nicht viel ein. Die Gäste versuchten meist über Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen und scheiterten. Tor um Tor setzte sich die SG ab, ließ dabei aber etliche Chancen liegen. Bis zur Halbzeit konnte man den Vorsprung auf 14:9 ausbauen.
Eigentlich konnte man mit dem Ergebnis bis dahin zufrieden sein. Doch wenn man das Spiel gesehen hat, fehlten der SG vier bis fünf Tore. Das bemängelte auch Peter Reckzeh. Dass sich Fabian Woizick verletzte und nicht weiterspielen konnte, war sicher von Nachteil für das SG-Spiel mit Blick auf die Wusterwitzer Manndeckung. Doch Reckzeh forderte mehr Konzentration im Angriff. Die Deckungsarbeit war kaum zu bemängeln.
Doch das Spiel ging so weiter. In der Deckung stand man gut, konnte daraus aber häufig kein Kapital schlagen. Wusterwitz nutzte die SG-Nachlässigkeiten, um den Rückstand nach und nach zu verkürzen (17:15; 42.). Auch die Schiedsrichter machten des Öfteren mit abenteuerlichen Regelauslegungen auf sich aufmerksam. Die SG-Spieler versteiften sich mehr und mehr darauf, die Entscheidungen der Unparteiischen zu kommentieren. So kam es, wie es kommen musste, Wusterwitz glich in der 45. Minute aus (17:17). Es war alles drin, was in ein Derby gehörte, Spannung, Emotionen, Kampf und Krampf. Spätestens jetzt war es an der Zeit, den bis dahin vergebenen Chancen nachzutrauern. Doch die SG übernahm das Zepter wieder und ging in der 52. Minute mit 21:20 in Führung. Nun folgte eine Phase von sechs Minuten, in denen keiner Mannschaft ein Tor gelang. Vergebene Torchancen, verworfene Siebenmeter, Zeitstrafen und technische Fehler auf beiden Seiten ließen das Spiel höchst spannend bleiben. Erst in der 59. Spielminute gelang den Gästen das Tor zum 21:21. Doch die SG antwortete prompt und ging durch Erik Dohrn in Unterzahl mit 22:21 in Führung. Die Gäste nahmen die Auszeit und besprachen die letzte Minute. 40 Sekunden vor Schluss erzielten wieder den Ausgleich zum 22:22. Das Unentschieden schien sicher, ein SG-Sieg war noch möglich. Doch wieder einmal leistete sich die SG im Angriff einen völlig unnötigen Abspielfehler und bot den Gästen so die Möglichkeit zum Auswärtssieg. Eine weitere Zeitstrafe gegen die SG brachte Wusterwitz in den letzten Sekunden in eine sechs gegen vier Überzahl. Diese Möglichkeit nutzten die Gäste in letzter Sekunde zum viel umjubelten 22:23 Siegtreffer in letzter Sekunde.
Die Köpfe bei der SG hingegen gingen nach unten. Völlig unnötig hat man ein ordentlich geführtes Spiel aus der Hand gegeben und verloren. Durch das Auslassen etlicher bester Torchancen bot man den Gästen immer noch den sprichwörtlichen Strohhalm. Durch Kampf rissen sie diesen an sich und gewannen am Ende sehr glücklich. Die Enttäuschung war groß, denn anstatt sich an Wusterwitz in der Tabelle heranzuschieben, hat die SG nun fünf Punkte Rückstand und muss weiterhin nach unten schauen. Es wird verdammt eng in der Tabelle und der Abstiegskampf rückt für die SG immer näher. Es wird wichtig sein, nun endlich mal ein Auswärtsspiel zu gewinnen, doch kommende Woche in Potsdam wird auch das nicht einfach.

Für die SG spielten: Pitsch und Wilke im Tor; Meyer, Dohrn (4), Zarbock (5), Herrmann, Witt (1), Fleischer (3), Söchting, Riedel (5), Köpke (2), Woizick (2).

 

 

Vorschau:

handballplakat2015_Verbandsliga_WusterwitzNach zwei enttäuschenden Niederlagen auswärts, tritt die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag wieder zu Hause an. Ob das Derby gegen Wusterwitz das richtige Spiel ist, um wieder in die Spur zu finden, wird man sehen. Auf jeden Fall wird es, wie immer zwischen diesen beiden Mannschaften, ein umkämpftes Spiel werden, in dem die Truppe mit dem größeren Willen gewinnt. Auch Wusterwitz hat die letzten beiden Spiele mehr oder weniger unerwartet verloren und steht aktuell auf dem vierten Tabellenplatz. Mit drei Punkten weniger rangiert die SG auf Platz sechs. Ein Sieg würde den Westhavelländern also gut zu Gesicht stehen. Doch gerade in solchen Spielen ist immer alles möglich.

Anwurf in Premnitz ist um 16:00 Uhr.

 

Spielbericht:

(Spieltag: 27.02.2016)

 

Auswärts wieder zu schwach
Auch zum Auswärtsspiel beim SV Motor Hennigsdorf startete die erste Männermannschaft der SG Westhavelland mit einer Rumpftruppe. Wieder standen nur sieben Spieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Diesmal war es der etatmäßige Torhüter René Nicpon, der zum Feldspieler umfunktioniert wurde. Trotzdem hoffte Peter Reckzeh auf eine Reaktion seiner Spieler auf das letzte Spiel in Perleberg.
Doch leider musste er gleich in der Anfangsphase beobachten, dass seine Mannschaft zurzeit kein wirkliches Verbandsliganiveau zeigt. Beim Stand von 5:1 in der fünften Minute nahm er bereits seine erste Auszeit und appellierte an die Ehre seiner Spieler. Danach spielte die SG zwar mit, zeigte aber nicht die geforderte Einstellung. Eine schwache Deckung, Fehler und vergebene Chancen im Angriff zogen sich durch die erste Hälfte. Auf der Torhüterposition waren die Gastgeber in der ersten Halbzeit ebenfalls überlegen. Trotzdem gelang es, in der 24. Minute den Rückstand auf ein Tor zu reduzieren (15:14). Doch die letzten Minuten gehörten wieder den Hennigsdorfern. In Unterzahl gelangen ihnen drei Tore, während die SG keines mehr erzielte. So ging es mit 20:14 in die Halbzeit.
Viel Gutes beinhaltete die Halbzeitansprache von Peter Reckzeh nicht. Zu enttäuschend war der Auftritt seiner Mannschaft. Sicher war die Personalsituation nicht annähernd optimal, doch wenigstens der Wille sollte bei jedem Einzelnen zu erkennen sein.
Die zweite Hälfte lief nicht viel besser als die erste. Aber die Mannschaft hat gekämpft. Man fand aber in der Deckung nie zu der gewohnten Geschlossenheit. Im Angriff erspielte man sich reihenweise gute Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am Hennigsdorfer Torhüter. Auch Fabian Wilke im SG-Tor verhinderte in der zweiten Halbzeit Schlimmeres. Am Ende musste sich die SG allerdings verdient mit 33:27 geschlagen geben.
Die Stimmung war dementsprechend. Es war mal wieder ein enttäuschender Auswärtsauftritt der SG. Nicht nur von der Anzahl der Spieler, auch vom Auftreten der Mannschaft war das über weite Strecken nicht ausreichend. Es muss sich dringend etwas ändern, sonst rutscht die Mannschaft doch noch einmal in den Abstiegskampf. Am 12.03. spielt die SG wieder zu Hause, doch gegen Wusterwitz wird es sicher nicht leicht.

Für die SG spielten: Wilke im Tor; Dohrn (9), Peters (3), Franz (1), Zarbock (2), Witt (3), Nicpon (1), Herrmann (1), Köpke (7).

(ms)

 

Spielbericht:

Ohne Wechselmöglichkeiten keine Siege

(Spieltag: 20.02.2016)

Nach dem Sieg zu Hause gegen Dahlewitz hatte die erste Männermannschaft der SG Westhavelland eine gute Möglichkeit, den fünften Tabellenplatz zu festigen. Dafür wäre ein Sieg beim SV Blau-Weiß Perleberg nötig. Doch wieder einmal stand bereits bei der Abfahrt fest, dass dieses Vorhaben schwierig würde. Mit nur sechs Spielern und zwei Torhütern startete man die Reise in die Prignitz. Sebastian Pitsch wurde zum Feldspieler umfunktioniert, sodass Peter Reckzeh wenigstens einen Wechselspieler auf der Bank hatte.
Die Gastgeber hingegen, die jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt gut gebrauchen können, traten mit einer vollen Truppe an und waren hochmotiviert, die SG in heimischer Halle zu schlagen.
Die Partie begann ausgeglichen. Dabei wirkte die SG allerdings emotionslos und konnte nur selten an die Leistung des letzten Spiels anknüpfen. Die Zuschauer sahen ein eher schwaches Verbandsligaspiel, in dem beide Mannschaften enorm viele Fehler machten. So konnte sich auch keine Mannschaft absetzen. Zur Halbzeit stand es 13:12 für die Hausherren.
Klar war, dass trotz der dünnen Personaldecke in diesem Spiel etwas ging für die SG. Peter Reckzeh forderte, wie fast immer, die Reduzierung der Fehler, nur dann könnte die SG erfolgreich sein.
In der zweiten Halbzeit ging es ähnlich weiter, wie in der ersten Hälfte. Die SG stellte im Angriff auf zwei Kreisspieler um, denn der etatmäßige Torhüter Sebastian Pitsch kam als Feldspieler ins Spiel. Mit drei Toren machte er seine Sache gut. Die Entscheidung sollte dann in der Schlussphase fallen. Beim Stand von 22:23 für die SG bekam Erik Dohrn in der 46. Minute die dritte Zwei-Minuten-Strafe und wurde somit vom Spiel ausgeschlossen. Dass ihm Daniel Zarbock in der 52. Minute folgte war ein hartes Los für die SG. Acht Minuten mussten die Westhavelländer also in Unterzahl spielen, da die Bank leer war. Das konnte die SG gegen die volle Perleberger Truppe nicht kompensieren und musste sich nach und nach mit einer Niederlage abfinden. Das dass Ergebnis am Ende nur 29:26 lautete, lag auch an der schwachen Vorstellung der Gastgeber.
Diesmal verlor die SG das Spiel ganz klar aufgrund der dünnen Personaldecke. Reckzeh hatte keine Wechselmöglichkeiten und konnte somit nicht auf den Spielverlauf reagieren. Es muss dringend etwas passieren in der Mannschaft, denn in einer Saison muss man nun mal auch Auswärtsspiele bestreiten. Dass dann immer nur sieben, acht Mann zur Verfügung stehen, geht nicht. Das sollte sich jeder Spieler vor Augen führen. Peter Reckzeh war einmal mehr enttäuscht, denn in Perleberg war sicher etwas drin. Anstatt sich Richtung oberes Tabellendrittel zu orientieren, bleibt man nun weiterhin im Tabellenmittelfeld hängen und muss immer mal wieder einen Blick nach unten riskieren. Auch kommende Woche spielt die SG auswärts in Hennigsdorf. Bleibt zu hoffen, dass sich etwas innerhalb der Mannschaft tut.

Für die SG spielten: Wilke im Tor; Puhl (2), Dohrn (4), Zarbock (3), Franz (3), Witt (2), Pitsch (3), Köpke (9).

(ms)

Vorschau:

Leider wieder auswärts

Zu Hause kann die erste Männermannschaft der SG Westhavelland Spiele gewinnen. Das stellt sie in fast jedem Heimspiel unter Beweis. Nicht auszudenken, wo die SG in der Tabelle stehen würde, wenn man auch auswärts einigermaßen agieren würde. So rangiert man aktuell im Niemandsland der Tabelle. Doch vor jedem Auswärtsspiel gibt es Hoffnung, dass man mit einer ordentlichen Personaldecke antritt und dass man das Potential auf das Parkett bekommt. So wird es auch diesen Samstag sein, wenn die SG beim SV Blau-Weiß Perleberg antritt. Gegen den Tabellenzehnten hat man mit einer schlagkräftigen Truppe sicher alle Chancen, auch mal einem guten Heimspiel einen Auswärtssieg folgen zu lassen. Doch wie der Kader aussehen wird, wird Peter Reckzeh erst wieder kurz vor der Abfahrt sehen. Anwurf in Perleberg ist um 18:00 Uhr.

Nach dem Überraschungserfolg der männlichen Jugend B/C will die Truppe um Peter Awe das nächste Achtungszeichen setzen. Aber beim HC Pritzwalk gilt man wieder einmal als Außenseiter. Doch offensichtlich kann die SG gut damit umgehen und steigert sich von Spiel zu Spiel. Mittlerweile steht man auf Platz vier der Tabelle und spielt nun gegen den Tabellenzweiten. Anwurf in Pritzwalk ist um 15:30 Uhr.

 

Spielbericht:

Als Mannschaft gewonnen

(Spieltag: 13.02.2016)

Kurz vor dem Heimspiel gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz am Samstag in der Premnitzer Sporthalle wirkte der SG-Trainer Peter Reckzeh etwas angespannt. Wieder einmal konnte er nicht mit einer Optimalbesetzung ins Spiel gehen. Mit Woizick fiel ein wichtiger Aufbauspieler aus, der mit seinen Toren wesentlicher Bestandteil des SG-Angriffsspiels ist. Trotzdem war für Reckzeh klar, dass dieses Spiel aufgrund der SG-Auswärtsschwäche unbedingt gewonnen werden musste.
Mit einer guten Deckungsleistung startete man ins Spiel. Immer wieder zwang man die Gäste ins Zeitspiel. Pitsch, der im SG-Tor begann unterstützte seine Deckung mit guten Paraden. Doch im Angriff tat sich die Mannschaft schwer. Viele kleine Fehler und vergebene Torchancen verhinderten, dass sich die SG einen Vorteil verschaffen konnte. Zu erkennen war jedoch, dass sich jeder Spieler in den Dienst der Mannschaft stellte. Nach zehn Minuten führte die SG mit 6:5. Die Westhavelländer wirkten insgesamt einen Tick besser. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnte man dies auch auf die Anzeigetafel bringen, man ließ in der Deckung kaum etwas zu, den Rest erledigte Wilke, der mittlerweile im Tor war. So konnte man sich bis zur Pause auf 14:10 absetzen.
Peter Reckzeh war zufrieden mit der Leistung seiner Spieler. Es gelang, die Verantwortung zu verteilen. So war es für die Gäste nicht möglich, sich auf einen Spieler zu konzentrieren. Er forderte eine konzentrierte zweite Hälfte.
Mit einer Manndeckung gegen Köpke und Zarbock starteten die Dahlewitzer in die zweite Halbzeit. Damit musste die SG erstmal klarkommen. Aber wieder hatte jeder einzelne den Mut, Verantwortung zu übernehmen. Der Vorsprung der SG pendelte sich auf zwei bis drei Tore ein (19:17; 40.). Durch die Manndeckung war der Spielfluss mehr oder weniger nicht vorhanden. Das SG-Spiel lebte von Einzelaktionen. Als Benedikt Franz in der 45. Minute in der Luft angegriffen wurde, entschieden die Schiedsrichter auf Rot gegen den Dahlewitzer Abwehrspieler. Die Bank der Gäste sah das etwas anders, was zu diversen Strafen gegen die Bank führte. Das alles aufzulösen, dauerte mehrere Minuten, in denen der Ball nicht bewegt wurde. In doppelter Überzahl führte die SG das Spiel fort, nutzte dies aber nur unzureichend. Trotzdem war allen Spielern anzumerken, dass sie den Sieg wollten. Alle kämpften und unterstützten den Nebenmann. Es war bis zum Ende ein spannendes Spiel (26:24; 56.). Erst in den letzten Minuten gaben sich die Gäste geschlagen, was die SG nutzte, um den Vorsprung auf 29:24 zu erhöhen. Das sollte auch der Endstand sein.
„Das war ein Sieg der Moral. Meine Mannschaft wollte diese zwei Punkte.“ so Peter Reckzeh nach der Partie. Jeder Spieler hatte sich reingehauen und es dem Gegner so schwergemacht, sich auf einen Spieler zu konzentrieren. Er lobte die Spieler aus der zweiten Reihe der SG, die mit ihren wichtigen Toren den Sieg möglich gemacht hat. Durch diesen Sieg macht die SG einen Platz gut und steht nun auf Platz fünf der Tabelle. Nun kommt es darauf an, ob es auswärts gelingt, nachzulegen. Kommenden Samstag spielt die SG in Perleberg.

Es spielten: Pitsch und Wilke im Tor; Peters, Dohrn (7), Zarbock (4), Hilgendorf, Franz (3), Witt (7), Söchting (2), Köpke (5), Nicpon.

 

(ms)

 

Vorschau:

Heimstärke beweisen ist angesagt

handballplakat2015_Verbandsliga_DahlewitzAm Samstag steht die erste Männermannschaft der SG Westhavelland nach zwei Wochen Pause gehörig unter Druck. Nach dem verpatzten Auswärtsauftritt in Frankfurt muss die Mannschaft nun wieder ihre Heimstärke unter Beweis stellen. Mit dem Tabellenvorletzten des SV Blau-Weiß Dahlewitz kommt da sicher eine machbare Aufgabe in die Premnitzer Sporthalle. Das Hinspiel konnte die SG deutlich gewinnen. Doch zu oft macht sich die Reckzeh-Truppe das Leben selbst schwer. Aber die Einstellung stimmt eigentlich immer. Und auf die wird es am Samstag wieder angekommen. Mit einem Sieg würde man den sechsten Tabellenplatz verteidigen und kann mit Selbstvertrauen ins nächste Auswärtsspiel gehen. Anwurf ist um 16:00 Uhr.

Die männliche Jugend B/C steht am Samstag wieder einmal vor einer ganz schweren Aufgabe. Doch auch gegen den PHC Wittenberge will man wieder zeigen, dass man sich im Laufe der Saison weiterentwickelt hat. Als klarer Außenseiter ist das Ziel also wieder, ein ordentliches Spiel abzuliefern. Anwurf in Premnitz ist um 14:00 Uhr.

 

ms

 

Spielbericht:

Mehr war fast nicht zu erwarten
(Spieltag: 24.01.2016)

Nach dem guten Spiel vergangene Woche gegen Schlaubetal, war die erste Männermannschaft der SG Westhavelland eigentlich hoch motiviert, auch am ungewohnten Sonntag in Frankfurt zu gewinnen. Als Tabellensechster wollte man geben den Siebenten gewinnen und so den Tabellenplatz sichern. Doch bereits unter der Woche zeichnete sich ab, dass daraus wohl nichts werden würde. Die Mannschaft hat ganz schlecht trainiert. Dazu kam, dass Peter Reckzeh nur sieben Spieler und zwei Torhüter zur Verfügung standen. Dass man erst recht knapp vor dem Spiel in Frankfurt ankam, war sicher nicht optimal, doch als man hörte, dass in der Halle ohne Kleber zu spielen war, deutete sich Schlimmeres an.
Zwanzig Minuten hielt die Mannschaft gut mit und es gelang, das Spiel offen zu halten. Bis zu diesem Zeitpunkt stand es 6:6, doch aufgrund des rutschigen Balls hatte man sich bis dahin schon einige technische Fehler geleistet. Bis zur Halbzeitpause musste Reckzeh mit ansehen, wie sich seine Mannschaft völlig unverständlich ergab. Frankfurt zog das eigene Spiel durch und konnte bis zur Pause mit 13:7 in Führung gehen.
Reckzeh war sichtlich bedient und appelierte an seine Spieler, sich den Sonntag irgendwie schön zu machen. Allerdings wusste er auch, dass man realistisch gesehen wohl kaum noch eine Chance auf ein offenes Spiel haben sollte.
Es gelang zwar immer mal wieder, den Rückstand zu verkürzen, doch eng wurde es nicht mehr. Etliche Fehler, vergebene Siebenmeter, nicht genutzte Tormöglichkeiten und viele Kontergegentore brachten früh die Entscheidung in diesem Spiel. Als dann merklich die Kraft der SG-Spieler nachließ, nutzten die Gastgeber ihre volle Bank und spielten das Spiel locker nach Hause. Am Ende musste sich die SG mit 32:24 geschlagen geben, was so sicher nicht eingeplant war.
Viele Worte fand Peter Reckzeh nach dem Spiel nicht. Für ihn war dieses Spiel nicht nur ein Rückschlag, sondern auch ein Zeichen. Es muss der Mannschaft gelingen, auch auswärts mal eine schlagkräftige Truppe auf das Parkett zu bringen. Dass dann auch einmal die Einstellung der eingesetzten Spieler mangelhaft ist, ist zwar nicht akzeptabel, aber irgendwie verständlich. Die SG hat nun zwei Wochen Zeit, dieses Spiel abzuhaken und sich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren. Sicher wird es in dieser Zeit die ein oder andere Gesprächsrunde in der Mannschaft geben, sodass man zu Hause gegen Dahlewitz wieder besser auftritt.
Für die SG spielten: Pitsch und Wilke im Tor; Dohrn (7), Franz (3), Zarbock, Witt, Söchting (2), Küpke (4), Woizick (8).

(ms)

 

 

Spielbericht:

Verdienter Heimsieg zum Rückrundenstart

(Spieltag: 16.01.2016)

 

Am Samstag trafen die Handballer der SG Westhavelland in Rathenow auf den Tabellendritten der HSG Schlaubental-Odervorland. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Lychen wollte man alles daran setzen, die beiden Punkte zu Hause zu behalten. Im Hinspiel verlor man deutlich, auch das hatte man sicher im Hinterkopf. Mit elf Mann ging Peter Reckzeh ins Spiel, während die Gäste kaum Alternativen auf der Bank hatten.
Recht nervös begannen beide Mannschaften und tasteten sich erstmal ab. Während die SG versuchte, wie gewohnt über Spielzüge zum Erfolg zu kommen, waren es bei den Gästen viele Einzelaktionen. Von Anfang an wurde deutlich, dass Fabian Wilke im SG-Tor einen guten Tag erwischt hat. Im Spielverlauf sollte er viele klare Tormöglichkeiten der Gäste vereiteln. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. So stand es nach 15 Minuten 8:8. Zwischen der 20. und und der 25. Minute konnte die SG eine gute Phase nutzen, um sich mit 12:9 in Führung zu werfen. Doch die folgende fehlerreiche Phase nutzte Schlaubetal, um wieder auszugleichen. Beim Stand von 13:12 für die SG wurden die Seiten gewechselt.
Sicher war Peter Reckzeh zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Zu bemängeln waren eigentlich nur die kleinen Fehler, die die Gäste zum Glück nicht immer nutzen konnten. Wichtig für die zweite Halbzeit war, dass man nicht einbricht und bis zum Ende konzentriert durchspielt.
Nach fünf Minuten in der zweiten Halbzeit war die SG gut im Spiel. Immer wieder konnte die Deckung im Zusammenspiel mit Fabian Wilke im Tor überzeugen. Im Angriff spielte man schnörkellos und versuchte immer wieder, den gut aufgelegten Fabian Woizick in Wurfposition zu bringen. Mit seinen 12 Toren sollte er am Ende der erfolgreichste SG-Werfer des Spiels sein. Tor um Tor konnten sich die Westhavelländer absetzen (20:15; 47.). Die Gäste wirkten nicht so, als würden sie noch zulegen können. So verwaltete die SG den Vorsprung bis zum Ende des Spiels und ließ nichts mehr anbrennen. Groß war die Freude über den verdienten 25:19 Heimerfolg.
Auch Peter Reckzeh freute sich über diesen erfolgreichen Start in die Rückrunde. Für ihn war das ein ganz wichtiger Sieg, auf den man in den nächsten Wochen aufbauen möchte. Mannschaftlich geschlossen spielte seine Mannschaft und konnte über 60 Minuten das Level halten, während die Gäste in der zweiten Halbzeit deutlich nachließen. Fabian Wilke im Tor der SG und Fabian Woizick verdienten sich ein Sonderlob des Trainers. Reckzeh hofft, dass er auch kommende Woche in Frankfurt auf eine volle Truppe zählen kann, denn dann könnte man auch dort erfolgreich sein.

Für die SG spielten: Wilke und Pitsch im Tor; Puhl, Dohrn (3), Zarbock (2), Herrmann (3), Franz, Witt, Söchting, Köpke (5), Woizick (12)

(ms)

 

Vorschau:

handballplakat2015_Verbandsliga_Schlaubetal

Die Rückrunde beginnt

Am Samstag beginnt für die Handballer der SG Westhavelland nun auch offiziell die Rückrunde. Nachdem man vergangene Woche das letzte Rückrundenspiel unglücklich verlor, will man diesmal mehr Erfolg haben. Mit der HSG Schlaubetal-Odervorland kommt der aktuelle Tabellendritte in die Rathenower Havellandhalle. Das Hinspiel verlor die SG dünn besetzt klar, im Heimspiel ist allerdings mit einer ordentlichen Truppe zu rechnen. Gelingt es, an die Leistung der letzten Woche anzuknüpfen und den ein oder anderen Fehler wegzulassen, sollte man nicht chancenlos sein. Anwurf ist wie immer um 16:00 Uhr.

Auch die männliche Jugend B/C tritt erneut zu Hause an. Nach dem überzeugenden und verdienten Sieg gegen Kyritz letzte Woche kommt diesmal allerdings der ungeschlagene Tabellenführer des FK Hansa Wittstock nach Rathenow. Es wird also erstmal darum gehen, ordentlich mitzuspielen. Die Außenseiterrolle hat man sowieso inne. Anwurf ist um 14:00 Uhr.

 

 

 

Spielbericht:
Unglücklicher Start ins neue Jahr
(Spieltag: 09.01.2016)

Das erste Spiel im neuen Jahr und somit das letzte Spiel der Hinserie bestritten die Handballer der SG Westhavelland am Samstag in Premnitz gegen den SV Berolina Lychen. Als Tabellensechster ging die SG gegen den Tabellenzweiten sicher als Außenseiter in dieses Spiel, doch mit voller Truppe wollte man alles daran setzen, gerade zu Hause eine ordentliche Leistung abzugeben. Jens Riedel und Matthias Haase unterstützten die Mannschaft abermals, sodass 13 Mann zur Verfügung standen. Peter Reckzeh, der die Gäste bereits im Vorfeld beobachtete, warnte seine Spieler vor den Einzelaktionen, mit denen Lychen permanent agiert. Nur geschlossen konnte man diesen vorbeugen.
Die SG kam ordentlich in diese Partie. Nach fünf Minuten führte man mit 3:1. Lychen spielte ohne viele Schnörkel und wie angekündigt mit Einzelaktionen. Dabei kamen die Westhavelländer das ein oder andere Mal den berühmten Tick zu spät, sodass sich ein komplett offenes Spiel entwickelte. Die Gästetore fielen häufig zu einfach, auch die beiden SG-Torhüter sollten nicht ihren besten Tag haben. Doch die SG zeigte den richtigen Einsatz und konnte immer wieder vorlegen. Aber mehr als zwei Tore Vorsprung sollten auch nicht rausgespielt werden. Immer wieder kamen leichte Nachlässigkeiten dazwischen. Nach 20 Minuten führte man so mit 11:10. Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte waren dann recht zerfahren. Einige überflüssige Fehler brachten die Gäste erstmals in Führung, die sie bis zur Pause nicht mehr abgaben. Somit ging die SG mit einem 12:13 Rückstand in die Kabine.
Unzufrieden dürfte Peter Reckzeh sicher nicht gewesen sein. Nach der Umstellung der Deckung stand man etwas besser, doch die gegnerischen Tore fielen zu einfach. Sicher mussten auch die Torhüter mit Kritik leben. Für die zweite Hälfte forderte Reckzeh die Reduzierung der Fehler auf allen Positionen.
Das Spiel blieb eng. Im Gleichschritt gingen beide Mannschaften durch das Spiel. In der 40. Minute war beim Stand von 16:16 alles offen. Auch die manchmal schwer nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen führten nicht dazu, dass sich eine Mannschaft einen Vorteil verschaffen konnte. Bis zur 50 Minute konnte die SG mehrmals einen Zwei-Tore-Rückstand ausgleichen, ehe es ab der 50. Minute in die Schlussphase ging. Und diese hatte es in sich. Die SG legte vor und konnte wieder mit zwei Toren in Führung gehen (23:21; 52.). Doch ein verworfener Siebenmeter und zwei Abspielfehler brachten wieder die Gäste in der 56. Minute mit 24:25 in Front. Dann wieder der Ausgleich, ein vergebener Siebenmeter, die Gäste verwerfen…
Die Spannung war kaum zu überbieten. In der 59. Minute warf Lychen den 25:26 Führungstreffer. Für die SG blieben 50 Sekunden, um wenigstens einen Punkt zu sichern. In seiner Auszeit besprach Reckzeh mit seinen Spielern diesen einen letzten Angriff. Doch es sollte nicht sein. Die SG konnte sich am Ende nicht für ein tolles Spiel und eine gute Leistung belohnen und verlor diese Partie denkbar knapp mit 25:26. Die Gäste indes feierten diesen Auswärtssieg ausgelassen.
Für Reckzeh war klar, dass man sich selbst geschlagen hat. Ein paar Fehler zu viel, eine ungewohnt schwache Torhüterleistung und eine Deckung, die phasenweise nicht gut funktionierte, kann man gegen einen solchen Gegner nicht kompensieren. Am Ende konnte man sich nicht belohnen und steht mit leeren Händen da. Zum Abschluss der Hinrunde steht die SG nun auf dem sechsten Tabellenplatz.
Bereits kommende Woche bestreitet man das nächste Heimspiel in Rathenow gegen den Tabellendritten aus Schlaubetal. Dort wird man alles daran setzen, gut in die Rückrunde zu starten.

Für die SG spielten: Wilke und Pitsch im Tor; Puhl, Dohrn (8), Zarbock, Hilgendorf (2), Franz (1), Haase (2), Riedel (3), Peters, Herrmann (1), Köpke (3), Woizick (5).

(ms)

 

Vorschau:

handballplakat2015_Verbandsliga_LychenAm Samstag dem 9.Januar bestreitet die erste Männermannschaft der SG Westhavelland das letzte Spiel der Rückrunde. In Premnitz trifft der Tabellensechste dabei auf den Tabellenzweiten vom SV Berolina Lychen. Mit nur einer Niederlage im bisherigen Saisonverlauf gehen die Gäste als Favoriten in dieses Spiel. Doch die SG will alles daran setzen, gut in das neue Jahr zu starten, denn schließlich spielt man auch in der kommenden Woche zu Hause. Personell sollte die SG gut aufgestellt sein. Mit einem Erfolg könnte man die Hinrunde mit einem positiven Punktekonto abschließen, das wird das Ziel sein.

Anwurf in Premnitz ist um 16:00 Uhr.

 

(Spieltag: 05.12.2015)

Spielbericht:

Überwintern auf Platz sechs

Wieder einmal startete die erste Männermannschaft der SG Westhavelland eine Auswärtsfahrt unter schlechten Vorzeichen. Mit acht Spielern, die zum Teil krankheits- oder verletzungsbedingt nicht einhundertprozentig fit waren, fuhr man zur zweiten Vertretung des Grünheider SV. Somit begann Reckzeh wieder einmal mit einer Minimalbesetzung, wobei der angeschlagene Stefan Köpke in der kompletten ersten Hälfte geschont wurde. Der GSV startete mit einer ganz jungen Truppe, die gespickt war mit einigen erfahrenen Spielern, in diese Partie.
Von Beginn an versuchten die Gastgeber, die Angriffe der SG mit einer ganz offensiven Deckung zu unterbinden. Das gelang ihnen teilweise, denn die SG machte aus diesem Grund viele technische Fehler. In der Deckung taten sich die Westhavelländer schwer, das schnelle, druckvolle Spiel der Grünheider zu verhindern. Immer wieder musste man sie aus freien Positionen werfen lassen oder konnte sie nur mit unerlaubten Mitteln stoppen, sodass die Schiedsrichter auf den Sieben-Meter-Punkt zeigen mussten. Trotzdem entwickelte sich in der ersten Hälfte ein offenes Spiel, in dem die Grünheider zwar Vorteile hatten, die sich aber nicht auf der Anzeigetafel widerspiegelten. In die Halbzeit gingen beide Mannschaften beim Stand von 15:14 aus Sicht des GSV.
Mit der Einstellung war Reckzeh zufrieden. Doch er forderte, in der Deckung wacher zu sein, denn hier sah er akuten Handlungsbedarf. Im Angriff sollten seine Spieler die großen Lücken nutzen und sich durch eins gegen eins Situationen gute Möglichkeiten erarbeiten.
In der zweiten Hälfte standen die Gastgeber in der Deckung etwas defensiver und machten der SG das Leben damit schwer. Aber das Spiel blieb weiter eng, sodass die Hoffnung auf Seiten der Reckzehtruppe weiterhin bestand, auswärts erfolgreich zu sein (24:23; 50.). Doch genau wie in der vergangenen Woche gegen Bad Freienwalde reichte die Kraft der SG nicht für sechzig Minuten. Man sah den Spielern ihre körperliche Verfassung nun teilweise auch in ihren Aktionen an. In der 52. Minute konnte der GSV zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung gehen, wogegen die SG keine Mittel mehr fand. Die letzten zehn Minuten gehörten ganz klar Grünheide. Nun wurden auch klare Tormöglichkeiten liegen gelassen und die SG musste sich geschlagen geben. Am Ende verlor man dieses Spiel mit 32:28.
Die Ursachen waren klar, die SG war an diesem Tag nicht in der Lage, über sechzig Minuten konstant zu spielen. Die Variationsmöglichkeiten fehlten. In der Deckung war man häufig den entscheidenden Schritt langsamer. Trotzdem stimmte wieder die Einstellung der eingesetzten Akteure. Reckzeh ist froh, dass die Mannschaft nun in die Weihnachtspause geht, denn die meisten Spieler bekommen nun die Möglichkeit, sich auszukurieren. Das letzte Spiel der Hinrunde gegen Lychen bestreitet man erst im Januar. Mit dem Verlauf der Hinserie kann man eigentlich zufrieden sein. Mit 10:10 Punkten überwintert die SG auf dem sechsten Tabellenplatz.

Es spielten: Pitsch und Wilke im Tor; Puhl (1), Dohrn (4), Zarbock (4), Hilgendorf (1), Franz (1), Witt (4), Köpke (1), Woizick (12).

(ms)

 

 

Vorschau:

Auf zum Jahresendspurt

Nach zwei verlorenen Spielen in Folge würden der ersten Männermannschaft der SG Westhavelland zum Ende des Jahres zwei Punkte mal wieder guttun. Gegen die zweite Vertretung des Grünheider SV ist dies sicher nicht unmöglich. Doch gerade auswärts steht die SG in dieser Saison nicht gut da. Tiefpunkt war sicher die Niederlage beim Tabellenschlusslicht in Eberswalde. Doch die Leistung gegen den Tabellenführer aus Bad Freienwalde lässt Peter Reckzeh zuversichtlich sein. Wenn er also mit einer schlagkräftigen Truppe nach Grünheide fahren kann, bestehen gute Möglichkeiten, den sechsten Tabellenplatz zu verteidigen. Und darum wird es am Samstag gehen. Anwurf in Grünheide ist um 16:00 Uhr.

Die Ü40 der SG stellt sich am Samstag zum ersten Mal im Rahmen der Freizeitliga Mittelmark dem heimischen Publikum. In Premnitz trifft man dabei im Rahmen eines Turniers auf die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf und den SSV Falkensee. Weiterhin treten die Mannschaften von Blau-Weiß Wusterwitz und Blau-Weiß Dahlewitz an. Das erste Spiel bestreitet die SG um 14:00 Uhr gegen Teltow.

Die männliche Jugend B/C spielt am Sonntag beim SV Blau-Weiß Perleberg. Nach dem Punktgewinn gegen Milow will man sicher endlich einmal doppelt punkten, weiß aber auch, dass dies gegen meist altersmäßig und körperlich überlegene Mannschaften schwierig ist. Anwurf ist am Sonntag um 13:30.

 

Spielbericht:
Überraschung verpasst
(Spieltag: 28.11.2015)

von Christoph Laak

Lange Zeit hatte es nach der Überraschung ausgesehen, am Ende hat es aber nicht ganz gereicht. Nach einer intensiven Partie verloren die Verbandsliga-Handballer der SG Westhavelland gegen den SV Jahn Bad Freienwalde am Ende etwas zu hoch mit 28:32. Eines war klar, mit einer Leistung wie in der Vorwoche beim Auswärtsspiel in Eberswalde hätte die SG keine Chance.
Doch die Männer um Trainer Peter Reckzeh hatten sich sichtbar viel vorgenommen. Hinten kompakt stehend nutzte man die sich bietenden Möglichkeiten konsequent und konnte schnell mit 3:0 in Führung gehen (4.). Negativ für die SG war zu diesem Zeitpunkt nur, dass Leroy Fleischer eine Kontaktlinse verlor und erst nach der Pause wieder eingreifen konnte. Doch zunächst wirkte sich das nicht negativ auf das Spiel aus. Zwar konnte Bad Freienwalde beim 6:7 erstmals wieder Anschluss finden (14.), aber die Gäste kamen fast nur durch Strafwürfe zum Torerfolg. Danach setzte sich die SG wieder auf bis zu vier Tore ab (12:8, 14:10), konnte diesen Vorsprung aber nicht mit in die Halbzeit nehmen. Nach einen Fehlern wurden beim 14:13 für die SG die Seiten gewechselt. Peter Reckzeh sagte seiner Mannschaft, dass sie so weiterspielen sollte. In der Deckung sah das bis dahin ordentlich aus. Nach der Pause ging es für beide Mannschaften im Gleichschritt weiter. Bad Freienwalde glich aus und die SG legte wieder vor. Das sollte bis zum 17:16 aus Westhavelländer Sicht so bleiben. Nach kleineren Unkonzentriertheiten ging der Tabellenführer dann aber mit 19:17 in Führung (38.). Doch die Reckzeh-Truppe ließ sich nicht abschütteln. Wilke hielt einen Strafwurf und nach Toren von Woizick, Dohrn und Fleischer übernahm man beim 20:19 wieder die Führung. Nun war es ein Spiel auf des Messers Schneide, die Führung wechselte ständig, ohne das sich eine Mannschaft absetzte (21:21, 24:24). Auffällig war aber, dass die SG nun klare Chancen liegen ließ. Stück für Stück konnten sich die Gäste dann doch absetzen. Beim 29:26 für Bad Freienwalde war die Entscheidung gefallen (56.). Die SG war nicht mehr in der Lage dem Spiel eine Wendung zu geben und musste sich letztlich mit 28:32 geschlagen geben.
Dennoch war Peter Reckzeh mit der Leistung zufrieden. „Wir haben uns im Vergleich zu letzter Woche deutlich gesteigert. Die Mannschaft hat Einstellung gezeigt und den Kampf angenommen. Wir haben drei, vier Chancen zu viel ausgelassen und zum Schluss kamen auch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen dazu“, so der SG-Trainer.

SG Westhavelland: Wilke, Pitsch – Puhl (1), Dohrn (8), Zarbock (1), Herrmann (3), Franz, Witt, Fleischer (6), Köpke (5), Woizick (4)

 

 

Vorschau:

handballplakat2015_Verbandsliga_Bad FreienwaldeAm Samstag stellt sich nach der ganz schwachen Leistung vergangene Woche ausgerechnet der ungeschlagene Tabellenführer der Verbandsliga bei der SG Westhavelland vor. In Rathenow trifft die SG auf den SV Jahn Bad Freienwalde. In den vergangenen Jahren entwickelten sich immer gute Spiele zwischen den beiden Mannschaften, die aus SG-Sicht allerdings meist verloren wurden. Für Peter Reckzeh wird entscheidend sein, dass seine Spieler eine Reaktion auf das Spiel in Eberswalde zeigen und sich wieder als Einheit präsentieren. Gelingt das nicht, wird man im Spiel gegen Bad Freienwalde über die Außenseiterrolle nicht hinauskommen. Mit 10 Punkten steht die SG aktuell auf einem guten fünften Tabellenplatz. Personell ist von einer vollen Truppe auszugehen, sodass Peter Reckzeh alle Möglichkeiten haben sollte.

Anwurf in Rathenow ist um 16:00 Uhr.

 

Spielbericht 21.11.2015

Ein Spiel zum Vergessen

Eigentlich reiste die erste Männermannschaft am vergangenen Samstag zur zweiten Vertretung des 1.SV Eberswalde, um die nächsten Punkte einzusammeln. Die Voraussetzungen standen gar nicht schlecht. Mit einer ordentlichen Besetzung konnte Peter Reckzeh ins Spiel gegen den Tabellenletzten gehen. Nach den überwiegend guten Leistungen vergangene Woche im Pokal, forderte er, an diese anzuknüpfen und den Gastgebern das eigene Spiel aufzudrängen.
Bereits vor dem Spiel war zu erkennen, dass die SG die Sache möglicherweise zu leicht nimmt. Die Einstellung passte nicht und so begann auch das Spiel. Es passte nicht viel. Nach einem 1:1 Zwischenstand nach sechs Minuten konnten sich die Gastgeber mit ganz einfachen Aktionen auf 5:1 absetzen. In der Deckung stand man einigermaßen stabil, im Angriff wurden die Vorgaben des Trainers allerdings nicht umgesetzt. Gegen eine defensiv stehende Eberswalder Abwehr hatten Woizick und Co. alle Möglichkeiten, konnten diese aber nur selten nutzen. Bis zur Halbzeit gelang es lediglich, das Spiel offen zu halten. Beim Stand von 11:9 für Eberswalde wurden die Seiten gewechselt.
Klare, mahnende Worte von Peter Reckzeh sollten die Spieler wachrütteln, denn das, was die SG bis dahin angeboten hat, war deutlich zu wenig.
Doch der Beginn der zweiten Halbzeit ließ nicht viel Gutes erahnen. Man hatte das Gefühl, jeder machte, was er wollte. Die sonst so oft gelobte mannschaftliche Geschlossenheit war nur in Ansätzen und nur in der Deckung zu erkennen. Grundsätzlich landete jeder zweite Ball bei den Gastgebern, die daraus meist einfache Treffer erzielen konnten. Nach 43 Minuten lag die SG mit 18:13 zurück. Auch Änderungen der Aufstellung brachten wenig Erfolg und nach und nach waren die Diskussionen unter den SG-Spielern wichtiger, als Handball zu spielen. Mit jeder schwachen SG-Aktion stieg das Selbstvertrauen der Gastgeber, die sich diesen Erfolg nun nicht mehr nehmen lassen wollten. Abgesehen davon, waren die Westhavelländer an diesem Tag nicht in der Lage, dieses Spiel zu gewinnen. Das Spiel endete nach sechzig Minuten zum Vergessen mit 26:19.
In jeder Saison hat man ein Spiel, das gar nicht passt. Vielleicht könnte man sich diese Partie so schön reden, denn handballerisch war das eher nichts. Diese Leistung gilt es, zu vergessen, denn bereits kommende Woche erwartet die SG ein Heimspiel gegen einen der Aufstiegsaspiranten der aktuellen Saison. Reckzeh wird die Woche nutzen, um viele Einzelgespräche zu führen, denn zum Teil war die gezeigte Leistung inakzeptabel. In der kommenden Woche trifft die SG in der Rathenower Havellandhalle auf den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Freienwalde.

Für die SG spielten: Wilke und Nicpon im Tor; Herrmann (5), Dohrn (6), Peters, Hilgendorf (2), Franz (1), Zarbock, Fandry, Köpke (1), Woizick (2)

(ms)

 

Vorschau auf den 21.11.2015:

Ein Sieg ist eigentlich Pflicht

Am Samstag reist die erste Männermannschaft der SG Westhavelland zum Tabellenletzten des 1.SV Eberswalde. Mit einem beruhigenden Polster von zehn Punkten und Platz vier in der Tabelle geht die Reckzeh-Truppe sicher als Favorit in dieses Spiel. Doch Vorsicht ist geboten. In der vergangenen Saison war Eberswalde zu Hause deutlich stärker, als auswärts. Dies ist allerdings dieses Jahr noch nicht zu beobachten. Trotzdem wird Reckzeh seine Spieler auffordern, mit der richtigen Einstellung an die Sache zu gehen und den Gegner nicht zu unterschätzen. Mit zwei weiteren Punkten könnte man sich weiterhin oben festsetzen. Personell wird die Mannschaft aller Voraussicht nach gut aufgestellt sein. Anwurf in Eberswalde ist um 14:00 Uhr.

Die männliche Jugend B/C spielt am Sonntag auswärts, aber doch in Premnitz. Der TSV Germania Milow lädt zum Derby. Beide Mannschaften konnten noch kein Spiel gewinnen. So wird die SG alles daran setzen, dies zu ändern. Anwurf in Premnitz ist um 11:00 Uhr.

(ms)

 

Attraktive Spiele in der zweiten Pokalrunde
(Spieltag: 14.11.2015)

Am Samstag war die erste Männermannschaft der SG Westhavelland Ausrichter eines HVB-Pokal-Turniers, bei dem sich der Sieger bereits für das Final-Four im Dezember qualifizieren konnte. Nachdem man die erste Runde relativ überraschend als Sieger überstehen konnte, ging man diesmal als Teilnehmer aus der niedrigsten Liga ins Rennen. Mit dem HC Bad Liebenwerda, der HSG RSV Teltow-Ruhlsdorf und dem PHC Wittenberge standen dem Verbandsligisten nur Brandenburgligisten gegenüber. Gespielt wurde zweimal 20 Minuten. Die Lostrommel entschied, dass Bad Liebenwerda gegen Wittenberge und die SG gegen Teltow spielen musste.
Im Spiel Bad Liebenwerda gegen Wittenberge entwickelte sich eine eher einseitige Partie. Die körperlich überlegenen Prignitzer waren den Gästen aus Südbrandenburg auch spielerisch deutlich überlegen. Liebenwerda gelangen die Tore fast ausschließlich über Konter oder schnelle Mitte. Deutlich mussten sie sich Wittenberge mit 14:22 geschlagen geben.
Die SG, die wieder einmal nur mit neun Mann antrat, wollte gegen den Favoriten aus Teltow auf jeden Fall eine ordentliche Leistung zeigen. Wieder startete man mit zwei 17-Jährigen in der Startaufstellung. Nach einem ausgeglichenen Beginn (2:2; 6.) zeigte sich allerdings die spielerische Überlegenheit der Gäste. Nach und nach spiegelte sich das auch auf der Anzeigetafel wider. Nach 15 Minuten führte Teltow mit 4:7. Doch wie so oft kämpfte die SG und gab sich nicht einfach geschlagen. Bis zur Halbzeit konnte man die ein oder andere Teltower Nachlässigkeit nutzen und ging mit 7:9 in die Halbzeit.
In die zweite Hälfte startete die Reckzehtruppe gut und schnupperte mehrmals am Ausgleich. Durch eine couragierte Vorstellung der SG blieb das Spiel weiterhin offen. In der 33. Minute gelang dann der Ausgleich und kurz danach sogar die Führung (16:15). Plötzlich war alles möglich, doch Teltow nutzte die größere Erfahrung und zwei, drei Nachlässigkeiten der SG um das Zepter wieder in die Hand zu nehmen. Am Ende siegte Teltow nicht unverdient, aber doch ein wenig glücklich mit 21:18. Hervorzuheben war eine starke geschlossene Mannschaftsleistung mit einem gut aufgelegten René Nicpon im SG-Tor.
Somit war klar, Teltow und Wittenberge spielten um den Einzug ins Final-Four, die SG und Bad Liebenwerda um die goldene Ananas.
Trotzdem war die SG motiviert, wenigstens dieses Spiel noch zu gewinnen. Klar war auch, dass man aufgrund der ersten beiden Spiele nicht als Außenseiter gegen Bad Liebenwerda antreten würde. Entsprechend schwor Peter Reckzeh seine Mannschaft ein, sich mit einer ordentlichen Leistung aus dem Pokal zu verabschieden. Das Entscheidende für ihn war, dass es der SG gelingt, das Konterspiel der Gäste zu unterbinden und sie in den Positionsangriff zu zwingen.
Von Beginn an war zu erkennen, dass die Westhavelländer den Sieg wollten. Bad Liebenwerda konnte man gerade in dieser Phase die Zugehörigkeit zur Brandenburgliga nicht ansehen. Zu schwach agierten die Südbrandenburger. So führte die SG in der 15. Minute mit 8:3. Bis zum Ende der ersten Halbzeit leistete man sich allerdings noch einige Nachlässigkeiten, die die Gäste zum Verringern des Rückstandes nutzen konnten. Die Seiten wurden beim Stand von 9:6 gewechselt.
Man war auf einem guten Weg, dieses Spiel zu gewinnen und dabei weitestgehend zu überzeugen. Das war auch im Sinne von Peter Reckzeh, der seine Mannschaft aufforderte, noch einmal 20 Minuten konzentriert zu Werke zu gehen.
Doch es gelang der SG nicht, an die erste Halbzeit anzuschließen. Völlig zerfahren startete man in die zweite Halbzeit, was Bad Liebenwerda nutzte, um mit einfachen Toren die Führung zu übernehmen. Die offensive Deckung der Gäste führte dazu, dass die SG komplett den Faden verlor und fast zehn Minuten nicht in der Lage war, ein Tor zu erzielen. In der 30. Minute erlöste Fabian Woizick seine Mannschaft mit seinem Treffer zum 10:11. Wer allerdings erwartete, dass die SG nun wieder ins Spiel zurück findet, irrte sich. Mit einer unerklärlichen Leistung musste man sich den Gästen ergeben, ohne den Hebel noch einmal umlegen zu können. Das SG-Spiel bestand nur noch aus erfolglosen Einzelaktionen, die mannschaftliche Geschlossenheit war nicht mehr vorhanden. Die Gäste nutzten das und gewannen dieses Spiel mit 13:17.
Peter Reckzeh war sichtlich bedient. Nicht dass seine Mannschaft verloren hat, sondern wie sie verloren hat, war zu kritisieren. Man hat nach drei guten Halbzeiten das Handballspielen in der vierten völlig eingestellt und das ist inakzeptabel. Er hofft, dass das ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt war, denn in der kommenden Woche fährt die SG zum Tabellenletzten nach Eberswalde und will dort die nächsten Punkte einsammeln.
Im Finale um den Einzug ins Final-Four standen sich Teltow und Wittenberge gegenüber. Dabei entwickelte sich ein Spiel, in dem sich die erfahreneren Teltower leichte Vorteile erspielen konnten. Nach einer 12:9 Führung zur Halbzeit konnte man dieses Spiel am Ende verdient mit 25:20 gewinnen. Groß war die Freude, denn in Potsdam kann man sicher eine volle Halle erwarten, wenn im Dezember der HVB-Pokalsieger ausgespielt wird.
Es war ein gelungener Nachmittag mit fairen Spielen. Dass die SG am Ende erfolglos blieb, sollten die Spieler schnell vergessen und sich an die drei ordentlichen Halbzeiten erinnern, wenn es kommende Woche nach Eberswalde geht.

Für die SG spielten: Nicpon und Pitsch im Tor; Dohrn (2/2), Zarbock (5/1), Franz (1/0), Herrmann (3/3), Köpke (4/1), Woizick (3/6), Witt.

 

Vorschau auf den 14.11.2015:

handballplakat2015_pokal_turnier

 

2. Runde im HVB-Pokal in Premnitz

 

 

 

 

 

 

 

Mit guter Leistung auf Platz vier
(Spieltag: 07.11.2015) von Christoph Laak 

 

Die Handballer der SG Westhavelland haben sich nach der knappen Derby-Niederlage gut erholt gezeigt. Gegen den direkten Tabellennachbarn 1. VfL Potsdam II setzte sich die Reckzeh-Truppe letztlich souverän mit 25:19 durch.

Die SG zeigte sich wie gewohnt vor allem in der Deckungsarbeit stark. Immer wieder wurden so Fehler der Gäste erzwungen, die in schnelle Gegenstoßtore mündeten. „Wir haben den Gegner immer wieder in den Positionsangriff gezwungen und haben das dann gut verteidigt“, so Trainer Peter Reckzeh. Die Potsdamer, welche nur mit einem Wechselspieler antraten, versuchten von Beginn an das Tempo zu verschleppen. Die SG ließ sich davon jedoch nicht beirren und konnte sich beim 5:2 durch Stefan Köpke erstmals etwas absetzen (9.). Leroy Fleischer zeigte sich bei Kontern stets gefährlich und auch Erik Dohrn konnte vom Kreis Akzente setzen. Nach dem 7:3 durch Dohrn nahm sich die SG aber eine spielerische Auszeit und Potsdam konnte bis auf 7:6 aufschließen (21.). Folgerichtig nahm Trainer Reckzeh seine Auszeit. Seine Worte fanden offenbar Gehör, denn die Westhavelländer konnten sich nach Toren von Herrmann, Dohrn und Woizick bis zur Pause wieder auf 10:7 absetzen.

In der Halbzeit monierte Reckzeh, dass zu viele Würfe am Mann genommen wurden und nicht konsequent die Lücken gesucht wurden. Außerdem sollte das Tempo hoch gehalten werden. Nach der Pause blieben beide Mannschaften bis zum 12:9 im Gleichschritt. Dann hielt Wilke einen Siebenmeter und Woizick konnte mit zwei schnellen Treffern auf 14:9 erhöhen (38.). Nun wurde die Partie etwas ruppiger, wodurch beide Mannschaften öfter in Unterzahl agieren mussten. In dieser Phase zeichnete sich Pitsch aus, der einen weiteren Strafwurf vereitelte. Bis zum 18:13 pendelte sich der Westhavelländer Vorsprung bei fünf Toren ein. Merklich verließen die Gäste nun die Kräfte, was die SG konsequent nutzte. Über 20:14 setzte man sich auf 23:15 ab und sorgte damit für die Entscheidung. Peter Reckzeh nutzte dies, um auch Spielern die Möglichkeit zu geben, die sonst nicht so häufig auf dem Parkett stehen. Ohne Mühe brachte die SG das Spiel mit 25:19 sicher nach Hause und hält den Anschluss an die Tabellenspitze.

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Vor allem unsere Deckungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass Potsdam nur einen Wechsler dabei hatte“, so Peter Reckzeh nach dem Spiel.

Pitsch, Wilke – Köpke (4), Herrmann (1), Witt, Woizick (6), Fleischer (8), Söchting, Puhl (1), Franz , Zarbock (1), Dohrn (4), Hilgendorf

(ms)

 

Vorschau auf das nächste Heimspiel in Premnitz:

handballplakat2015_Verbandsliga_PotsdamVierter gegen Fünfter

Im nächsten Heimspiel der Saison trifft die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag auf die zweite Vertretung des 1. VfL Potsdam. So stehen die Westhavelländer, der aktuelle Tabellenfünfte dem Tabellenvierten aus der Landeshauptstadt gegenüber. Nach der unglücklichen Niederlage in Wusterwitz ist Peter Reckzeh zuversichtlich, dass man gerade zu Hause wieder erfolgreich sein kann. Entscheidend ist für ihn, dass die Mannschaft die gute Stimmung aufs Parkett bekommt und an die gezeigte Leistung anknüpft. Verstecken muss man sich auf keinen Fall. Potsdam konnte das letzte Spiel gegen Dahlewitz gewinnen. Wie der SG-Kader aussieht, entscheidet sich wie immer kurzfristig. Anwurf in Premnitz ist um 16:00 Uhr.

Auch die Jugend D stellt sich zum ersten Mal dem heimischen Publikum vor. In einem Turnier in Rathenow trifft die Mannschaft von Anthony Witt auf die erste und die zweite Vertretung des PHC Wittenberge. Beginn ist um 10:00 Uhr.

ms

Spielbericht vom 31.10.2015 in Wusterwitz:

Das Quäntchen Glück fehlte

Am Samstag kam es in der Wusterwitzer Sporthalle zu einem Spiel zweier alter Bekannter. Zum Punktspiel in der Verbandsliga Nord trafen sich der SV Blau-Weiß Wusterwitz und die SG Westhavelland. Da beide Mannschaften ordentlich in die Saison gestartet waren, war es komplett offen, wie dieses Spiel am Ende ausgehen sollte. Die SG wollte auf jeden Fall den positiven Trend fortsetzen, musste allerdings, wie so oft auswärts, auf einige Spieler verzichten. Doch gerade in dieser Saison haben alle anderen eingesetzten Spieler gute Leistungen abgerufen, daran erinnerte Peter Reckzeh seine Mannschaft vor dem Spiel und forderte jeden auf, das zu wiederholen.
Mit einer ganz jungen Startaufstellung ging die SG ins Spiel. Mit Franz und Herrmann standen gleich zwei 17-jährige auf dem Parkett. Doch gerade die ersten zehn Minuten hatte die SG Probleme, ins Spiel zu finden. Von Anfang an lief man einem Rückstand hinterher (1:4; 10.). Trotzdem agierten alle Spieler wieder einmal mit der richtigen Einstellung. In der Deckung stand man gut und konnte den Rückstand so relativ schnell wieder ausgleichen (8:8; 20.). Nicht zufrieden war Reckzeh mit der Effektivität von außen. Hier ließ die SG an diesem Tag einfach zu viel liegen. Trotzdem war man im Spielverlauf mit Wusterwitz auf Augenhöhe. Bis zur Halbzeit konnte sich Wusterwitz mit 10:12 in Front bringen.
Reckzeh forderte noch einen Tick mehr Konzentration von seinen Spielern, denn häufig waren es Kleinigkeiten, die Wusterwitz den leichten Vorteil verschafften. Gelingt es, hier noch etwas cleverer zu agieren, sollte man nicht chancenlos sein.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer in Wusterwitz ein enges Spiel. In der 35. Minute glich die SG wieder aus (14:14). Dann kam es möglicherweise zu einer der Schlüsselszenen des Spiels. Stefan Köpke wurde regelrecht niedergestreckt, was die guten Schiedsrichter in dieser Situation leider übersahen und somit nicht ahndeten. Minutenlang wurde er behandelt und musste im Anschluss erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Somit fehlte er natürlich im Spielaufbau der SG. Wusterwitz konnte dies nutzen und setzte sich wieder mit 21:16 in der 46. Minute ab. Doch wieder gaben sich die Westhavelländer nicht geschlagen. Sie verkürzten noch einmal auf 21:19 in der 54. Minute. Aber genau in dieser Phase schlichen sich kleine Nachlässigkeiten ein, die die Gastgeber nutzen konnten. So lief das Spiel in den letzten Minuten. Es gelang der SG nicht, den direkten Anschluss herzustellen. Auch die angeordnete Manndeckung sollte daran nichts ändern. Am Ende musste sich die SG nach einem eher ausgeglichenen, engen Spiel als unglücklicher Verlierer geschlagen geben. Das Spiel endete 26:24 für Wusterwitz.
Peter Reckzeh machte es kurz und knapp nach dem Spiel. Für ihn hat die glücklichere Mannschaft gewonnen. In einer spannenden Partie war er mit der Leistung seiner Spieler nicht unzufrieden. Es waren lediglich Kleinigkeiten, die am Ende entscheidend waren. Ein Unentschieden wäre sicher verdient gewesen. Trotzdem geht sein Blick optimistisch nach vorn, denn mit solch einer Leistung kann man kommende Woche gegen die zweite Vertretung des VFL Potsdam antreten, ohne sich verstecken zu müssen.

Es spielten: Wilke und Pitsch im Tor; Puhl (1), Dohrn (1), Zarbock (3), Hilgendorf (3), Franz, Witt, Nicpon, Herrmann (2), Köpke (5), Woizick (9).

 

 

Vorschau auf den 31.10.2015 in Wusterwitz:

Kann die SG nochmal nachlegen?

Am Samstag ist die erste Männermannschaft der SG Westhavelland zu Gast beim SV Blau-Weiß Wusterwitz. Dort will die Reckzeh-Truppe natürlich den positiven Trend der ersten Spiele fortsetzen. Doch auch Wusterwitz geht mit breiter Brust in dieses Spiel, denn selbst ist man auch vernünftig gestartet. Die SG steht aktuell auf dem dritten, Wusterwitz auf dem fünften Tabellenplatz. Zu erwarten ist, wie in jeder Saison ein kampfbetontes und spannendes Spiel, in dem die Mannschaft gewinnt, die den Sieg mehr will. Beide Mannschaften werden sicher alles aufbieten, was zur Verfügung steht. Spannend wird, welche Mannschaft die Vorgaben der Trainer besser umsetzen kann. Anwurf in Wusterwitz ist um 18:00 Uhr.

Die männliche Jugend B/C bestreitet ebenfalls ein Auswärtsspiel. Beim PHC Wittenberge ist man sicher wieder nur der Außenseiter, doch will man sich nur auf das eigene Spiel konzentrieren und dieses nach und nach verbessern. Anwurf in Wittenberge ist um 13:00 Uhr.

Am Sonntag spielt die Ü40 der SG das nächste Punktspielturnier. Dafür reist man nach Dahlewitz und trifft dort auf die Gastgeber und Wusterwitz. Als aktueller Tabellenführer geht man sicher mit leichten Vorteilen in die Spiele, muss diese allerdings auch nutzen. Verletzungsbedingt werden einige Stammspieler nicht dabei sein. Das erste Spiel gegen Dahlewitz beginnt um 11:20 Uhr.


Spielbericht:

handballplakat2015_Verbandsliga_Hennigsdorf

 

Handball: Positiven Trend fortgeführt – Platz drei

Mit einem komplett veränderten Kader präsentierte sich die erste Männermannschaft der SG Westhavelland am Samstag dem Publikum in der Rathenower Havellandhalle. Stammspieler, wie Wilke, Fleischer und Zarbock fehlten aus verschiedenen Gründen. Auch Peter Reckzeh fehlte urlaubsbedingt und wurde durch Kevin Melzer vertreten. Jens Riedel und Matthias Haase unterstützen die Mannschaft, sodass man am Ende mit zehn Spielern und zwei Torhütern ins Spiel ging. Gegner war der SV Motor Hennigsdorf. Für die SG ging es vor allem darum, den positiven Trend der ersten Saisonspiele fortzuführen und sich so im oberen Tabellenbereich festzusetzen. Trotz der Erfolge war bei der SG immer wieder die fehlende Konstanz in den Spielen zu bemängeln. In jedem Spiel gibt es Phasen, in denen eher wenig gelingt. Mit der entsprechenden Konzentration sollten diese Phasen gegen Hennigsdorf also minimiert werden.
In einer ausgeglichenen Anfangsphase zeigte sich die SG gerade in der Deckung gut aufgestellt. Immer wieder gelang es, Bälle abzufangen und in einfache Kontertore umzuwandeln. Im Positionsangriff hingegen tat man sich wieder einmal schwer. Viele Fehler und vergebene Chancen mussten die Zuschauer beobachten. Nach 15 gespielten Minuten stand es 8:8. Kevin Melzer versuchte dem entgegen zu wirken und veränderte nach und nach die Aufstellung. Doch bis zur Halbzeit änderte sich erst mal nicht allzu viel. In einem eher schwachen Verbandsliga – Spiel konnte die SG erst kurz vor der Halbzeit den Vorsprung auf zwei Tore stellen und ging mit 15:13 in die Kabine.
Es war, wie so häufig. Die SG machte sich das Leben selbst schwer. Zu viele einfache Fehler und Unkonzentriertheiten konnten die Gäste nutzen, um im Spiel zu bleiben. Das musste sich ändern, so lautete die klare Forderung von Kevin Melzer in der Halbzeitansprache.
Das kam offensichtlich bei den SG-Spielern an. Mit einem 5:1 Lauf starteten sie in die zweite Hälfte und konnten so den Grundstein für einen Heimerfolg legen (20:14; 36.). Da Hennigsdorf nicht mehr allzu viel dagegen setzen konnte, nutzte die SG den beruhigenden Vorsprung, um durchzuwechseln. Auch dies änderte nichts mehr an der Situation. Die Westhavelländer verwalteten den Vorsprung und brachten ihn sicher nach Hause. Das Spiel endete mit 31:25.
Gerade aufgrund der zweiten Halbzeit war dieser Sieg nicht unverdient. Nach einer durchwachsenen, eher schwachen ersten Hälfte, konnte sich die SG in der zweiten Halbzeit straffen und so die Weichen auf Sieg stellen. Zufrieden zeigte sich auch Ersatzcoach Kevin Melzer, der Peter Reckzeh erfolgreich vertreten konnte. Mit diesem Sieg setzt sich die SG auf Platz drei der Tabelle fest. Nach einer Woche Pause reist die Mannschaft am 31.10. zum Derby nach Wusterwitz. Mit breiter Brust kann die SG dort ganz befreit aufspielen und wird alles daran setzen, den positiven Trend fortzusetzen.

Für die SG spielten: Pitsch, Nicpon im Tor; Riedel (6), Puhl, Dohrn (3), Haase (3), Franz (4), Witt (2), Söchting (2), Herrmann (1), Köpke (3), Woizick (7).

ms

  Sponsoren  

  Geschichte in Zahlen  

Geschichte

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.