1-2.Spieltag Saison 2011/2012

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billard-logo BILLARD: Kein optimaler Start

TSV Chemie Premnitz verliert die ersten beiden Heimspiele gegen namhafte Gegner

Trotz einer starken Mannschaftsleistung am Sonnabend musste Premnitz den Gästen die Punkte überlassen. Gegen den BSV Tschernitz, den der Premnitzer Kapitän als Mitfavorit einschätzt, begann der Premnitzer Startspieler vielversprechend.

Enrico Noetzel spielte seine Stärken aus und hatte keine gesundheitliche Probleme mehr. Seine 286 (157) Holz bedeuteten die Führung, da sein Gegenspieler, Wilfried Kätzner, mit 264 (146) Points nicht mithalten konnte. Auch Enrico Ruppin (TSV) nahm anschließend seinem Gegner einige Punkte ab. Er erreichte in gewohnt sicherer Manier mit 290 (150)Holz das beste Resultat der Gastgeber. Sein Gegenüber, Günter Hlawatschke, enttäuschte als Spieler der Verbandsliga Süd keinesfalls (278/143). Danach spielte Katja Thiedeke recht ausgeglichen und kam auf solide 262 (133) Holz. Am anderen Tisch warf Georg Nachtmann (Tschernitz) all seine Routine in die Waagschale und erreichte sehr starke 303 (156) Holz. Dadurch führten die favorisierten Gäste zur Halbzeit mit 7 Holz. Das nächste Paar spielte etwa auf gleichem Level, wobei der Premnitzer einen schwächeren Beginn hatte. Uwe Ebel (TSV) erreichte mit sicherem Spiel und einer Steigerung gute 286 (133) Holz, während sein Kontrahent Axel Schmidt auf 289 (253) Zähler kam. Danach konnte Karl-Heinz Schimkat (TSV) nicht über seinen Schatten springen. Mit 227 (115) Holz musste er aber nicht unzufrieden sein. Am anderen Billard konnte dagegen Christoph Thomas (Tschernitz) überzeugen, als er mit 311 (158) Points den Tagesbestwert erspielte. Die Gäste führten vor dem letzten Duell uneinholbar mit 106 Punkten Vorsprung. Dies beeindruckte Peter Schulz (TSV) keinesfalls. Er spielte sein Pensum sicher herunter und erreichte 261(125) Holz. Sein Gegenüber war eine Spielerin mit mehreren Titeln bei den Damen. Maika Daniel genügten 238 (122) Zähler, um den Auswärtssieg sicherzustellen. Chemie Premnitz unterlag nach gutem Kampf dem BSV Tschernitz mit 1612:1683.

Am Sonntag empfing der Chemie-Sechser den SV Bohsdorf, der am Vortag in Rhinow unterlag. Die Gastgeber konnten sich also Chancen auf die ersten Pluspunkte ausrechnen, aber es kam anders. Diesmal begann der TSV mit Enrico Ruppin, der aber nicht so stark wie am Vortag agierte. Mit 264 (122) Holz war er Thomas Lehmann (Bohsdorf, 215/112) trotzdem haushoch überlegen. Danach brachte Enrico Noetzel den TSV weiter nach vorn. Er konnte seine starke Leistung vom Samstag noch toppen, als er mit 295 (149) Points eine vorzügliche Partie ablieferte. Da konnte am anderen Billardtisch Olaf Koall nicht mithalten (261/121). Nachdem auch Uwe Ebel (TSV) seinen Gegenspieler klar beherrschte, schien alles für Premnitz zu laufen. Uwe Ebel erspielte hoch motiviert den Tagesbestwert von 297 (142) Holz, während sich Ronny Philipp mit 257 (128) Holz zufrieden geben musste. Zur Hälfte der Spieldistanz lag Premnitz mit 856:733 fast uneinholbar vorn. Aber es kam anders. Katja Thiedeke (TSV) hatte Konzentrationsschwierigkeiten, die sie nicht in den Griff bekam. Am Schluss standen lediglich 198 (99) Points zu Buche. Zeitgleich nutzte Raimo Scholz (Bohsdorf) diese Schwäche schonungslos aus und erspielte mit einem starken Auftritt das beste Einzelergebnis der Gäste (295/135). Das war mit spielentscheidend. Beim vorletzten Paar trumpfte Peter Schulz (TSV) noch einmal auf, allerdings nur im ersten Abschnitt (155). Er schloss mit 267 Holz ab. Die letzten beiden Spieler mussten nun die Entscheidung bringen. Dabei erwischte Karl-Heinz Schimkat (TSV) nicht seinen besten Tag und blieb am Ende bei 208 (96) Holz hängen. Am anderen Billard zeigte Hartmut Fischer (Bohsdorf) keine Nerven und spielte sehr stark. Mit 290 (141) Zählern riss er das Spiel aus dem Feuer. So musste Premnitz eine Niederlage quittieren, die am Ende doch überraschte. Der TSV Chemie unterlag dem SV Bohsdorf knapp mit 1529:1549 Holz.

Die Erkenntnis der Hausherren nach diesem Wochenende war, dass man mit zwei Ergebnissen um 200 Holz kaum eine Chance in dieser Spielklasse besitzt. (Von Peter Schienitzki)

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