Handball Saison 1948/1949

Saison 1948/1949

 

Halbzeit im Havelland

Der Landessportausschuß fällte in letzter Instanz zwei Urteile, die das Tabellenbild der Handballkreisklasse Havelland erheblich beeinflussten. Babelsberg-Süd wurden sowohl die Punkte des 8:5-Spiels gegen Potsdam wie auch die aus dem 5:3-Gewinn gegen Rathenow wegen Teilnahme nichtspielberechtigter Spieler aberkannt.

Die Tabelle hat kurz vor Beendigung der ersten Serie folgendes Aussehen:

 

Sp

gew.

un.

ver.

Punkte

Premnitz

6

4

2

10:2

Potsdam

6

3

1

2

7:5

Babelsberg-Nord

6

2

2

2

6:6

Brandenburg-West

6

3

3

6:6

Rathenow

6

2

2

2

6:6

Milow

5

1

1

3

3:7

Babelsberg-Süd

5

1

 

4

2:8

(Tagespost, Nr. 278, 28.11.1948, S. 4)

Männer: Babelsberg-Nord — Milow 3:3, Babelsberg-Süd — Milow 4:9, Potsdam — Premnitz 5:2,

Rathenow — Brandenburg-West 3:3

 Jugend: Potsdam — Premnitz 3:3 (Tagespost, Nr. 9, 12.01.1949, S. 4)

Handball-Bezirksmeisterschaft

Der erste Spielsonntag zur Bezirksmeisterschaft Mitte führt die Kreismeister von Niederbarnim und

Luckenwalde zusammen und bringt folgende Paarungen:

Männer: Bernau — Jüterbog 8:5

Frauen: Neuruppin — Luckenwalde-Süd 3:3

Jugend: Neuruppin — Luckenwalde-Süd. 8:7 (vor 600 Zuschauern) …

(Tagespost, Nr. 41, 18.02.1949, S. 4 und 45, 23.02., S.4)

Potsdam-Havelland gegen Kreis Teltow:

Männer: Ahrensfelde — Premnitz 2:8

 

Jugend: Ruhlsdorf — Premnitz 3:13

(Nr. 42, 19.02.1949, S. 4 und 45, 23.02, S.4)

Nun auch Handball-Landesliga

In der Spielzeit 1949-50 wird es auch im Handball eine Landesliga, bestehend aus zwei Abteilungen mit je 10 Mannschaften, geben. Der Abteilung West werden neben je zwei Vertretern der Bezirke Eberswalde und Prignitz sechs Mannschaften des Bezirks Mitte aus den Kreisen Potsdam-Havelland, Teltow, Luckenwalde und Niederbarnim angehören. Neben den vier Kreismeistern Premnitz, Ahrensdorf, Jüterbog und Bernau nehmen aus dem Bezirk Mitte noch zwei weitere Mannschaften teil, welche durch eine Aufstiegsrunde aus den Sportgemeinschaften Potsdam, Brandenburg-West, Birkenwerder, Teltow, Neuruppin und Luckenwalde-Süd (löst sich im März auf) ermittelt werden. … (Nr. 51, 02.03.1949, S. 4)

Männer: Bernau — Premnitz 6:2 (Tagespost, Nr. 57, 09.03.1949, S. 4)

Ergebnisse Bezirksmeisterschaft Mitte:

Männer Premnitz — Jüterbog 10:7 (1. Bernau, 2. Premnitz, 3. Jüterbog, 4. Ahrensdorf)

Jugend: Premnitz — Luckenwalde-Süd 10:0 (1. Prenmitz, 2. Neuruppin, 3. Luckenwalde-Süd, 4. Ruhlsdorf)

(Tagespost, Nr. 63, 16.03.1949, S. 4)

Spiele um die Landesmeisterschaft:

Männer: Bernau — Eintracht Guben (Schiedsrichter Prepernau, Finow) 7:5 (5:2)

 Frankfurt-West — Perleberg (Schiedsrichter Friedrich, Forst) 8:4 (3:2)

 Frauen: Wittenberge — Luckenwalde-Süd Wittenberge verzichtet

 Eintracht Guben — Spremberg (Schiedsrichter Behnke, Doberlug) 1:2

 Jugend: Eintracht Forst— Frankfurt-West — (Schiedsrichter Huwe, Teltow) 5:6 n

 Premnitz — Pritzwalk (Schiedsrichter Schulz, Birkenwerder) 8:5 (Tagespost, Nr. 73, 26.03.1949, S. 4 und Nr. 75, 30.03.1949, S.4)

Männer: Frankfurt-West — Bernau (in Fürstenwalde) 12:8, Eintracht Guben — Perleberg (in Neuruppin) 7:2

Frauen: Luckenwalde-Süd — Spremberg 1:0 (in Cottbus)

Jugend: BSG Premnitz — Eintracht Forst 6:4 (4:3) (in Cottbus) (Tagespost, Nr. 80, 05.04.1949, S. 4)

Männer: Eintracht Guben — Frankfurt-West 3:4 (3:1) Bernau — Perleberg 4:1

(Tagespost, Nr. 86, 12.04.1949, S. 4)

Aufstiegsfrage nunmehr geklärt

 

Unter das Hin und Her der Protestentscheidungen in der Handball-Aufstiegsrunde zur Landesliga setzten die Verantwortlichen nunmehr einen Schlußstrich und fällten vom sportlichen Gesichtspunkt die einzig richtige Entscheidung.
Bei der Ausgeglichenheit der Mannschaften steigen die vier stärksten Vertreter dieser Runde auf, und die Handball-Landesliga West setzt sich für die Serie 1949/50 aus 12 Mannschaften zusammen. Da bedauerlicherweise das spielstarke Bernau zurückzog, werden nunmehr folgende elf Mannschaften den Kampf aufnehmen: BSG Finowthal, SG Biesenthal, SG Jüterbog, SG Ahrensdorf, BSG Premnitz, ZSG Neuruppin, SG Birkenwerder, BSG Willi Sänger Potsdam, BSG Traktorenwerk Brandenburg, SG Perleberg und ein zweiter Prignitzer Vertreter.
Am Ende der Serie steigen drei Mannschaften ab, die durch die zwei stärksten Vertretungen aus den vier Bezirksklassen Eberswalde-Nord, Prignitz, Mitte A und B ergänzt werden, die in einer Aufstiegsrunde ermittelt werden, so dass sich die Landsliga West dann im Spieljahr 1950/51 aus zehn Mannschaften zusammensetzt.
(Tagespost, Nr. 165, 17.07.1949, S. 4)

 

Back zurück zur Übersicht

Hier könnt ihr uns folgen

RSS
Follow by Email
Facebook
Twitter
Instagram

Archive