Handball Saison 1950/1951

Saison 1951

Handball-Liga mit zwei Staffeln

Wer ist der dritte Vertreter des Landes Brandenburg?

Der Deutsche Sportausschuß beschloß, die DS-Handball-Liga in zwei Abteilungen zu je neun

Mannschaften spielen zu lassen, die wie folgt aufgegliedert wurden:

Staffel A: Leipzig-Eutritzsch, Anker Rostock, Premnitz, Schiffswerk Roßlau, Gera, Volkspolizei Magdeburg,

KWU Erfurt, Leipzig-Ost und der dritte Vertreter des Landes Brandenburg.

Staffel B: Buckau-Wolf Magdeburg, Motor Eisenach, Leipzig-Mitte (Industrie), Waren, Einheit Forst,

Fraureuth, KWU Energie Leipzig, Volkspolizei Rostock und der vierte Vertreter Sachsen-Anhalts.

Der Beginn der Meisterschaftsspiele wurde auf den 3. September festgesetzt. Nach Beendigung der

Punktspiele wird der Meister durch Überkreuzvergleiche ermittelt und zwar spielen: Staffelsieger A —

Tabellenzweiter B und Staffelsieger B gegen Tabellenzweiter A, anschließend Sieger — Sieger und

Verlierer — Verlierer. (Die Tagespost, Nr. 162, 15.07.1950, S. 4)

Handballer im Lehrgang

Am 11 August treffen erstmalig in Potsdam die Handball-Auswahlmannschaften von Berlin und des Landes

Brandenburg (Männer, Frauen und Jugend) aufeinander. Zu einem kurzen Vorbereitungslehr­gang zieht das

Land Brandenburg in der Zeit vorn 9. bis 13. August in Königs Wusterhausen folgende Spieler zusammen:

Männer: Hahn (Premnitz), Schmidt (Luckenwalde), Schnell (Babelsberg), Düding (Frankfurt), Jachting

(Neuruppin), Bendel (Luckenwalde), Wiese (Premnitz), Staedler (Ruhlsdorf), Hennig (Frankfurt), Druß

(Frankfurt), Karich (Luckenwalde), Schubert (Dahlewitz), Richter (Groß Räschen), Runge (Wittenberge).

Frauen: Arndt (Alt Landsberg), Grasse (Babelsberg), Müller (Eberswalde), Leuschner (Wittenberge),

Kersten (Potsdam), Göritz (Babelsberg), Reiß (Babelsberg), Kietzke (Frankfurt), Schmidt (Eberswalde),

Promnitz (Spremberg), Schröder (Wittenberge), Scherer (Potsdam), Koschnik (Kolkwitz), Bandemer

(Eberswalde), Heinrich (Luckenwalde). (Tagespost, Nr. 181, 06.08.1950, S. 4)

DS-Liga: KWU Erfurt — Premnitz 10:6 (Die Tagespost, Nr. 212, 12.09,1950, Seite 5)

DS-Liga: Premnitz — Mechanik Leipzig 4:12 (Die Tagespost, Nr. 218, 19.09.1950, S. 5)

DS-Liga: Premnitz — Finsterwalde 12:7. (Die Tagespost, Nr. 224, 26.09.1950, S. 5)

DS-Liga: VP Halle — Premnitz 14:6 (Die Tagespost, Nr. 235, 10.10.1950, S. 6)

DS-Liga: Premnitz — Mechanik Gera 7:9 (Die Tagespost, Nr. 247, 24.10.1950, S. 6)

DS-Liga: Premnitz — Schiffswerft Roßlau 7:11 (Die Tagespost, Nr. 264, 14.11.1950, S. 6)

DS-Liga: Anker Rostock — Chemie Premnitz 16:7 (Die Tagespost, Nr. 272, 24.11.1950, S. 6)

DS-Liga: Chemie Premnitz — KWU Erfurt 8:9 (Die Tagespost, Nr. 275, 28.11.1950, S. 6)

DS-Liga: Mechanik Leipzig — Chemie Premnitz 11:4 (Die Tagespost, Nr. 281, 05.12.1950, S. 6)

DS-Liga: Schiffswerft Roßlau — Chemie Premnitz 7:4 (Tagespost, 6. Jahrg., Nr. 30, 06.02.51, S. 6)

DS-Liga: Finsterwalde — Premnitz 5:4 (Tagespost, 6. Jahrg., Nr. 36, 13.02.51, S. 5)

DS-Liga: Premnitz — VP Halle 6:10 (Tagespost, 6. Jahrg., Nr. 48, 27.02.51, S. 5)

DS-Liga: Mechanik Gera — Chemie Premnitz 15:3 (Tagespost, 6. Jahrg., Nr. 54, 06.03.51, S. 6)

DS-Liga: Rotation Nord Leipzig — Chemie Premnitz 5:3 (Tagespost, 6. Jahrg. , Nr. 60, 13.03.51, S. 6)

DS-Liga: Chemie Premnitz — Anker Rostock 12:8 (Tagespost, 6. Jahrg ., Nr. 66, 20.03.51, S. 6)

 

 

Vom Hallenhandball in Premnitz

Die Kreismeister im Hallenhandball ermittelteil in Premnitz bei den Frauen ihren Staffelmeister und bei den Männern die drei stärksten Mannschaften, die am kommenden Sonntag an gleicher Stätte gemeinsam mit der Landesklasse den Staffelmeister ausspielen.

Den Reigen eröffneten die Frauen. Aus den Gruppen A (Babelsberg, Müncheberg und Hennigsdorf) und B (Brandenburg, Potsdam und Neuruppin) qualifizierten sich für das Endspiel Babelsberg und Brandenburg. Der durchschlagkräftigere Sturm der Brandenburger Mädels entschied das Spiel. Sie siegten 3:1 (1:0). Dritter wurde Potsdam, vor Hennigsdorf.

Bei den Männern war der spätere Turniersieger Birkenwerder allen Mitbewerbern klar überlegen. Er schlug Pritzwalk 10:3 und Premnitz lI mit 8:4. In der anderen Abteilung wurde Dahlewitz Erster durch ein 5:4 über Hennigsdorf und ein 8:8 gegen Babelsberg. Im Endspiel kam dann Birkenwerder zu einem überlegenen 15:6-Erfolg über Dahlewitz. (Die Tagespost, Nr. 287, 12.12.1950, S. 6)

Vom Hallenhandball in Premnitz

Packende Kämpfe gab es bei der Hallenhandballmeisterschaft des Abschnittes West. Drei gleich­wertige Mannschaften lieferten sich in Gruppe A ausgeglichene Kämpfe. Den 1. Platz nahm hier Luckenwalde ein, das sich gegen Potsdam und Dahlewitz mit jeweils 5:4 knapp durchsetzte. Den 2. Platz eroberte Dahlewitz, das Potsdam erst in den letzten Minuten mit 7:4 schlagen konnte. In der anderen Staffel enttäuschte diesmal Birkenwerder. Hier setzten sich Pretnnitz lI und Groß Schönebeck durch, die Birkenwerder und Wittenberge auf die Plätze verwiesen.

In den Überkreuzvergleichen zur Ermittlung der drei Teilnehmer für die Landesmeisterschaften setzten sich zunächst beide Vertreter der Gruppe A durch. Während Luckenwalde über Groß Schönebeck mit 2:1 die Oberhand behielt, wartete Dahlewitz gegen Premnitz mit einer großen Leistung auf und spielte die Reserve unseres Landesmeisters mit 11:1 an die Wand.

(Die Tagespost, Nr. 293, 19.12.1950, S. 6)

Begeisterung in der Premnitzer Halle

Handball-Bezirk West ermittelte Jugendmeister / Rangsdorf und Premnitz

Der Handball-Bezirk West ermittelte in der Premnitzer Halle seine Jugendmeister. In vier Stunden wurden in den Ausscheidungsspielen fast 150 Tore erzielt. Bei guter Organisation wechselten pausenlos die Szenen, oft bejubelt von den beinahe mitspielenden Zuschauern.

Bei der weiblichen Jugend beherrschten die Mädel von Rangsdorf eindeutig die Halle. Sie waren ihren Gegnerinnen weit überlegen und siegten nach Gefallen gegen Hennigsdorf 10:1, gegen Neuruppin 11:2.

Bei der männlichen Jugend lieferten sich in der Staffel A besonders Fredersdorf und Prennütz einen harten

Kampf Unter dem Jubel der Einheimischen zog Premnitz noch gleich zum 3:3. Dann aber mußten sich die

Premnitzer 7:4 beugen. Die Fredersdorfer waren körperlich ausgeglichener und besonders im Sturm

schußgewaltiger.

In der Staffel B hatte Wittenberge wenig Mühe mit seinen beiden Partnern, von denen noch Neuruppin den

besten Eindruck machte.

Dann spielte der Zweite der Staffel A, Premnitz gegen den Sieger der Staffel B, Wittenberge. Es wurde mit

sechs Mann gestürmt, im nächsten Augenblick mit 5 Mann verteidigt. Vielleicht gab es noch hier und da

technische und taktische Mängel. Aber gespielt wurde, daß es eine wahre Freude war. 6:6 endete das

schöne Spiel. In der Verlängerung aber brach Wittenberge plötzlich aus Konditionsmangel auseinander und

mußte sich überraschenderweise 17:8 geschlagen geben.

Nun trafen im Endspiel noch einmal Fredersdorf und Premnitz aufeinander. Wer jetzt aber annahm, daß es

die Fredersdorfer leicht hätten, ihren ersten Sieg über die ausgepumpten Prenmitzer wiederholen zu

können, sah sich getäuscht. Premnitz spielte von der ersten Sekunde auf Biegen und Brechen und da auch

der Torwart die unwahrscheinlichsten Schüsse hielt, gelang Premnitz der große Wurf, ein 5:4-Sieg über Fredersdorf

Die übrigen Ergebnisse: Weibliche Jugend: Hennigsdorf gegen Neuruppin 5:0.

Männliche Jugend: Premnitz — Potsdam 4:2; Fredersdorf — Potsdam 8:4; Wittenberge — Hennigsdorf 6:1;

Wittenberge — Neuruppin 10:3; Neuruppin — Hennigsdorf 6:4; Fredersdorf — Neuruppin 12:2.

(Die Tagespost, Nr.299, 28.12.1950, S. 6)

Es ging um Meistertitel im Hallenhandball

Begeisterung in Premnitz / Doppelerfolg der Gastgeber / Auch Rangsdorf und Babelsberg setzten sich durch

In Premnitz herrschte an diesem Wochenende Großkampfstimmung, galt es doch Brandenburgs Hallenhandballmeister zu ermitteln.

Der erste Tag war der Jugend vorbehalten.

Beim weiblichen Nachwuchs hatte es Rangsdorf leicht, sich den Titel zu erobern. Es gewann gegen Frankfurt 6:1 und gegen Hennigsdorf 4:0. Zweiter wurde Hennigsdorf durch ein 2:2 und 4:0 gegen Frankfurt.

Farbig verliefen die Spiele der männlichen Jugend. Favorisiert waren Fredersdorf und Premnitz. Als Doberlug gegen Fredersdorf über sich hinauswuchs, ergriffen die zahlreichen Premnitzer Zuschauer Partei gegen ihren gefährlichsten Gegner, Fredersdorf. Zur Halbzeit führte Fredersdorf 4:3, dann aber konnte sich Doberlug noch einen 6:5-Sieg erspielen. Im entscheidenden Treffen Premnitz — Fredersdorf konnte Premnitz durch ein Unentschieden den Meistertitel vor Doberlug erringen. Die übrigen Ergebnisse: Fredersdorf — Frankfurt 8:3, Premnitz — Doberlug 7:2, Premnitz — Frankfurt 5:2, Doberlug — Frankfurt 8:5.

Bei den Frauen …

Endete das erste Spiel Babelsberg gegen Frankfurt wegen eines irregulären Tores der Frankfurter mit

einem Mißklang 3:3 und wurde nach einem Protest am Schluß wiederholt. Dann siegten die Frankfurter über

Brandenburg 4:3, die Babelsberger erzielten gegen Brandenburg nur ein 4:4. So brachte das

Wiederholungstreffen Babelsberg — Frankfurt die Entscheidung. Sie fiel überraschend eindeutig mit 3:1 für

Babelsberg aus, das damit vor Frankfurt Meister wurde.

Die Männer …

In der Gruppe A war Dalliewitz allen Gegnern technisch überlegen und schlug Forst 6:2, Finsterwalde 9:6

und Groß-Schönebeck 3:0.Zweiter wurde Forst mit Siegen über Finsterwalde (4:2) und über Groß-

Schönebeck (6:1). Finster­walde — Groß-Schönebeck 3:3.

In Gruppe B sprang Groß Raschen für Luckenwalde ein. Hier war Premnitz Favorit und siegte sicher gegen

Frankfurt 6:2 und gegen Kirchhain 15:1. Dann aber mußte sich der DDR-Ligist gewaltig strecken, um über

den Kreisklassenvertreter Groß Räschen zu gewinnen. Letzter wuchs über sich hinaus und so hieß es noch

zur Halbzeit 2:2. Dann aber spurtete Premnitz und siegte 4:2. Zweiter in dieser Gruppe wurde Groß

Räschen mit seinem Sieg über Frankfurt (7:4) und einem 7:7 gegen Kirchhain.

In den Vorentscheidungen blieb der Erste der Gruppe A, Dahlewitz, Sieger über den Zweiten der Gruppe

B, Groß Räschen, mit 4:2.

Ebenso siegte der Erste der Gruppe B, Premnitz, über Forst, den Zweiten der Gruppe A, 3:2.

Dann erkämpfte sich Forst mit 11:6 über Groß Räschen den 3. Platz.

Das Endspiel um die Hallenmeisterschaft bestritten Premnitz und Dahlewitz. Beide begannen nervös, vor allem spielte man auf Sicherheit. Erst nach 5 Minuten gelang Premnitz der Führungstreffer. Halbzeit 2:1 für Prernnitz. Gleich nach dein Ausgleich ging dann Premnitz erneut in Führung und gewann unter dem Jubel der Zuschauer Spiel und Meisterschaft mit 5:3.

Die Sieger erwarben sich mit den Landesmeistertiteln gleichzeitig die Teilnahmeberechtigung an den Meisterschaften der DDR am 20. und 21. Januar in der Werner-Seelenbinder-Halle in Berlin. (Tagespost, 6. Jahrg., Nr. 6, 09.01.51, S. 5) (Gespielt wurde am 06. und 07. Januar 1951.)

Premnitz: Bei den am Wochenende durchgeführten Hallenhandballmeisterschaften wurde erstmals mit den aus der Tschechoslowakei gelieferten Spezialturnschuhen gespielt, die für alle Aktiven käuflich zu erwerben waren. (Tagespost, 6. Jahrg., Nr. 7, 10.01.51, S. 5)

DDR-Hallenhandballmeisterschaften

Brandenburgs Mannschaften schlugen sich gut / VP Halle siegte bei den Männern

Bei den Hallenhandballmeisterschaften der DDR in der Werner-Seelenbinder-Halle konnte man die. erfreuliche Tatsache konstatieren, daß unsere Landesmeister viel dazugelernt haben.

Den Reigen eröffnete die Jugend und erkämpfte sich im ersten Spiel Chemie Premnitz gegen SC Weißensee ein 5:5. Dann mußte unser Vertreter gegen Leipzig-Nord eine 8:2-Niederlage hinnehmen. Da auch Weißensee gegen die Messestädter mit 4:9 verlor, wurde ein Endscheidungsspiel um den 2. Platz notwendig. Hier siegte Premnitz knapp mit 2:1.

In der anderen Gruppe landeten Gera und Rostock auf den ersten Plätzen.

In den Überkreuzvergleichen verlor dann Premnitz gegen Gera 3:5 und Rostock schaltete Leipzig 6:2 aus. Um den dritten Platz verlor dann unser Vertreter knapp gegen Leipzig mit 4:5, während sich den Titel eines DDR-Meisters Gera durch einen 3:2-Erfolg über Rostock holte.

Bei den Frauen …

mußte Rotation Babelsberg gleich im ersten Spiel gegen den späteren Meister KWU Weimar antreten

und verlor nur 1.2. Im zweiten Spiel gaben dann die Babelsbergerinnen der VP Weimar mir 4:0 das

Nachsehen, mußten sich aber gegen Weißensee mit 1:5 beugen. In der Zwischenrunde lauteten die

Ergebnisse: Anker Wismar — Börde Magdeburg 3:2 (n.V.) und KWU Weimar gegen Stahl West Leipzig

5:2. Ein selten schönes Treffen war dann das Endspiel zwischen Weimar und Wismar, aus welchem der

Thüringer Meister als 4:2-Sieger hervorrging.

Höhepunkt: Spiele der Männer

Zunächst siegte Konsum Leipzig über Prittitz 5:0 und Anker Rostock gegen Fraureuth 6:2. Eine große

Leistung bot dann unser Meister Chemie Premnitz gegen VP Halle, denn am Schluß hatte Halle nur knapp

4:3 gewonnen. Weißensee hielt Konsum Leipzig mit 5:3 nieder, während im anderen Zwischenrundenspiel

es eine mitreißende Partie zwischen VP Halle und Anker Wismar gab. Hier hieß es zum Schluß 6:6. Die

Verlängerung bringt auch keine Entscheidung, so daß durch Los VP Halle ins Endspiel zieht. Während im

nächsten Spiel unser Meister gegen Fraureuth 3:8 verliert, laufen die Brandenburger später noch einmal zu

einer guten Leistung auf und schlagen Prittitz 8:6. Um den 3.Platz bleibt dann Rostock über Konsum

Leipzig 7:2 erfolgreich. Im Endspiel bleibt dann Volkspolizei Halle mit 7:3 erfolgreich und sichert sich damit

den Titel. (Tagespost, 6. Jahrg., Nr. 18, 23.01.51, S. 5)

Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Handball-DDR-Meisterschaft_1951

Vorrunde

VP Halle – Chemiefaserwerk Premnitz 4:3

 

Bezirksklasse Nordwest: Männer: Perleberg lI — Chemie Premnitz lI 3:9

Frauen: Perleberg — Chemie Premnitz 2:2 (Tagespost, 6. Jahrg., Nr. 42, 20.02.51, S. 5)

 

AUFWÄRTS 15. JANUAR 1951

Rückblick auf das Sportjahr 1950 unserer BSG Chemie

Fortsetzung

Das nächste große Ereignis war der April, als es die junge Mannschaft verstand durch 2 Siege über Forst die Landesmeisterschaft im Feldhandball zu erringen. DS-Liga- und Spiele um die DDR-Meisterschaft waren damit erkämpft. Während dieser Spiele gelang es unserer Mannschaft die hoch favorisierte Mannschaft von Anker Rostock 9 : 7 zu schlagen. Nach bitteren Niederlagen und einem 6:6 im Revanchekampf in Rostock gelang es den Handballern‚ sich in einem 2-tägigen Turnier den Ehrenpreis der Stadt Gaben zu holen. Auch die unteren Mannschaften legten solides Können an den Tag, denn die Tabellenplätze beweisen es. 1b führt die Bezirksklasse ungeschlagen an, die 3. Männermannschaft sowie die Jugend sind auch in ihren Klassen in der Spitzengruppe zu finden. Auch die Frauen-Mannschaft hat ihre Leistungen gegenüber dem Vorjahre gewaltig verbessert.

Eintracht Osnabrück war der erste Gegner, welcher von Westdeutschland hier antrat, eine Leistung zeigte, welche 1500 Zuschauer begeisterte und das Spiel sicher gewann.Um die sportlichen Bande enger zu knüpfen, war es wiederum die I. Mannschaft, welche die Zonengrenze passierte und im friedlichen Wettstreit 2 Spiele in Westdeutschland austrug. Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrten sie wieder heim.Aber nicht Sieg und Niederlage war entscheidend, sondern dass wir hüben sowie drüben die Verbundenheit festigen zwischen unseren Brüdern und Schwestern und dazu beitragen, dass bald die Zonengrenzen verschwinden.

Nächst den Handballern waren es die Boxer, welche den Namen Premnitz über Brandenburgs Grenzen hinaus trugen. Unsere junge Boxstaffel unter Leitung ihres Trainers Willenberg, arbeitete zäh an sich und die stolzen Erfolge, die sie errang, waren die Früchte ihrer monatelangen Arbeit.

Hier rufen wir jedem Kollegen, der Lust und Liebe zum Boxen hat, zu „Kommt zum Training! Geräte und Handschuhe sind vorhanden!“

Schluß folgt

Zweimal Chemie Premnitz sowie Rangsdorf und Rotation Babelsberg wurden Landesmeister. Am ersten Spielsonntag in diesem Jahr rollte im Kunstseidenwerk „Friedrich Engels“ Premnitz eine Sportgroßveranstaltung ab. Unter Beteiligung von 20 Spitzenmannschaften unseres brandenburgischen Handballs wurden die Hallenhandballmeisterschaften abgewickelt.

Zweimal konnten die rotweißen Mannschaften des Veranstalters, die Mannschaften des VEB „Friedrich Engels“ bei der männlichen Jugend und bei den Männern als Sieger aus den Kämpfen hervorgehen, ein besserer Beweis der Breiten- und Spitzenentwicklung in unserer demokratischen Sportbewegung kann nicht gebracht werden. Einmal wurde Rotation Babelsberg bei den Frauen und bei der weiblichen Jugend Rangsdorf Landesmeister. Im Verlauf der Spiele löste ein überraschendes Ergebnis das andere ab. Die größte Überraschung stellte jedoch das hervorragende Abschneiden der jungen Kreisklassenelf Aktivist Großräschen, die für TEWA Luckenwalde (TEWA sagte am Sonnabend wegen Fehlens zweier Stammspieler ab!) einsprang und unter die letzten Vier kam.

Unter den Losungen des Friedens und des begonnenen Fünfjahrplans begann am Sonnabend pünktlich um 18 Uhr die weibliche Jugend mit ihrem Kampf. Rangsdorf spielt in der ersten Halbzeit gegen Lokomotive Frankfurt groß auf und sicherte sich einen 6:0-Vorsprung. In der zweiten Halbzeit ließen sie mit dem Druck nach, so dass Frankfurt ein 1:6-Endergebnis erzielte. Motor Hennigsdorf wurde von Rangsdorf jederzeit gehalten und unterlag nach schwachem Spielverlauf mit 0:4. In der Aufstellung: Bohres; Beck, Gnoth; Schenatzky, Klerhens, Noack; Kath, Karohl, Schmidt wurde die Mannschaft von Rangsdorf Landesmeister.

Bei der männlichen Jugend war die Mannschaft von Fredersdorf allgemein als Favorit angesprochen worden, doch hatte die von Premnitz sich durch ihren Sieg bei den Staffelmeisterschaften auch bei den Fredersdorfern Respekt verschafft. Im ersten Spiel zeigte Fredersdorf gegen Lokomotive Frankfurt eine glänzende Spielverfassung und spielte vor allem durch einen Stürmer einen glatten 8 : 3-Sieg heraus. Bei Chemie Premnitz waren im Spiel gegen Doberlug anfangs mehrere Mängel und Schwächen zu verzeichnen; Doch die besseren Premnitzer Stürmer setzten sich gegenüber der etwas schwächeren Doberluger Stürmerreihe durch und hatten am Schluss mit 7:2 die Nase vorn.

Als letztes Spiel des Abends stieg dann das Entscheidungsspiel Premnitz gegen Fredersdorf. Bereits in der zweiten Minute ging Premnitz durch Kowaczeck mit 1:0 in Führung und diesen Vorsprung verteidigten sie mit Aufbietung aller Kräfte bis zum Halbzeitpfiff. Fredersdorf kam kurz nach der Halbzeit groß heraus‚ konnte aber durch schlechte Schussleistungen den guten Premnitzer Torwart nicht überwinden. Auch Premnitz vergibt sehr viele Chancen. Erst in der 17. Minute schafft Lehmann den Ausgleich.

1. Premnitz . . . 5:1

2. Doberlug . . . 16: 17 4:2

3. Fredersdorf . . 14:10 3:3

Dahlewitz fertigte den zweiten DS-Ligisten‚ die Elf von Finsterwalde‚ sicherer ab, als es das 9:6 ausdrückt. Im nächsten Spiel, Premnitz -Kirchhain‚ führte der spätere Meister Chemie Premnitz. Die Hintermannschaft von Kirchhain wurde durch die laufenden herrlichen Kombinationen von Premnitz so durcheinandergewürfelt, dass sie am Schluss mit 15:1 geschlagen vom Platz gehen mussten.

Dann stieg die Endspielpaarung Premnitz gegen Dahlewitz. Dahlewitz spielte betont auf Torsicherung. Hier ragte vor allen Dingen der 42jährige Altinternationale Lubenow als linker Verteidiger heraus, der immer wieder durch seinen planvollen Einsatz aufholte. Doch in der fünften Minute heißt es durch Becker 1:0. Kohlmann kann drei Minuten später einen Aufsetzer zum zweiten Tor einschießen, doch Schulz schießt noch vor der Pause den Anschluss. Nach der Pause schießt Rohloff einen Sieben-Meter-Ball, den Thiele halten kann. Im Gegenstoß zieht Dahlewitz gleich, doch Kose bringt die Premnitzer wieder in Führung. Derselbe Spieler stellt mit einem weiteren Treffer den Premnitzer Sieg sicher. Daran kann auch ein drittes Tor von Dahlewitz nichts ändern.

AUFWÄRTS 31. JANUAR 1951

 

Brandenburgs Handballmeister hielten sich gut

2. DDR- Hallen – Handballmeisterschaften in Berlin

Im Mittelpunkt des Handballsportes der Deutschen Demokratischen standen am 27. Todestag Wladimir Iljitsch Lenins die Republik-Meisterschaften im Hallenhandball in der prächtigen Werner Seelenbinder-Halle. Vom frühen Morgen an rollte vor einem begeisterten Publikum ein Programm ab, das die Herzen aller Handballfreunde höher schlagen ließ. Besonders interessant war für uns das Abschneiden unserer brandenburgischen Vertreter‚ die sich im Verlauf der Kämpfe gut schlugen und den Beweis erbrachten, dass sich das Leistungsniveau unserer Mannschaften gegenüber dem Vorjahre erheblich erhöht hat. Davon zeugen nicht zuletzt die knappen Niederlagen unserer Frauen- und Männermeister gegen die späteren DDR-Meister KWU Weimar bzw. Volkspolizei Halle. Trotz der Härte der Kämpfe und des großen Einsatzes, den alle Mannschaften zeigten, wurde dennoch die Grenze der Fairness in keinem Spiel überschritten. 6000 Zuschauer in der ausverkauften Werner-Seelenbinder Halle dankten dies durch ihren ungeteilten Beifall.

Von zwei Seiten zeigte sich unser Männer-Meister, die Elf von Chemie Premnitz. Während sie im ersten Spiel dem Späteren Republikmeister – Volkspolizei Halle, erbitterten Widerstand entgegensetzten und schließlich nur knapp mit 3: 4 unterlagen, schwammen den Chemikern im zweiten Spiel gegen den Thüringer Meister Fraureuth alle Felle weg, und sie unterlagen hoch mit 2:8, Groß kam dann Premnitz im vorletzten Spiel des Tages gegen Prittitz heraus. 2:0 hieß es bald nach dem Anpfiff. Doch die Anhaltiner glichen aus. Noch einmal ging Premnitz in Führung. Dann schoß sich Prittitz mit 4:3 in Führung. Kurz vor dem Wechsel gelang es Premnitz mit 5:4 wieder die Führung an sich zu reißen. Noch einmal glich Prittitz aus. Dann zog Premnitz durch Kohlmann und Rohloff (2) auf 8 : 5 davon und Prittitz gelang nur noch eine Resultatverbesserung von 8: 6.

Die weiteren Ergebnisse: Rotation Leipzig Nord — Anker Rostock 2 : 6, Weißensee – Premnitz 5 : 5 (im Entscheidungsspiel)

1 Rostock – Hohendodeleben 9:4, Leipzig- Chemie Premnitz 8 : 2, Mechanik Gera – Hohendodeleben 9 : 5, Leipzig – Weißensee 9 : 4, Mechanik Gera — Anker Rostock 2 : 1.

 

AUFWÄRTS 1. MAI 1951

Die Sportvereinigung‚ Chemie hat in diesem Jahr zur Ermittlung der besten Mannschaft im Landesmaßstab einen Pokal ausgesetzt, der nach dem K. o.-System ausgespielt wird. Hier bestreitet die Ia 20. Mai das Endspiel gegen eine sich Mannschaft am aus der Zwischenrunde ergebende Mannschaft. Der Austragungsort kann noch nicht bekanntgegeben werden.

Unsere Ib-Männermannschaft in diesem Jahr zur Bezirksklasse aufgestiegen und man kann wohl mit Recht behaupten, dass sie den größten Erfolg in der Handballsparte errungen hat. Gelang es doch, ungeschlagen Bezirksmeister der Staffel Nord-West zu werden. diesem Erfolg hat nun die Ib-Mannschaft die Möglichkeit, zur Landesklasse aufzusteigen. Erforderlich jedoch ist, bei den Aufstiegsspielen der sechs Bezirksmeister unter den ersten drei zu sein. Wir nehmen aber an, dass sich unsere Ib—Mannschaft der Aufgabe bewusst ist und ihr der Sprung in die Landesklasse gelingt.

Auch die III.Männermannschaft ist Kreismeister

Die III. Männermannschaft, ein Vertreter der Kreisklasse, kann ebenfalls melden, den Titel eines Kreismeisters errungen zu haben. Auch diese Mannschaft nimmt an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse teil. Wie sich hier die Spiele abwickeln werden, steht im Moment noch nicht fest. Es ist schwer zu sagen, da nicht bekannt ist, welche Qualität die Kreismeister der anderen Kreise besitzen.

Als nächste Mannschaft stellen wir die Jugendmannschaft vor, die ebenfalls den Kreismeister stellen konnte. Bei den Ausscheidungsspielen um die Bezirksmeisterschaft war der erste Gegner die Jugend von Groß-Schönebeck. Hier setzte sich unsere Jugend glatt mit 11-2 Toren über Groß-Schönebeck hinweg. Bedeutend schwieriger sollte es im Spiel gegen den Meister in „Rund um Berlin“ Fredersdorf sein. Beide Mannschaften machen sich berechtigte Hoffnungen, noch ein ernstes Wort bei der Vergebung der Landesmeisterschaft mitzureden. Hier sollte die Tagesform ausschlaggebend sein.

Unserer Frauenmannschaft erging es ähnlich wie der I. Männermannschaft. Wenig Spielerfahrung und mangelnde Kondition erbrachten bei den Spielen in der Bezirksklasse den vorletzten Tabellenplatz ein.

Die Handballsparte hat sich bis zum Beginn der neuen Punktspielserie das Ziel gestellt, zu den bisher bestehenden Männermannschaften noch eine Jugendmannschaft, eine Frauenmannschaft und Alte-Herrenmannschaft, eine 2. Jugendmannschaft und eine weibliche Jugendmanschaft zu erstellen. Somit würde die Handballsparte über neun Mannschaften verfügen, die an Punktspielen teilnehmen.

So steht am 6. Mai in Premnitz das Spiel P r e m n i t z gegen Chemie Wittenberge auf dem Plan. Eine kaum lösbare Aufgabe für Premnitz. Und man darf gespannt sein, wie sich hier unsere Mannschaft aus der Affäre ziehen wird. (Fortsetzung folgt.)

AUFWÄRTS 17. MAI 1951

Handball

lm Freundschaftsspiel unserer 1. Mannschaft der BSG Chemie gegen die I. Mannschaft Spandau, verlor Premnitz 13: 7 Toren.

AUFWÄRTS Nr. 13 31. MAI 1951

Dieses Handballspiel gegen Sutos Spandau welches am l. Pfingsttag in Premnitz zur Durchführung kam, wurde abgeschlossen, um den Kriegstreibern zu zeigen dass wir Sportler nicht vor Zonenschlanken zurückschrecken und das „Deutsche Gespräch“ fortsetzen, bis die Einheit Deutschlands erreicht ist und ein Friedensvertrag mit Deutschland abgeschlossen wird.

Die Spandauer Sportfreunde, die mit einem Auto unseres Werkes von Potsdam abgeholt wurden, waren nicht wenig überrascht in welcher freundschaftlichen Art sie hier in Premnitz aufgenommen wurden.

Als nach Ankunft der Freunde aus Spandau wir mit einigen sprachen, wurde fast von allen die Frage aufgeworfen: Wie ist es überhaupt möglich, einen derart großen Spielbetrieb bei euch durchzuführen, da doch hierfür ganz beträchtliche Summen verbraucht werden.

Sie konnten sich nicht vorstellen, dass diese Kosten alle seitens der Werkes getragen werden, da die Lage der Sportler aus Westberlin dagegen katastrophal ist und alle entstehenden Unkosten, wie Bahn-‚ Autofahrten, Arbeitsausfälle usw. selbst von den Spielern getragen werden müssen. Dieses ist aber nicht immer möglich, da fast in allen Mannschaften Sportfreunde vorhanden sind‚ die zu den vielen Arbeitslosen von Westberlin gehören. Um hier zu einem Ausweg zu kommen, damit die Sportfreunde in der Lage sind weiterhin Sport treiben zu können, wird versucht, durch Toto-Wetten zu Geldmitteln zu gelangen. Über die Frage nach der Einheit Deutschlands und den Abschluss eines Friedensvertrages noch im Jahre 1951, gab es keinen Sportfreund aus Spandau, der nicht sagte: Lieber heute als morgen wir wollen für unsere Kinder eine frohe Zukunft schaffen in einem geeinten Deutschland, damit nicht noch einmal die Schrecken eines Krieges durch unser Deutschland ziehen.

Zu dem Spiel selbst ist zu sagen, dass es in einer fairen und sportlichen Art durchgeführt wurde, neue Anhänger für unseren Handballsport geworben hat und die bessere Mannschaft mit dem Sieg belohnt wurde. Bei der Abfahrt der Sportfreunde aus Spandau sagten sie uns: Wir müssen ehrlich zugeben, dass wir uns bisher kaum mit den so wichtigen politischen Problemen befasst haben, versprechen euch das auch wir uns jetzt aktiv einschalten werden, damit das große Ziel, die Einheit Deutschlands schnellstens erreicht wird.

AUFWÄRTS I5. DEZEMBER 1950

Von der Handballsparte ist zu melden, dass unsere lb Mannschaft am 10. Dezember 1950 bei den Hallenhandballmeisterschaften hinter Birkenwerder und Dahlewitz den 3. Platz belegt hat, und am kommenden Sonntag bei den Spielen der Landesklasse West teilnimmt. Eine weitere Großveranstaltung startet am kommenden Sonnabend in der Sporthalle wo ein Querschnitt durch unsere Sportarbeit gezeigt wird und im Anschluss daran das Hallenhandballspiel Premnitz l gegen Dessau l stattfindet. Beginn am Sonnabend, dem 16. Dezember 1950 um 19.00 Uhr. . . .

Außerdem stehen sich beide Mannschaften am kommenden Sonntagvormittag um 10.15 Uhr auf dem Sportplatz im Feldhandball gegenüber. Diese Begegnung verspricht schon deshalb interessant zu werden, da Premnitz in Dessau verlor und nun diese Niederlage in Premnitz gutmachen will.

Also nochmals am Sonnabend, dem 16. Dezember 1950 ab 19.00 Uhr in der Sporthalle in Premnitz Querschnitt durch unsere Sportarbeit und Hallenhandball. Am Sonntag, 10.15 Uhr Feldhandball gegen Dessau und ab 12.00 Uhr Hallenhandball der Landesklasse West woran unsere Ib Mannschaft als 3. Vertreter der Bezirksklasse teilnimmt.

AUFWÄRTS 22. DEZEMBER 1950

Rückblick auf das Sportjahr 1950 unserer BSG Chemie

Wenn wir am Jahresende einmal unsere Blicke rückwärts wenden und die sportlichen Ereignisse an unseren Augen vorüber ziehen lassen, so kann wohl gesagt werden Sportler und Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen. Jede Veranstaltung brachte Mühe und Arbeit unseren Sportfunktionären ein und es ist nicht zuletzt nur diesem, sondern auch der Werkleitung, Kulturdirektion, FDJ und FDG zu verdanken, diese Erfolge durch eine großzügige Unterstützung zu erzielen. Denn aus dieser Unterstützung war es möglich den Namen„BSG-Premnitz“ weit über Brandenburgs Grenzen hinauszutragen. Vor allem die Handballer verstanden durch einwandfreie Leistungen und Fairness die Zuschauer in der DDR zu begeistern. Darum nochmals Dank der Werkleitung, sowie allen Organisationen, welche in großzügiger Weise unsere junge BSG im Jahre 1950 unterstützt haben.

Durch personelle Umbesetzung des Sportbearbeiters wurde die gesellschaftliche Arbeit etwas vernachlässigt, und nur durch unerhörten Fleiß unseres Sportfreundes Hahn gelang es der BSG im Friedensaufgebot der Deutschen Jugend von 23 Sportgemeinschaften im Kreis den 8. Platz zu besetzen.

Ferner verpflichtete sich die I. Handballmannschaft, geschlossen an den Grundschulzirkeln der SED zu beteiligen, um ihr politisches Niveau zu heben. Im Zuge der Reorganisation der Betriebssportgemeinschaften war es Premnitz welche als 1. im Lande Brandenburg, diese Umgruppierung vornahm und sich in feierlicher Form unter den Namen „BSG Chemie Premnitz“ konstituierte.

Jeden einzelnen Leckerbissen noch einmal ins Gedächtnis zurückzurufen, dafür reicht die Zeit nicht aus. Aber welcher Sportfreund erinnert sich, von der ersten Brandenburgischen Hallenhandballmeisterschaft in unserer Sporthalle, als am Schluss alle 3 Mannschaften punktgleich standen? Gleich einem Hexenkessel war der Raum, wie sich Premnitz über Bernau hinweg setzte und mit Forst im Endspiel stand, um dann unglücklich 4:3 zu verlieren. 14 Tage später aber in Leipzig gegen die Asse der DDR einging, weil es an Erfahrung fehlte. Wollen wir hoffen, dass das Jahr 1951 unserer BSG-Chemie, weitere große Erfolge bringt.

 

Back zurück zur Übersicht

Hier könnt ihr uns folgen

RSS
Follow by Email
Facebook
Twitter
Instagram

Archive