Premnitzer Leichtathleten beenden Freiluftsaison

Traditionell beendeten die Leichtathleten des TSV Chemie Premnitz ihre Freiluft-Saison am letzten Trainingstag vor den Herbstferien mit dem Absporten gemeinsam mit den Eltern. In diesem Jahr spielte das Wetter leider nicht wie gewünscht mit. Zum Glück gab es am Nachmittag keinen weiteren Regen, aber der andauernde Wind schränkte das sonst übliche gesellige Beisammensein doch beträchtlich ein.

Für die Bambini-Trainingsgruppe stand der Team-Biathlon – eine Disziplin aus der Kinderleichtathletik – auf dem Programm. Die Kinder bildeten jeweils ein Team mit ihren Eltern. So war gemeinsam eine Runde zu laufen und zwischendurch mussten an der Wurfstation Ringe in einen Karton geworfen werden. Ziel beim Laufen ist, dass das Team zusammen bleibt, was bei den unterschiedlich langen Beinen schon mal gar nicht so einfach ist. Auch beim Werfen war Konzentration gefordert. Bei den meisten Teams klappte es sehr gut. Aber Team Ziva (4 Jahre) und Jacqueline Seidler waren die einzigen, die sogar mit allen 4 Ringen das Ziel trafen. Die Stimmung bei den Kleinsten war auf jeden Fall sehr gut und die Anfeuerungsrufe von Kindern und Eltern schallten über den ganzen Platz.

Die älteren Kinder übten sich mit bzw. gegen ihre Eltern in der Weitsprungstaffel – ebenfalls eine Disziplin aus der Kinderleichtathletik. In 3 Minuten müssen möglichst viele weite Sprünge absolviert werden. Hier hatten die Eltern mit 467 Punkten die Nase vorn, wobei sich besonders die beiden Väter René Lundschien und Daniel Knape hervortaten, die für jeden Sprung die volle Punktzahl erhielten. Die Kinder schlugen sich mit 352 Punkten aber auch nicht schlecht. Rico Lange, Fershte Jamshidi und Parisa Bakhtiari hatten hier die Nase mit den besten Sprüngen vorn.

Anschließend ging es zum Speerwerfen. Obwohl einige das erste Mal einen Speer in der Hand hielten, konnten einige Kinder beachtliche Weiten erzielten. Dazu gehörten Josefine Pfeifer (AK 8) mit 6,15 m, Romeo Votomo (AK 8) mit 7,86 m, Parisa Bakhtiari mit 14,75 m und Rico Lange mit 18,06 m (beide AK 10). Bei den Eltern entpuppten sich Kathleen Lorenz mit 13,52 m und Sven Marzinski mit 26,49 m als die besten Werfer.

Die Trainingsgruppe Jugend beschäftigte sich mit dem Dreisprung, der im Wettkampf nur von wenigen Athleten betrieben wird. Diesen Vorteil konnte Sebastian Schmidt (AK U18) ausspielen, der allerdings mit 11,04 m eine neue persönliche Bestleistung sprang, dicht gefolgt von seinen Trainingskameraden in der gleichen AK Maurice Liebeck (10,88 m) und Niklas Lehrling (10,48 m). Bei den Mädchen schlugen sich Cinola Ringert (AK 15) mit 8,84 m und Cara Dachwitz (ebenfalls AK 15) mit 8,02 m am besten.

Die Premnitzer Leichtathleten legen nun erst mal eine Trainingspause ein. Nach den Herbstferien geht es dann sportlich in der Halle weiter.

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