Medaillen und Bestleistungen für die die Premnitzer Leichtathleten in Löwenberg

Unter dem Motto „Das Sportfest des Nordens für 10 bis 100jährige“ fanden in Löwenberg an zwei Wettkampftagen die 26. Internationalen Löwenspiele statt. Mit Teilnehmern aus 7 Bundesländern sowie aus Norwegen und Dänemark herrschte einmal mehr internationales Wettkampf-Flair, was vor allem für die jüngeren Athleten immer wieder ein besonderes Erlebnis ist. Da keine Jahrgangswertung stattfindet, sondern nur die Wertung in den U-Altersklassen, entstehen besonders in den jüngeren Altersklassen sehr große Teilnehmerfelder. Trotzdem konnten die Leichtathleten des TSV Chemie Premnitz viele Medaillen und Bestleistungen erringen und erlebten nicht zuletzt durch einen geselligen Samstagabend und die gemeinschaftliche Übernachtung im Zelt ein interessantes und abwechslungsreiches Leichtathletik-Wochenende.

Die jüngste Teilnehmerin des TSV war Mia Rusch in der Altersklasse WK U12. Sie startete mit 2,69 m (Platz 36) im Weitsprung und hatte dann ihren großen Auftritt bei ihrem ersten Kugelstoß-Wettkampf. Alle Stöße übertrafen die 5 m Marke, der letzte Versuch landete sogar bei 5,50 m, womit sie sich verdient die Silbermedaille sicherte. Sie lief noch die 50 m in persönlicher Bestleistung von 9,90 s (Platz 44) und warf sich mit ebenfalls persönlicher Bestleistung von 26,50 m im Ballwurf auf Platz 15.

Ein Jahr älter, aber ebenfalls in der AK U12 startend konnte Ellen-Christin Lundschien bei allen ihren Starts persönliche Bestleistungen erreichen. Sie lief die 50 m in 9,20 s (Platz 42), die 800 m in 4:32,43 min (Platz 24) und stieß die Kugel auf 4,92 m, womit sie Platz 5 belegte.

Auch Linnea Riedel (AK U12) lief die 50 m so schnell wie noch nie zuvor und belegte in 8,89 s Platz 38. Sie sprang 3,54 m weit (Platz 18) und stieß mit der Kugel 4,58 m (Platz 9). Im 800 m Lauf erreichte sie in der neuen persönlichen Bestleistung von 3:02,30 min das Ziel (Platz 13) und auch im Ballwurf stellte sie einen neuen Bestwert von 28,50 m auf (Platz 12). Ihre Zwillingsschwester Elaine lief die 50 m in 8,48 s (Platz 25), warf den Ball 22,50 m weit (Platz 25) und lief die 800 m in 3:01,51 min (Patz 12).

Am ersten Wettkampftag liefen Linnea und Elaine zusammen mit Nele Drosihn vom VfL Rathenow die 3 x 800 m Staffel. In 9:27,18 min liefen sie auf Platz 5. Am Sonntag stand für die 4 Premnitzer Mädchen die 4 x 50 m Staffel auf dem Programm. Hier erreichten sie in 35,32 s Platz 9.

Oskar Geske erreichte in der AK U 14 im Kugelstoßen mit 8,73 m Platz 4. In seiner Spezialdisziplin Diskuswurf fand er zunächst nur schwer in den Wettkampf. Im letzten Versuch gelang ihm dann doch noch ein Wurf über 28,99 m, mit dem er die Silbermedaille gewann.

Marielle Zeihe startete in der AK U16 im Diskuswurf und erreichte mit 20,11 m Platz 4.

Toni Appelbohm konnte in der AK U16 zwei neue persönliche Bestleistungen aufstellen. Im Diskuswurf belegte er mit 16,68 m Platz 5. Für seine mit dem Hammer geworfenen 19,26 m holte er sich dann die Goldmedaille bei der Siegerehrung ab.

In der AK U18 war Marlene Wernsdorf am Start. Sie begann mit 1,45 m im Hochsprung, wofür sie die Silbermedaille erhielt. Auch im Speerwurf sicherte sie sich mit 33,17 m die silberfarbene Plakette. Im anschließenden Weitsprung-Wettbewerb kam sie leider mit ihrem Anlauf nicht zurecht. Mit 4,10 m und Platz 5 blieb sie hier unter ihren Möglichkeiten.

Bei den Jungen in der AK U18 waren Niklas Lehrling und Sebastian Schmidt dabei. Niklas konnte für jeden seiner Starts eine Medaille mit nach Hause nehmen. Am Samstag waren seine läuferischen Qualitäten gefragt. In der neuen persönlichen Bestleistung von 12,21 s lief er im 100 m Finale auf den Bronzerang. Auch über die 800 m erlief er sich in 2:07,45 min die Bronzemedaille. Im Weitsprung am zweiten Tag war er mit seinen Sprüngen nicht ganz so zufrieden. Für 5,39 m erhielt er die silberne Medaille.

Sebastian startete ebenfalls mit den 100 m und erlief sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 12,85 s die Teilnahme am Finale, wo er Platz 6 belegte. Am zweiten Tag begann er mit einer tollen Leistung im Speerwurf. Er verbesserte seine persönliche Bestmarke um mehrere Meter auf 42,85 m und holte sich damit die Goldmedaille. Im Weitsprung reichten 5,21 m für eine Bronzemedaille und im Hochsprung errang er mit übersprungenen 1,65 m eine weitere Goldmedaille.

Sebastian, Niklas, Emily Quast vom VfL Rathenow und Marlene starteten in der letzten Disziplin der Löwenspiele zusammen über die 4 x 100 m MIX-Staffel der AK U18. Die beiden Jungen begannen sehr stark und lagen nach dem ersten Wechsel weit in Führung. Leider klappte dann der zweite Wechsel nicht und sie mussten einer besser wechselnden Staffel den Vortritt lassen. In 52,09 s liefen sie auf den Silberplatz.

Bei den Seniorinnen der AK W45 belegte Annette Schmidt mit 20,61 m Platz 4.

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