Premnitzer Minis bei der Zwergenolympiade in Stendal

Bereits zum 9. Mal fand bei sehr sonnigem Wetter in Stendal die Zwergenolympiade für die kleinsten Leichtathleten statt. Der TSV Chemie Premnitz war mit 11 kleinen Zwergen am Start. Die meisten Kinder waren zum ersten Mal bei einem Wettkampf dabei. Entsprechend groß war die Aufregung bei den Kindern, aber auch bei den Eltern. Es war ein Dreikampf aus 50 m, Weitsprung und Ballwurf zu absolvieren. Jedes Kind erhielt nach der letzten Disziplin eine Erinnerungsmedaille, so dass jeder seinen kleinen Erfolg mit nach Hause nehmen konnte.

Der jüngste Premnitzer Starter war Paul Reichert in der Altersklasse 4. Er machte seine Sache schon mal sehr gut. Er lief die 50 m am schnellsten in 13,83 s und erhielt dafür eine Goldmedaille. Im Weitsprung schaffte er 1,57 m und beim Ballwurf 3,70 m. Für beide Leistungen erhielt er jeweils eine Bronzemedaille und insgesamt landete er mit 46 Punkten im Dreikampf auch noch mal auf dem dritten Siegertreppchen.

Bei den Mädchen in der AK 5 waren Elena Weise und Sina Sonntag am Start. Elena lief die 50 m in 13,03 s (Platz 9), sprang 1,45 m weit (Platz 11) und warf den Ball auf 3,05 m (Platz 12). Insgesamt erhielt sie 81 Punkte im Dreikampf und belegte Platz 11. Sina sprintete die 50 m in 14,24 s (Platz 12), sprang 1,18 m weit (Platz 12) und warf den Ball 3,77 m weit (Platz 10). In der Dreikampfwertung insgesamt erreichte sie Platz 12.

Gleich drei Jungen starteten ebenfalls in der AK 5. Simeon Führlich lief die 50 m in 15,12 s (Platz 9), sprang 1,67 m weit (Platz 6) und warf den Ball auf 4,31 m (Platz 10). Er schaffte 64 Punkte im Dreikampf insgesamt und Platz 6. Erik Rosenhahn lief 13,53 s über die 50 m (Platz 8), sprang 0,95 m weit (Platz 9) und warf den Ball auf 9,09 m, wofür er eine Silbermedaille erhielt. Insgesamt hatte er 19 Punkte auf dem Dreikampfkonto und landete damit auf Platz 8. Bela Kämpfe lief die 50 m in 15,34 s (Platz 10), sprang 1,30 m weit (Platz 8) und warf den Ball 6,80 m weit (Platz 5). In der Dreikampfwertung insgesamt erreichte er Platz 10.

Fienja Köppen war erfolgreich in der AK 6 am Start. Sie lief die 50 m in 10,85 s und verpasste damit nur knapp eine Medaille auf dem 4. Platz. Aber im Weitsprung holte sie sich mit 2,47 m und im Ballwurf mit 10,60 m jeweils eine Bronzemedaille. Für insgesamt 515 Punkte im Dreikampf kam noch eine dritte Bronzemedaille dazu.

Bei den 7jährigen Mädchen waren Isabella Huhn und Caya Klinger am Start. Isabella sprintete die 50 m in einer neuen persönlichen Bestleistung von 10,30 s, was auch zu einer Silbermedaille reichte. Auch im Weitsprung erreichte sie eine neue persönliche Bestleistung von 2,60 m. Hierfür bekam sie sogar die Goldmedaille. Im Ballwurf waren 11,92 m auch noch eine Bronzemedaille wert. Damit waren auch 594 Punkte im Dreikampf insgesamt eine neue persönliche Bestleistung für sie und brachten ihr noch eine weitere Silbermedaille ein. Caya lief die 50 m ebenfalls in 10,30 s und freute sich auf dem Siegerpodest neben Isabella über ihre Silbermedaille. Sie sprang 2,39 m weit (Platz 5) und warf den Ball auf 8,47 m (Platz 9). Insgesamt erreichte sie im Dreikampf glatte 500 Punkte und Platz 6.

Phil Sonntag und Malte Strewe waren schließlich bei den Jungen der AK 7 am Start. Phil lief die 50 m in 11,70 s (Platz 11), sprang 1,15 m weit (Platz 12) und warf den Ball auf 12,90 m (Platz 9). In der Dreikampfwertung insgesamt erreichte er mit 141 Punkten Platz 12. Malte erreichte eine neue persönliche Bestleistung im 50 m Lauf mit 9,83 s, womit er auf Platz 4 nur knapp eine Medaille verpasste. Im Weitsprung schaffte er 2,62 m und Platz 6. Im Ballwurf reichten 16,45 m für Platz 5. Insgesamt sammelte er 514 Punkte auf seinem Dreikampf-Konto und landete damit auf Platz 4. Als einziger Premnitzer entschied er sich, trotz des langen Tages in der Sonne, auch noch den Crosslauf über 600 m im das Stadion umgebenden Gelände mitzumachen. Hier zeigte er sein Ausdauer-Talent und holte sich in 1:55,96 min die ersehnte Silbermedaille.

Auf dem Foto sind zu sehen: oben von links: Caya Klinger, Malte Strewe, Phil Sonntag, Isabella Huhn, Fienja Köppen. Unten von links: Paul Reichert, Sina Sonntag, Erik Rosenhahn, Simeon Führlich, Elena Weise.

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