Handball: SG bleibt ohne Chance in Lychen

 

Kevin Melzer, Trainer der SG Westhavelland, fehlten etwas die Worte. Zu schwach war die Leistung seiner Mannschaft bei der 22:35-Niederlage bei Berolina Lychen. Für die hohe Pleite hatte der SG-Trainer auch einen genauen Grund ausgemacht.

SG-Trainer Kevin Melzer zeigte sich vom Auftritt seiner Mannschaft sehr enttäuscht. 

Quelle: Christoph Laak MAZ vom 01.10.2018

 

Die Verbandsliga-Handballer der SG Westhavelland haben nach einer indiskutablen Leistung mit 22:35 beim SV Berolina Lychen verloren. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich auch Trainer Kevin Melzer. „Das war ein Totalausfall meiner ganzen Mannschaft. Nicht ein Spieler hat auch nur ansatzweise Normalform erreicht“, fand der Westhavelland-Trainer deutliche Worte.

Von Beginn an rannte seine Mannschaft einem Rückstand hinterher. Die SG wirkte abstinent, fand nie ins Spiel und auch die gewohnte Leidenschaft war selten zu sehen. „Wir haben im Angriff keine Lösungen gefunden und hinten konnten die Gastgeber meist einfach durchlaufen“, zeigte sich Melzer fassungslos. Dementsprechend lag sein Team bereits zur Halbzeitpause mit 7:15 in Rückstand.

Mangelnde Trainingsbeteiligung ist ein Spiegelbild der letzten Wochen

„Ich habe in der Halbzeit einige Sachen angesprochen, aber auch im zweiten Durchgang wurde es nicht besser. So darf man sich auswärts einfach nicht präsentieren“, wirkte Melzer nach der Partie mächtig angefressen. Und seine Mannschaft sorgte auch im zweiten Abschnitt nicht für bessere Laune beim Trainer.

„Wir haben uns weiterhin zu viele Fehler erlaubt. Aber, und das muss man auch so klar sagen, das ist auch ein Spiegelbild der letzten Trainingswochen. Wir mussten das Training aufgrund mangelnder Beteiligung schon zweimal ausfallen lassen. Die Jungs müssen begreifen, dass wir nicht mehr Landesliga spielen“, hofft Melzer auf einen Hallo-Wach-Effekt.

Von Christoph Laak

Comments are closed.