12. Kinder- und Jugendsportspielen in Brandenburg an der Havel

Premnitzer Leichtathleten bei den 12. Kinder- und Jugendsportspielen in Brandenburg an der Havel

Die vom Landessportbund Brandenburg veranstalteten 12. Kinder- und Jugendsportspiele wurden in der Leichathletik in diesem Jahr für die Altersklasse Kinder U12 (10 und 11 Jahre) und Jugend U14 (12 und 13 Jahre) durchgeführt. Der TSV Chemie Premnitz nahm mit 7 Athleten an diesem letzten Wettkampf vor den Sommerferien teil. Jeder Athlet erhielt ein T-Shirt und einen Verpflegungsbeutel. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen bei den Spielen war nicht unbedingt mit sehr großen Erfolgen zu rechnen, doch hier war der ein oder andere Premnitzer dann doch für eine Überraschung gut. Insgesamt konnte der TSV vier Medaillen mit nach Hause nehmen, was im Vorfeld nicht unbedingt so zu erwarten war.

Bei den jüngsten Mädchen der AK W10 waren Ellen Lundschien und Linnea Riedel am Start. Ellen startete mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen. Im 50 m Sprint lief sie 9,56 s (Platz 37) und den Schlagball warf sie 20,00 m weit (Platz 21). Im Weitsprung erreichte sie 2,57 m (Platz 37). Linnea begann gleich mit einem Paukenschlag im Hochsprung. Die Anfangshöhe von 1,05 m war auch ihre bisherige Bestleistung, so dass das vorgegebene Ziel das Schaffen der Anfangshöhe war. Trotz eins bösen Sturzes beim Einspringen gelang ihr das im zweiten Versuch. Danach schaffte sie es ebenfalls im zweiten Versuch sogar noch, die 1,10 m zu überspringen. Für diese tolle Leistung erhielt sie bei der Siegerehrung verdient die Bronzemedaille. Im anschließenden 50 m Lauf erlief sie sich eine weitere persönliche Bestleistung von 9,28 s (Platz 36). Im Ballwerfen schaffte sie 21,00 m (Platz 19) und im Weitsprung 2,85 m (Platz 35).

Lena Koplin und Sarah Ruhmer starteten in der AK W11. Lena begann mit ihrer Lieblingsdisziplin, dem Hochsprung, kam jedoch nicht ganz so gut zurecht wie gewohnt. Eine übersprungene Höhe von 1,10 m bedeutete Platz 11. Dafür lief es im anschließenden Ballwurf umso besser. Mit der neuen persönlichen Bestleistung von 32,00 m verpasste sie mit Rang 7 nur knapp einen Urkundenplatz. Sarah schaffte im Hochsprung 1,05 m (Platz 16). Bei allen weiteren Starts erlangte sie neue persönliche Bestleistungen. Sie lief die 50 m in 8,21 s (Platz 20), sprang 3,84 m weit (Platz 13) und warf den Schlagball 30,00 m weit (Platz 12).

Ellen, Linnea, Lena und Sarah liefen auch zusammen die 4 x 50 m Staffel und erreichten in 35,72 s Platz 13.

In der AK W12 waren Leonie Klemmer und Nele Marschner dabei. Leonie konzentrierte sich auf die Wurfdisziplinen. Sie stieß die Kugel 4,09 m weit (Platz 11), warf den Diskus auf 11,51 m (Platz 9) und den Ball auf eine neue persönliche Bestleistung von 22,00 m (Platz 22). Nele hatte sich ein umfangreiches Programm vorgenommen. Sie begann mit 13,09 s im 60 m Hürdenlauf (Platz 11). Im Kugelstoßen erreichte sie eine neue persönliche Bestleistung von 5,79 m. Das anschließende Diskuswerfen überschnitt sich durch Verzögerungen mit dem 75 m Lauf. Nele verzichtete daher auf ihren Start im Sprint und konzentrierte sich auf den Diskuswurf. Das sollte genau die richtige Entscheidung sein, denn mit der tollen neuen persönlichen Bestleistung von 16,99 m erwarf sie sich die Bronzemedaille. Im Ballwurf schaffte sie 21,50 m (Platz 23).

Der einzige männliche Athlet im Premnitzer Team war Oskar Geske in der AK M12. Oskar holte sich zuerst mit 8,41 m eine Silbermedaille im Kugelstoßen. Anschließend stellte er ein weiteres Mal sein großes Talent im Diskuswurf unter Beweis. Ein einziger gültiger Versuch über 24,89 m reichte aus, um sich bei der Siegerehrung die Goldmedaille umhängen zu lassen.

Die Premnitzer Leichtathleten gehen nun in die verdiente Sommerpause und starten am 26. August mit dem Uwe-Kanty-Gedenklauf zum Premnitzer Uferfest nach den Ferien wieder in die Wettkampf-Saison.

Auf dem Foto sind zu sehen von links nach rechts: Oskar Geske, Lena Koplin, Ellen Lundschien, Leonie Klemmer, Linnea Riedel, Nele Marschner und Sarah Ruhmer.

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