XXI. Winckelmann Games in Stendal 2018

Bei bestem Wettkampfwetter starteten die Leichtathleten des TSV Chemie Premnitz am Himmelfahrtswochenende bei den XXI. Winckelmann Games des Stendaler Leichtathletikvereins ’92 e. V. Es wurden viele Medaillen gewonnen und zahlreiche Bestleistungen erzielt.

Jüngste Starterin war in der AK W08 Kiara Köppen. Sie lief die 50 m in der neuen persönlichen Bestzeit von 9,41 s (Platz 6), sprang 2,62 m weit (Platz 8) und warf den Schlagball 15,95 m weit (Platz 5). Dafür erhielt sie insgesamt 729 Puntke und belegte im Dreikampf Platz 6.

In der AK W09 war ein Trio am Start. Mia Rusch schaffte neue persönliche Bestleistungen im Schlagball (Platz 4) und im Dreikampf, in dem sie mit 754 Punkten Platz 12 belegte (10,22 s; 2,66 m; 22,27 m). Die 800 m lief sie in 4:25,07 min (Platz 19). Parisa Bakhtiari erreichte im Dreikampf 743 Punkte und Platz 14 (9,33 s; 2,83 m; 14,34 m) und absolvierte den 800 m Lauf in 3:26,07 min (Platz 12). Das bedeutete außer im Weitsprung in jeder Disziplin eine neue persönliche Bestleistung. Genauso war es auch bei Jette Lorenz, die 670 Dreikampf-Punkte sammelte (10,01 s; 2,59 m; 15,50 m) und auf Platz 20 landete. Die 800 m schaffte sie in 3:48,79 min (Platz 16).

Rico Lange ließ bei den Jungen der AK M09 nichts anbrennen. Er lief die 50 m in 8,51 s, sprang 3,45 m weit und warf den Schlagball 28,41 m weit. Damit holte er sich drei Goldmedaillen in den Einzeldisziplinen. Die vierte Goldmedaille erhielt er für die Gesamtpunktzahl 854 im Dreikampf. Damit war er der erfolgreichste Premnitzer Starter bei den Winckelmann Games.

Ellen-Christin Lundschien konnte in der AK W10 neue persönliche Bestleistungen im Schlagball und im Dreikampf erreichen. 728 Punkte (9,75 s; 2,60 m; 18,14 m) bedeuteten für sie Platz 15 im Dreikampf.

Eine Bronzemedaille im Hochsprung erkämpfte sich in der AK W11 Lena Koplin mit übersprungenen 1,15 m.

Nele Marschner lief in der AK W12 die 75 m in 12,51 s (Platz 10) und sprang mit 3,26 m eine neue persönliche Bestleistung im Weitsprung (Platz 8). Im Hochsprung übersprang sie das erste Mal 1,15 m und erhielt dafür verdient die Bronzemedaille.

Bei den Jungen in der AK M12 war Oskar Geske am Start. Er hatte einen besonders guten Wettkampftag und konnte bei allen seinen Starts neue persönliche Bestleistungen erreichen. Er stieß die Kugel 8,56 m weit und warf den Diskus auf 26,12 m. Dafür gab es zwei Goldmedaillen. Über die 60 m Hürden erreichte er in 14,37 s Platz 5. Im Hammerwurf konnte er mit 19,62 m eine weitere Goldmedaille für sich beanspruchen.

In der AK W13 waren Marielle Zeihe, Jennifer-Celine Wulke und Carolina Hinz am Start. Marielle erreichte 6,44 m und Platz 5 im Kugelstoßen. Im Weitsprung sprang sie eine neue persönliche Bestleistung von 4,16 m, die eine Silbermedaille wert waren. Im Hochsprung übersprang sie 1,35 m und ließ sich die Goldemedaille nicht entgehen. Eine weitere Goldmedaille erhielt sie im Diskuswurf mit der neuen persönlichen Bestleistung von 18,82 m. Jennifer startete mit 7,05 m im Kugelstoßen (Platz 4). Sie erlief sich in neuer persönlicher Bestzeit von 11,61 s einen Platz im 75 m Finale und lief dort knapp an einer Medaille vorbei auf Platz 4. Im Hochsprung übersprang sie 1,25 m und holte sich damit die Silbermedaille. Carolina konzentrierte sich auf ihren ersten Hammerwurf-Wettkampf und konnte nach ein paar Anfangsschwierigkeiten mit einer tollen Weite von 21,44 m überzeugen, mit der sie verdient die Goldmedaille gewann.

Bei der 4 x 75 m Staffel liefen Nele Marschner, Jennifer Wulke, Lena Koplin und Marielle Zeihe in der AK WJ U14 in 46,98 s nur hauchdünn an einer Medaille vorbei auf Platz 4.

Anna-Maria Paproth erkämpfte sich in der AK W15 jeweils eine Bronzemedaille im Diskuswurf mit 17,82 m und im Kugelstoßen mit der neuen persönlichen Bestleistung von 9,20 m.

In der WJ U18 gab es zwei Goldmedaillen für MarleneWernsdorf. Sie sprang 4,36 m weit und warf den Speer auf 30,14 m.

Annette Schmidt startete in der AK W45 im Kugelstoßen (6,84 m, Platz 2), im Diskuswurf (21,33 m, Platz 1) und im Speerwurf (15,50 m, Platz 2).

Heinz Zahn erreichte mit seiner Weite von 8,16 m im Dreisprung eine neue deutsche Jahresbestleistung in seiner Altersklasse M75.

Auf dem Foto: Rico Lange, der mit vier Goldmedaillen der erfolgreichste Premnitzer Starter war

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