Handball-Geschichte

Auftakt mit Pferdegespann

Im Jahre 1924 fanden in Premnitz die ersten Handballspiele statt. Gespielt wurde in der Bergstraße, wo heute Wohnblöcke stehen.

1929 wurde mit dem Bau eines Sportplatzes am Hauptbahnhof begonnen. Während dieser Zeit spielten die Handballer auf einem Platz in der Fontanestraße.

Nach 1945 gab es einen Neuanfang auf dem alten traditionsreichen Sportplatz am Hauptbahnhof und in ehemaligen Werkhallen des damaligen Chemiefaserwerkes. Bereits im August 1945, als von der Besatzungsmacht grünes Licht für den Sport signalisiert wurde, fanden sich ehemalige Handballer zusammen, um eine erste Nachkriegsmannschaft zu bilden. Heinz Becker, Willi Mewes, Franz Klühe, Karl-Heinz Stelle, Otto Rosin und Ulli Hahn zählten unter anderem zu diesem Team.

Bei einem ersten Vergleich 1945 in Neue Schleuse (Rathenow West) stand für den Transport ein Pferdegespann des Bauern Peters zur Verfügung. Richard Mangelsdorf verpasste den Transport und trabte zu Fuß nach Neue Schleuse, wo er noch rechtzeitig zum Spiel eintraf.

Auch in Brandenburg wurde gespielt. Die Hinfahrt erfolgte mit dem Zug, der Rückweg zu Fuß, da der angekündigte Zug ausfiel.

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Weitere Stationen im Premnitzer Handballsport waren die Turnierteilnahme in Spandau (Turniersieg), Landesmeister auf dem Großfeld und in der Halle, Teilnahme an der DDR-Meisterschaft, Turniere auf dem Großfeld und in der Halle.

Ein erster Ost-West-Vergleich gegen Osnabrück in Premnitz vor über 1000 Zuschauer, nationale und internationale Vergleiche (13 Länder stellten sich in Premnitz vor) schlossen sich an. Mit dem Bau der Sporthalle 1962 ging es weiter aufwärts. Die 1. Männermannschaft zählte von 1963 bis 1982 achtmal zur DDR-Oberliga. Auf- und Abstieg wechselten sich ab. Nur einmal gelang es, nicht sofort wieder abzusteigen.

 
Auch dem Nachwuchs wurde größte Aufmerksamkeit gewidmet. Das sollte sich auszahlen. Von 1975 bis 1978 wurden 11 von 14 möglichen Titeln auf Bezirksebene von den Premnitzern erobert. Nachwuchsspieler wurden zu Clubs delegiert. Bernd Metzke entwickelte sich zum Nationalspieler.


Dreimal gewannen die Premnitzer den FDGB-Pokal auf DDR-Ebene.
 

 

Bergfeste und Havelstafetten waren weitere Höhepunkte. Milow und Premnitz lieferten sich dabei reizvolle Duelle im Handball. Bekannte Trainer wie Federhoff (Leipzig) und Schmidt (Rostock) unterstützten die Premnitzer in ihrer Entwicklung. Fritz Großkreuz, Gerhard Glagow, Manfred Kreitling, Willi Köpke, Günter Beckmann, Peter Knebel, Harald Reim, Volkmar Schmidt, Dieter Markau, Manfred Herrmann, Hans Awe, Gerhard Mißfelder und Uwe Boltze zeichneten als Trainer oder Übungsleiter nach 1945 verantwortlich. Manfred Gutschmidt, Fritz Köpke, Wilfried Krüger, Horst Schmalbach und Werner Köppen waren und sind Helfer, die stellvertretend für viele weitere Sportfreunde genannt sein sollen.

 

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