Handball: Spiel aus der Hand gegeben

 

Bei der zweiten Vertretung des SV Lok Rangsdorf wollte die erste Männermannschaft der SG Westhavelland die ersten Punkte der Saison einfahren. Mit zehn Mann ging Melzer in das Spiel und forderte von seinen Spielern eine Reaktion auf die Niederlage vergangene Woche. Mannschaftlich geschlossen sollte sich die SG präsentieren, um vielleicht etwas mitnehmen zu können.

Nach ausgeglichenen zehn Minuten übernahm die SG das Spiel. Mit einfachen Aktionen war man Angriff für Angriff erfolgreich und setzte sich nach und nach ab (2:6; 15.). Allerdings beendete die Auszeit der Hausherren diese Phase und ließ den Vorsprung wieder schrumpfen (6:6; 18.). Dass die SG an diesem Tag Vorteile hatte, zeigte sie bis zur Halbzeit. Wieder konnte man sich absetzen und führte beim Gang in die Kabine mit 13:16.

Melzer war durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Man hatte das Spiel über weite Strecken im Griff und führte verdient. So musste es weitergehen, dann sollte man erfolgreich sein.

Das Spiel verlief nun ausgeglichen. die SG verwaltete den Vorsprung, versäumte es aber, ihn auszubauen. Lange Zeit deutete alles auf einen Erfolg der Westhavelländer hin. Doch die Mannschaft schädigte sich mit überflüssigen und unnötigen Aktionen selbst. Das konnten die Gastgeber nutzen, um das Spiel wieder an sich zu reißen. Tor um Tor kamen sie wieder heran und glichen in der 56. Minute aus (24:24). Weitere Undiszipliniertheiten der Westhavelländer brachten die SG wieder in Unterzahl. Rangsdorf spielte nun seine Erfahrung aus und drehte das Spiel, ohne dass die SG noch einmal reagieren konnte. Am Ende stand ein enttäuschendes 27:24 auf der Anzeigetafel.

Melzer war stinksauer. Ein ordentlich geführtes Spiel wurde durch undisziplinierte Aktionen seiner Spieler in letzter Sekunde aus der Hand gegeben. Diese Einstellung seiner Mannschaft ist nicht akzeptabel. Gelingt es nicht, solche Aktionen zu vermeiden, wird es die SG in dieser Saison schwer haben. Jeder Spieler muss nun noch einmal in sich gehen und darüber nachdenken, worum es geht. Mit dieser Niederlage findet man sich nun am Tabellenende wieder und muss kommende Woche gegen Babelsberg aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren.

Für die SG spielten: Parey, Nicpon im Tor; Riedel (2), Puhl (1), Dohrn (4), Franz (2), Herrmann (6), Zarbock (2), Witt (3), Pitsch (4).    

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