Judo – Belzig/Babelsberg 2014

Nie den Biss verloren

Premnitzer Judosportler gingen in Bad Belzig an den Start

Auch dieses Wochenende stand für die Sportsfreunde des TSV Chemie Premnitz ganz im Zeichen des Judo. Insgesamt 19 Judoka des Vereins gingen beim 16. Bad Belziger Seeger aktiv Pokalturnier an den Start.

 

Den Beginn machten am Samstag die Altersklassen U15, U18, U21, Männer/Frauen. Ramon Jeremias konnte mit einem dritten Platz bei den Männern seinen ersten Judoerfolg nach fünf Jahren Pause für sich verbuchen. Er und sein Trainingspartner Sebastian Sachse kämpften beide in der Gewichtsklasse bis 81kg im KO-System, gewannen jeweils zwei Kämpfe und verloren einen. Besonders schwer hatte es an diesem Tag Edwina Runge. Sie musste sich sechs Gegnerinnen im Pool-System stellen und kassierte gleich fünfmal Lehrgeld gegen teilweise international erfahrene Judoka. Dennoch verlor sie nie den Biss, erreichte aber leider auch keine Wertung.

Am Sonntag waren dann die Altersklassen U9 und U12 dran. Auch hier trafen alle Premnitzer auf große Teilnehmerfelder. Maxim Piel kämpfte zum Beispiel in der offenen Gewichtsklasse +46kg im KO-System, in der der schwerste Kämpfer 110kg auf die Waage brachte. Dementsprechend war Maxim bald mit seinen Kräften am Ende, ließ sich aber dennoch nicht unterkriegen. Seine ersten beiden Kämpfe gewann er klar mit Ippon, rutschte allerdings nach dem dritten in die Trostrunde ab. Auch hier gab er alles, bis er im fünften Kampf mit einem Seoi-Nage geworfen wurde. Trotz seines langen Atems erreichte er somit keine Wertung. Mehr Erfolg hatte da schon Leon Weber. Alle drei Aufeinandertreffen entschied er mit voller Punktzahl für sich.

Hätte es nicht mehrere Kampfrichterfehlentscheidungen an diesem Tag gegeben, wäre für den einen oder anderen Judodachs eine bessere Wertung möglich gewesen. Lenox Zarnikow zum Beispiel konnte mit einem großen Technikrepertoire auftrumpfen. Im entscheidenden letzten  Kampf konterte er seinen Gegner zweimal aus, der daraufhin zu Boden ging. Auch der Hauptkampfrichter meinte im Nachhinein, dass es dafür jeweils mindestens einen Waza-Ari hätte geben müssen. Der im Kampf eingesetzte Kari gab diese allerdings nicht, sondern sah in den Aktionen verbotene Handlungen und vergab deshalb für Lenox je einen Shido (Strafpunkt). In der Konsequenz verlor Lenox und erreichte somit den fünften Platz.

Desweiteren wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Je einen Pokal für den ersten Platz nahmen Leon Weber (U9) und Lennard Stein (U12) mit nach Hause.  Den zweiten Platz erkämpften sich Orlando Halbbauer (U9), Sina Berth (U9) und Loreen Krümmling (U12). Den dritten Platz erarbeiteten sich Noah Stemme (U9), Erik Oehme (U9), Sebastian Sachse (Männer) und Ramon Jeremias (Männer). Auf den fünften Platz rutschten Niklas Kapfer (U9), Lenox Zarnikow (U12) und Silvio Pieles (Männer). Obwohl teilweise sehr gut gekämpft, erreichten Celin Weis (U12), Maxim Piel (U12), Hendrik Stieler (U12), Dominik Kapfer (U15), Marius Fischer (U15), Edwina Runge (U18) und Andreas Steinmann (Männer) keine Wertungen. Die Altersklasse U9 der Premnitzer Delegation erhielt zudem einen Pokal für den dritten Platz in der Mannschaftswertung.

 

Text und Fotos: Christian Rietschel

 

Nur lobende Worte

Premnitzer Judo-Nachwuchs startet in Babelsberg 

Vergangenen Samstag fuhren die Premnitzer Judodachse zum Einzelturnier der Altersklassen U9/U11/U13 nach Potsdam-Babelsberg. Veranstalter des Wettbewerbs war der SV Motor Babelsberg. Alle mitgereisten Trainer und Betreuer fanden nur positive Worte über die Leistungen der Kinder. Celin Weis hatte zum Beispiel zwei Kämpfe und gewann diese souverän wie ein alter Hase unter anderem mit einem sauberen Uchi-mata. Auch Hendrik Stieler überzeugte mit gut ausgeführten Techniken. Er bezwang seine Gegner hauptsächlich mit Bein- und Fußwürfen wie dem Ko-soto-gake. Beide erkämpften sich den ersten Platz ihrer Alters- und Gewichtsklasse. Selbst diejenigen, die nicht die oberste Stufe des Siegerpodestes erklimmen konnten, zeigten gute Aktionen. Sina Berth merkte man es zwar beispielsweise an, dass sie noch nicht so viel Wettkampferfahrung hat, sie machte es aber ihren  Gegnerinnen auch nicht gerade leicht. Mit viel Durchhaltevermögen und Biss erreichte sie einen sehr guten dritten Platz.

Und hier nochmal die Leistungen der Premnitzer Judoka auf einen Blick:

Je eine Goldmedaille für den ersten Platz erhielten Orlando Halbbauer (U9), Lenox Zarnikow (U11), Hendrik Stieler (U11), Maxim Piel (U11) und Celin Weis (U11).

Silber gab es für Niklas Kapfer (U9) und Elias Schneider (U11).

Über Bronze durften sich Noah Stemme (U9), Sina Berth (U11), Loreen Krümmling (U11) und Laura Schaffranek (U11).

 

Text: Christian Rietschel

 

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