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Handball: Dieses Spiel durfte man nicht verlieren – TSV Chemie Premnitz e.V.
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Handball: Dieses Spiel durfte man nicht verlieren

Spielbericht
(Spieltag: 12.03.2016)

Zum Derby in der Verbandsliga trafen sich am Samstag die Handballer der SG Westhavelland und des SV Blau-Weiß Wusterwitz in der Premnitzer Sporthalle. Der Tabellensechste wollte dabei dem aktuellen Vierten wichtige Punkte abnehmen und sich so weiter in Richtung obere Hälfte schieben. Nach den schwachen Auswärtsauftritten in dieser Saison ist die SG mehr oder weniger dazu verdammt, zu Hause zu punkten. Die Ausgangssituation war gar nicht schlecht. Mit zwölf Mann hatte Reckzeh endlich einmal wieder eine volle Bank zur Verfügung. Alle waren hoch motiviert. Wusterwitz verlor wie die SG die letzten beiden Spiele und konnte nicht in Bestbesetzung antreten. Die Halle war gut besucht, es war also alles vorbereitet für ein gutes Derby.
Die SG kam sehr gut in das Spiel. Fabian Wilke konnte die ersten Gästeangriffe entschärfen und die SG war per Konter erfolgreich. So verlor auch die angeordnete Wusterwitzer Manndeckung gegen Stefan Köpke und Fabian Woizick ihre Wirkung. Nach fünf Minuten führte die SG mit 3:0. Doch von Beginn an ließen die Westhavelländer zu viel liegen. Einhundertprozentige Torchancen wurden im Verlauf des Spiels reihenweise vergeben. So gelang es Wusterwitz, wieder auszugleichen und in der 12. Minute, die Führung zu übernehmen (4:6). In dieser Phase agierte die SG unvorbereitet und überhastet. Doch nach gut fünf Minuten war man wieder auf Kurs. Aus einer guten Deckung heraus gelangen viele einfache Tore. Wusterwitz fiel nicht viel ein. Die Gäste versuchten meist über Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen und scheiterten. Tor um Tor setzte sich die SG ab, ließ dabei aber etliche Chancen liegen. Bis zur Halbzeit konnte man den Vorsprung auf 14:9 ausbauen.
Eigentlich konnte man mit dem Ergebnis bis dahin zufrieden sein. Doch wenn man das Spiel gesehen hat, fehlten der SG vier bis fünf Tore. Das bemängelte auch Peter Reckzeh. Dass sich Fabian Woizick verletzte und nicht weiterspielen konnte, war sicher von Nachteil für das SG-Spiel mit Blick auf die Wusterwitzer Manndeckung. Doch Reckzeh forderte mehr Konzentration im Angriff. Die Deckungsarbeit war kaum zu bemängeln.
Doch das Spiel ging so weiter. In der Deckung stand man gut, konnte daraus aber häufig kein Kapital schlagen. Wusterwitz nutzte die SG-Nachlässigkeiten, um den Rückstand nach und nach zu verkürzen (17:15; 42.). Auch die Schiedsrichter machten des Öfteren mit abenteuerlichen Regelauslegungen auf sich aufmerksam. Die SG-Spieler versteiften sich mehr und mehr darauf, die Entscheidungen der Unparteiischen zu kommentieren. So kam es, wie es kommen musste, Wusterwitz glich in der 45. Minute aus (17:17). Es war alles drin, was in ein Derby gehörte, Spannung, Emotionen, Kampf und Krampf. Spätestens jetzt war es an der Zeit, den bis dahin vergebenen Chancen nachzutrauern. Doch die SG übernahm das Zepter wieder und ging in der 52. Minute mit 21:20 in Führung. Nun folgte eine Phase von sechs Minuten, in denen keiner Mannschaft ein Tor gelang. Vergebene Torchancen, verworfene Siebenmeter, Zeitstrafen und technische Fehler auf beiden Seiten ließen das Spiel höchst spannend bleiben. Erst in der 59. Spielminute gelang den Gästen das Tor zum 21:21. Doch die SG antwortete prompt und ging durch Erik Dohrn in Unterzahl mit 22:21 in Führung. Die Gäste nahmen die Auszeit und besprachen die letzte Minute. 40 Sekunden vor Schluss erzielten wieder den Ausgleich zum 22:22. Das Unentschieden schien sicher, ein SG-Sieg war noch möglich. Doch wieder einmal leistete sich die SG im Angriff einen völlig unnötigen Abspielfehler und bot den Gästen so die Möglichkeit zum Auswärtssieg. Eine weitere Zeitstrafe gegen die SG brachte Wusterwitz in den letzten Sekunden in eine sechs gegen vier Überzahl. Diese Möglichkeit nutzten die Gäste in letzter Sekunde zum viel umjubelten 22:23 Siegtreffer in letzter Sekunde.
Die Köpfe bei der SG hingegen gingen nach unten. Völlig unnötig hat man ein ordentlich geführtes Spiel aus der Hand gegeben und verloren. Durch das Auslassen etlicher bester Torchancen bot man den Gästen immer noch den sprichwörtlichen Strohhalm. Durch Kampf rissen sie diesen an sich und gewannen am Ende sehr glücklich. Die Enttäuschung war groß, denn anstatt sich an Wusterwitz in der Tabelle heranzuschieben, hat die SG nun fünf Punkte Rückstand und muss weiterhin nach unten schauen. Es wird verdammt eng in der Tabelle und der Abstiegskampf rückt für die SG immer näher. Es wird wichtig sein, nun endlich mal ein Auswärtsspiel zu gewinnen, doch kommende Woche in Potsdam wird auch das nicht einfach.

Für die SG spielten: Pitsch und Wilke im Tor; Meyer, Dohrn (4), Zarbock (5), Herrmann, Witt (1), Fleischer (3), Söchting, Riedel (5), Köpke (2), Woizick (2).

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